von Sara Aitchafhi, Nele Cichon und Julia Thilo

Im diesjährigen Dezemberprogramm der Kinos erleben viele bekannte und geliebte Figuren ihr Comeback: Das zauberhafte Kindermädchen Mary Poppins findet in dem neuen Disney-Film ihren Weg zurück in das Leben ihres früheren Schützlings Michael Banks und erlebt nun mit dessen Kindern viele Abenteuer. Abenteuerlich geht es auch in Spider-Man: A New Universe zu, dem ersten animierten Kinofilm über die vielen Reinkarnationen der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft. Erstmals ins Rampenlicht rückt zudem der gelbe Transformers-Liebling Bumblebee; sein Film erzählt eine neue Geschichte über die Freundschaft zwischen Mensch und intelligenter Maschine. Auch die ganz Kleinen können sich darauf freuen, ihre Lieblingscharaktere wiederzusehen: Der kleine Drache Kokosnuss und seine Freunde begeben sich erneut auf eine ereignisreiche Reise, dieses Mal wollen sie auf in den Dschungel; außerdem feiert Drachenkollege Tabaluga nach 35 Jahren Erfolgsgeschichte mit Tabaluga – Der Film endlich sein Leinwanddebüt.

 

Geister der Weihnacht - Augsburger Puppenkiste 
Kinostart: 01.12.2018, FSK 0

Ebenezer Scrooge ist ein geiziger alter Mann, der Weihnachten nicht ausstehen kann. Nur sein eigenes Wohlergehen und Wohlhaben sind ihm wichtig. Er hilft niemandem, egal wie schlecht es den anderen geht. Er beutet sogar seinen Angestellten Bob aus, dessen Sohn Timi sehr krank ist und im Rollstuhl sitzt.

Am Weihnachtsvorabend bekommt Scrooge Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley. Dieser ermahnt den unverbesserlichen Geizhals, sich zu ändern. Sollte er dies nicht tun, würde er von drei weiteren Geistern besucht werden. Und so kommt es, dass der Geist der vergangenen Weihnacht und der Geist der gegenwärtigen Weihnacht auftauchen. Der Geist der zukünftigen Weihnacht zeigt Scrooge schließlich seine Zukunft, wenn er sein Verhalten nicht ändert...

Produziert wurde diese Adaption von Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol) von Deutschlands berühmtesten Marionettentheater: der Augsburger Puppenkiste. Ihre Inszenierung der altbekannten Geschichte bietet eine schöne Einstimmung auf die beginnende Weihnachtszeit und eignet sich - wie von der Augsburger Puppenkiste gewohnt - schon für ganz junge Kinogänger.


Anna und die Apokalypse 
Kinostart: 06.12.2018, FSK 16

Selten fing eine Apokalypse lustiger an: Während Anna kurz vor Weihnachten singend und tanzend ihren Weg zur Highschool antritt, spielt sich um sie herum ein Zombiemassaker ab, von dem Anna zunächst keinerlei Notiz nimmt. Kein Wunder, als Teenager hat man schließlich ganz andere Probleme. Einen Vater zum Beispiel, der wenig Verständnis dafür aufbringt, dass man nach dem Schulabschluss erstmal reisen will, einen guten Freund, der plötzlich mehr will, und einen nervigen Ex – da brechen sich die Emotionen schon mal in Musical-Einlagen Bahn! Und dann bricht inmitten des Gefühlschaos auch noch das Zombie-Chaos aus. Wie gut, dass eine als Weihnachtsdeko gedachte, überdimensionierte Zuckerstange auch eine prima Waffe gegen aufdringliche Untote abgibt. Merry zombie slashing!

