Mit den diversen Facetten der Filmbildung beschäftigt sich die BJF-Jahrestagung 2012. Filmbildung verstehen wir dabei nicht nur als Vermittlung von Film kunde, sondern auch als die Fähigkeit, selbst Filme zu drehen sowie Filme als Medien zur Bildung zu nutzen.

Ein kurzweiliger Streifzug durch die Geschichte der Filmbildung in Deutschland (Referent: Klaus Dieter Felsmann) führt in das Thema ein und weitet den Blick auch für die aktuelle Debatte. In einer ersten Podiumsdiskussion stecken dann Experten das Feld ab und beschreiben, was Filmbildung heute leisten kann und leisten sollte. Ein weiteres Panel am zweiten Tag „Filmbildung zwischen Kino und Schule“ widmet sich den Vorstellungen für die Zukunft des Arbeitsfeldes. Dazwischen werden wesentliche Bereiche der Filmbildung in Präsentationen, Filmvorführungen und Workshops praxisnah beleuchtet.

Ein besonderer Workshop wendet sich an alle, die sich bisher noch nie an die praktische Filmarbeit gewagt haben, es aber schon immer wissen wollten... Sie können während der Tagung in einem Crashkurs unter der erprobten Leitung der Ludwigshafener medien+bildung.com erste Filmerfahrungen sammeln, die als Basis für weitere Filmaktionen in der eigenen Praxis dienen. „Filmgeschichte für Kinder“ ist das Thema der Präsentation von Ernst Schreckenberg. Das Medienzentrum Wiesbaden gestaltet einen best-practice- Workshop, wie Filmbildung durch die Kooperation unter- schiedlicher Akteure erfolgreich gestaltet werden kann. Wie spannend Filmanalyse ist und welche Angebote Schulen wirklich ansprechen, auf diese Fragen geht der erfahrene Medienwissenschaftler und Lehrer Manfred Rüsel ein. Weitere Referenten werden zurzeit eingeladen.

Wie immer bietet die Tagung die Chance, aktuelle Filme zu diskutieren – so die neuesten Durchblick-DVDs: „Der rote Ballon“, „Anne liebt Philipp“ und „The Liverpool Goalie oder Wie man die Schulzeit überlebt“ – und mit Filmemachern ins Gespräch zu kommen. U. a. wird Bernd Sahling einen Blick in die Werkstatt seines neuen Films bieten.

Zur Tagung erwarten wir rund 80 Fachkräfte der Jugend- und Kulturarbeit, Lehrkräfte und filminteressierte Jugendliche.

Eine Übersicht über die gezeigten Filme finden Sie hier, das Tagungsprogramm gibt es hier.


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