[27.11.2018]

Im Rahmen eines Vortrags an der Universität Bremen stellt Prof. Dr. Ina Brendel-Perpina am 13.12.2018 ab 14.15 Uhr die Plattform  boys & books vor, welche Empfehlungen zur Leseförderung (nicht nur) von Jungen herausgibt.  

Die Leseleistungsstudien der letzten Jahrzehnte zeigen alarmierende Befunde hinsichtlich der deutlich geringeren Lesekompetenz von Jungen. Diese Schieflage resultiert aus mehreren Einflussfaktoren nicht gelingender Lesesozialisation und bedarf in besonderem Maße einer Leseförderung in und außerhalb der Schule, die gendersensiblen Anforderungen Rechnung trägt.

Mit Bezug zur empirischen Forschung über die Lese-/ Mediengewohnheiten von Kindern und Jugendlichen ist die Plattform boys &books entstanden, die seit 2012 gendersensible Leseempfehlungen für Jungen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren anbietet. Die Website adressiert erwachsene Leseförderakteure und zielt darauf ab, durch die Empfehlung geeigneter Lektüren die Lesemotivation von Jungen zu steigern.

Die Leseempfehlungen werden auf der Grundlage von Genremustern zweimal jährlich von einer bundesweiten Jury ausgewählt. Neben dem Aspekt der Textqualität basieren die Rezensionen auf Wirkungskriterien, die sich an der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, deren Interessen, Bedürfnissen und Lesefähigkeiten orientieren. Im Hinblick auf schwache männliche Leser spielen insbesondere auch populäre kinder- und jugendliterarische Werke bei boys & books eine Rolle. 

[Quelle: Veranstaltungsankündigung]


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