Nicht immer gelingt es in Anna und die Apokalypse, aus dem Aufeinanderprallen unterschiedlicher Genrekonventionen humoristische Funken zu schlagen, aber das macht der Film mit viel Herzblut (und strömendem Kunstblut) wieder wett. Ursprünglich sollte der Festivalhit, bei dem die Spielfreude so hoch ist wie das Budget niedrig, das Langfilm-Regiedebüt des Schotten Ryan McHenry werden, als Ausweitung seines Kurzfilms Zombie Musical  aus dem Jahr 2011. Seinen tollen Sinn für schrägen Humor stellte McHenry auch in seinem Vine-Meme Ryan Gosling won’t eat his cereal  unter Beweis, doch leider verhinderte sein früher Tod die Umsetzung weiterer Projekte. Dass Anna und die Apokalypse nun trotzdem den Weg auf die Leinwand gefunden hat und McHenry posthum weiteren Ruhm (als Co-Autor) einbringt, ist der Entscheidung seiner Freunde und ehemaligen Filmteam-Mitglieder zu verdanken, das Drehbuch und schließlich den Film ihm zu Ehren fertigzustellen. 


Astrid
Kinostart: 06.12.2018, FSK 6

Das erste Biopic über Astrid Lindgren widmet sich den Jugendjahren der Pippi-Langstrumpf-Autorin: Der Film verfolgt den Weg der 18-jährigen Bauerstochter in das Volontariat bei der Kleinstadtzeitung "Vimmerby Tidning", wo sie eine Affäre mit dem Chefredakteur Blomberg beginnt, von ihm schwanger wird und daraufhin inmitten der in den 1920er Jahren noch stockkonservativen schwedischen Gesellschaft einen Weg als alleinerziehende Mutter finden muss.

Pernille Fischer Christensens Zeitdrama präsentiert Astrid Lindgren als rebellische, selbstbewusste Frau, die sich von den frauenfeindlichen Bedingungen ihrer Zeit nicht beirren lässt. Alba August, die Tochter der Regisseure Bille und Pernilla, überzeugt als junge Frau, die noch nicht im entferntesten ahnt, dass sie dereinst zur Kultautorin ganzer Generationen werden wird – deren Jugenderlebnisse aber bereits ihr späteres literarisches Werk prägen.


Tabaluga - Der Film
Kinostart: 06.12.2018, FSK 0

Tabaluga ist ein 7-jähriger Drache aus Grünland, der jedoch bisher nicht richtig fliegen und auch noch kein Feuer speien kann. Weder der Marienkäfer Bully noch Tabalugas Vater Rabe Kolk können den unglücklichen Minidrachen aufmuntern – bis Tabaluga eines Tages zusammen mit seinem besten Freund Bully aufbricht, um sein Feuer zu suchen. Auf seiner Reise lernt er die Eisprinzessin Lilli kennen, die im von Schneemann Arktos regierten Eisland lebt. Die drei Freunde sehen sich schnell einem Abenteuer gegenüber: Sie müssen Arktos’ Plan durchkreuzen, auch Grünland zu vereisen!

Berühmt wurde der kleine grüne Drache bereits 1983 durch das von Peter Maffay und Gregor Rottschalk geschriebene Konzeptalbum Tabaluga oder die Reise zur Vernunft. Der kleine Drache bekam in den darauffolgenden Jahren bald eine eigene Show – Tabaluga tivi – und eine eigene, bis heute beliebte Zeichentrickserie. Der erste Kinofilm des Kult-Drachens sollte dementsprechend viele Kinderherzen schneller schlagen lassen. Das Synchronsprecherteam besteht unter anderem aus dem Feuerwerk-Sänger Wincent Weiss, Yvonne Catterfeld und Michael "Bully" Herbig.


Mellow Mud
Kinostart: 13.12.2018, FSK noch nicht bekannt

Ihr Vater starb und ihre Mutter verließ sie, um nach England auszuwandern: Die 17-jährige Raya und ihr kleiner Bruder Robis leben in einem lettischen Dorf bei ihrer Großmutter. Als diese stirbt, vergräbt Raya die Leiche und die Geschwister verheimlichen den Todesfall, denn sie wollen nicht in staatliche Obhut gelangen. Das Mädchen lernt schnell, dass sie von nun an viel Verantwortung hat: Sie muss für ihren Bruder sorgen und mit dem Haushalt und der Schule allein zurechtkommen – und zwar heimlich. Die Situation, die sie anfangs noch gut meistern, droht sie bald zu überfordern.

