[01.08.2019]

Der Gustav-Heinemann-Friedenspreis geht 2019 an Judith Burger für das Buch Gertrude grenzenlos.


Judith Burgers Debüt Gertrude grenzenlos erzählt von der elfjährigen Ina, die in den 70er Jahren in der DDR lebend, sich mit ihrer Mitschülerin Gertrude anfreundet, deren Familie durch einen Ausreiseantrag gesellschaftlich stigmatisiert ist. Alle Versuche von Inas Umfeld, den Kontakt der Mädchen zu unterbinden, laufen ins Leere, denn Ina kämpft mit viel Einfallsreichtum darum, dass Gertrude anerkannt wird, und zeigt den Mut, trotz aller Repressalien an ihrer Freundschaft festzuhalten.

Im 30. Jahr des Mauerfalls bringt der Text dem jungen Leser in lockerer, unpathetischer Erzählweise die Lebenswirklichkeit der DDR nahe und verschafft der beharrlichen Haltung des Widerstandes auch im Kleinen ein deutliches Profil.

Was bedeuten Toleranz, Mut und Zivilcourage für eine junge Zielgruppe, fragte man sich bei der Gründung des Heinemann-Preises 1983. Seitdem wählt eine unabhängige Jury jährlich den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher aus. Der Preis erinnert an den ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Dr. Gustav W. Heinemann. Er gab der Friedensforschung und -erziehung besondere Impuls.

[Quelle: Landeszentrale für politische Bildung NRW]


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