Das lettische Coming-of-Age-Drama über zwei Geschwister, die alles dafür tun, ihr letztes Stück Heimat zu bewahren, feierte im Jahr 2016 auf der Berlinale seine Weltpremiere und wurde von der Jugendjury der Sektion "Generation" mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet.


Mortal Engines: Krieg der Städte 
Kinostart: 13.12.2018, FSK noch nicht bekannt 

In ferner Zukunft, in einer Welt, die von gewaltigen Katastrophen verwüstet wurde, kämpft die Menschheit um die letzten verbliebenen Ressourcen. Dabei hat sie sich eine neue Lebensweise angeeignet, um ihrer kargen Umgebung zu trotzen: Städte sind nicht mehr im Boden verankert, sondern fahren nun auf riesigen Rädern umher, stets auf der Suche nach kleineren und schwächeren Städten, deren Rohstoffe sie sich zu eigen machen können. Als London erneut eine kleine Stadt verschlingt, gelangt die Überlebende Hester Shaw (Hera Hilmer) ins Innere der Riesenmetropole und plant ein Attentat auf deren Anführer Thaddeus Valentine (Hugo Weaving), der vor Jahren ihre Mutter ermordete. Sie wird jedoch von dem unscheinbaren Stadtbewohner Tom Natsworthy (Robert Sheehan) aufgehalten und gemeinsam mit ihm verstoßen, um die Umstände ihrer Tat geheim zu halten. Mit einer Gruppe Rebellen an ihrer Seite setzen sie nun alles daran, Valentines Machenschaften ein Ende zu setzen.

Die Herr der Ringe-Macher Peter Jackson, Fran Walsh und Philippa Boyens widmeten sich nach den Abenteuern um Mittelerde einer neuen epischen Welt und schrieben das Drehbuch zu Mortal Engines, basierend auf der Steampunk-Tetralogie Predator Cities von Philip Reeve. Christian Rivers, der bereits seit vielen Jahren mit Jackson zusammenarbeitet, tritt mit diesem Film erstmals als Regisseur in Erscheinung.


Spider-Man: A New Universe
Kinostart: 13.12.2018, FSK 6

Ein Teenager, der von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde und infolgedessen übermenschliche Kräfte erhält, die er nutzt, um seinen Mitmenschen zu helfen - nein, es handelt sich nicht um Peter Parker, denn dieser ist schon vor langer Zeit verstorben. Stattdessen tritt der junge Miles Morales einige Jahre später in seine Fußstapfen. Noch etwas unbeholfen und unerfahren stolpert er durch sein Superheldenleben, bis eines Tages plötzlich der Peter Parker eines Paralleluniversums vor ihm steht. In ihm findet Miles einen Mentor, der ihm bei der Verbesserung seiner Fähigkeiten hilft und ihn auf den Kampf gegen den mächtigen, bedrohlichen Kingpin vorbereitet. Unterstützt werden die beiden von weiteren Spinnenhelden aus anderen Universen, darunter Spider-Gwen, Peni Parker, Spider-Man Noir und Spider-Ham – eine Spinne, die von einem radioaktiven Schwein gebissen wurde…

Mit Spider-Man: A New Universe gesellt sich erstmals ein animierter Kinofilm zu der langen Liste an Erzählungen über die beliebte Comicfigur; dieses Mal werden allerdings ihre vielen verschiedenen Gesichter erforscht. Genau diese neue Herangehensweise an den Spinnenhelden und die originelle, visuell ansprechende Animation sorgen schon vor Kinostart für Begeisterung unter Superhelden- und Comic-Fans. Der Film ist losgelöst von dem Marvel Cinematic Universe und dem neuen Sony-Filmuniversum und existiert als Parallelwelt für sich.


Aquaman
Kinostart: 20.12.2018, FSK noch nicht bekannt 

Arthur Curry, besser bekannt als Aquaman (Jason Momoa), vereint zwei unterschiedliche Welten in sich: Sein Vater ist ein normaler Mensch, seine Mutter Atlanna (Nicole Kidman) stammt jedoch aus dem untergegangenen Königreich Atlantis, dessen Thron ihm zusteht. Doch auf diesem sitzt schon sein Halbbruder Orm (Patrick Wilson), der einen Krieg gegen die Menschen plant und dabei vor nichts zurückschreckt. Um ihn aufzuhalten und ihm die Herrschaft zu entreißen, braucht Aquaman den Dreizack des ersten atlantischen Königs. Mit der Meerjungfrau Mera (Amber Heard) an seiner Seite macht er sich auf die Suche nach ihm und versucht dabei, jeder Widrigkeit zu trotzen, die Orm ihm in den Weg legt.

Als viertes Mitglied der Justice League erhält Aquaman nun seinen eigenen Solo-Film: In Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice und Justice League hatte er bereits Auftritte, nun wird seine "Origin Story" erzählt. Regie führt James Wan (bekannt für die Saw-Filme), Snyder ist weiterhin als Executive Producer am Justice League-Franchise beteiligt.


Bumblebee
Kinostart: 20.12.2018, FSK noch nicht bekannt

Im Jahr 1987, zwanzig Jahre vor der Handlung des ersten Transformers-Films, befindet sich der Transformer Bumblebee bereits auf der Erde. Auf einem Schrottplatz in einer kleinen Stadt an der Küste Kaliforniens versteckt er sich in der Form eines gelben VW Käfers, bis die siebzehnjährige Charlie (Hailee Steinfeld) auf ihn aufmerksam wird. Die rebellische Hobby-Mechanikerin entdeckt bald, dass sich unter seiner Motorhaube mehr befindet als nur beschädigtes Getriebe. Während sie den geschwächten Bee wieder auf Vordermann bringt, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen. Jedoch bekommt auch die Regierung Wind von der Anwesenheit des Transformers und entsendet einen Such- und Jagdtrupp, angeführt von Agent Burns (John Cena).

Bumblebee stellt das erste Spin-off in einer Reihe angekündigter Filme aus dem Transformers-Universum dar und ist somit der sechste Beitrag des Franchises. Während die Hauptreihe von Regisseur Michael Bay verwirklicht wurde, ist diesmal Travis Knight (Kubo – Der tapfere Samurai) für die Regie verantwortlich, wobei Bay weiterhin als einer der Produzenten agiert. Mit dem Regisseurwechsel erfährt auch das Genre selbst eine Veränderung: Als Coming-of-Age-Film liegt das Hauptaugenmerk auf der Beziehung zwischen Charlie und Bee, die bisher üblichen epischen Schlachten dürfen allerdings auch hier nicht fehlen.


Mary Poppins' Rückkehr
Kinostart: 20.12.2018, FSK noch nicht bekannt 

Die ehemals von Mary Poppins umsorgten Geschwister Jane und Michael Banks sind mittlerweile erwachsen und haben einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften: Michaels Frau ist verstorben. Zum Glück steht eines Tages eine alte Bekannte vor der Tür: Mary nimmt nicht nur Michaels Kinder Annabel, Georgie und John mit in ihre zauberhafte Welt, sondern hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch ihren ehemaligen Schützlingen ihr Lachen und ihre Leichtigkeit zurückzugeben.

Basierend auf den Mary Poppins Büchern von P.L. Travers ist Mary Poppins’ Rückkehr eine Fortsetzung des erfolgreichen Musicals von 1964. Vielversprechend ist nicht nur, dass der Soundtrack eine Produktion der Hairspray-Songwriter Marc Shaiman und Scott Wittman ist, auch die beteiligten Schauspieler sind bestens bekannt: So sind Emily Blunt als Mary Poppins, Oskar-Preisträgerin Meryl Streep in einer Nebenrolle als Cousine Topsy und Dick Van Dyke - wie schon im Musical von 1964 - als Mr. Dawes Jr. zu sehen.


Der Junge muss an die frische Luft 
Kinostart: 25.12.2018, FSK 6

Im Jahr 1972 ist Hans-Peter (Julius Weckauf) neun Jahre alt und lebt im Ruhrpott. Schon früh zeigt sich seine große Begabung: Er kann andere Leute zum Lachen bringen. Seine Mutter Margret (Luise Heyer) hingegen ist depressiv, weil sie aufgrund einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert werden musste und dadurch ihren Geschmacks- und Geruchssinn verloren hat. Der Zustand seiner Mutter und die Ratlosigkeit seines Vaters (Sönke Möhring) treiben den Jungen an, sein Talent noch stärker zu nutzen, denn er möchte seine Mutter um jeden Preis aufmuntern. Die dramatische Wendung, die sein Leben nimmt, kann der kleine Junge aber nicht verhindern.

Der Biopic basiert auf Hape Kerkelings autobiografischem Bestseller Der Junge muss an die frische Luft – Meine Kindheit und ich und wurde von Caroline Link (Pünktchen und Anton [1999], Nirgendwo in Afrika [2001]) verfilmt.


Der kleine Drache Kokosnuss - Auf in den Dschungel!
Kinostart: 27.12.2018, FSK 0

Der kleine Drache Kokosnuss begibt sich in seinem neuen Kinoabenteuer mit seinen Freunden auf eine Reise ins Drachencamp. Da dieser Schiffsausflug eigentlich Drachen vorbehalten ist, schleust er seine Stachelschwein-Freundin Mathilda in einer Kiste an Bord. Doch dieses Unterfangen ist nicht das heikelste, welchem sich der abenteuerlustige Drache gegenübersieht: Erst versperren Wasserdrachen die geplante Route, dann läuft auch noch das Schiff auf Grund und die Reisegruppe muss sich mit den fleischfressenden Pflanzen der Insel abplagen…

Spannungsmomente liefert der zweite Animationsfilm über den kleinen Drachen vor allem in den Angriffsszenen der fleischfressenden Pflanzen, ansonsten handelt es sich um eher ruhige Unterhaltung für ein sehr junges Zielpublikum. Die Botschaft der feurigen Fortsetzung, offen auf Neues und Fremdes zuzugehen, ist durchaus wertvoll, doch für erwachsene Mitzuschauer hat der Film ansonsten nichts zu bieten.


Mary Shelley
Kinostart: 27.12.2018, FSK noch nicht bekannt

Die 16-jährige Mary Wollstonecraft Godwin (Elle Fanning) möchte gerne Schriftstellerin werden – ein Wunsch, den ihre Mutter als feministische Autorin bestimmt unterstützt hätte. Marys Mutter verstarb jedoch kurz nach ihrer Geburt im Jahr 1797; mit der Stiefmutter (Joanne Froggatt) streitet sich das rebellische Mädchen oft. Aufgrund dessen muss sie eines Tages ihr Londoner Zuhause verlassen: Sie wird zur Strafe nach Schottland geschickt, wo sie sich in den Dichter Percy Shelley (Douglas Booth) verliebt und mit ihm durchbrennt.

Auf einem Empfang von Lord Byron (Tom Sturridge) stellt Mary ihre Idee für einen Roman vor: Frankenstein. Eine weibliche Schriftstellerin war zu dieser Zeit jedoch undenkbar und Mary wird nicht ernst genommen. Niemand erkennt ihr großes Talent und so muss die mittlerweile 18-Jährige sich Vorurteilen stellen und diese bekämpfen, um ihre Arbeit zu schützen...

Das historische Drama in der Regie von Haifaa Al-Mansour (Das Mädchen Wadjda) erzählt von einer wichtigen Phase im Leben der berühmten Autorin: Die Idee zu Frankenstein kam Mary Shelley bei Lord Byron am Genfer See, wo die Anwesenden sich gegenseitig selbst erfundene Gruselgeschichten erzählten.

 

Kinostarts im Überblick:

01. Dezember 2018: Geister der Weihnacht - Augsburger Puppenkiste

06. Dezember 2018: Anna und die Apokalypse; Astrid; Tabaluga - Der Film

13. Dezember 2018: Mellow Mud; Mortal Engines: Krieg der Städte; Spider-Man: A New Universe 

20. Dezember 2018: Aquaman; Bumblebee; Mary Poppins' Rückkehr 

25. Dezember 2018: Der Junge muss an die frische Luft

27. Dezember 2018: Der kleine Drache Kokosnuss - Auf in den Dschungel; Mary Shelley

Erstveröffentlichung am 06.12.2018


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