[14.08.2019]

Am 14. März 2020 veranstaltet der Arbeitskreis für Jugendliteratur auf der Leipziger Buchmesse ein Symposium zur literalen Frühförderung in Kindergarten und Familie. Bis zum 11. Oktober 2019 können Themenvorschläge eingereicht werden.

In ihrer Hamburger Erklärung "Jedes Kind muss lesen lernen" (2018) prangert die Autorin und Leseförderin Kirsten Boie enorme Defizite in der Lesekompetenz bei Kindern am Ende der Grundschulzeit an und fordert konkrete Investitionen in die Grundschulerziehung hierzulande.

In der Tat muss das Lesen und das Lesenlernen stärker in den Fokus der Bildungspolitik rücken, darf der Bildungserfolg eines Kindes nicht maßgeblich von seiner Herkunft abhängen. Dazu braucht es möglichst frühe literale Erfahrungen, die Begegnung mit Lesen und Schreiben. Das Symposium des Arbeitskreises für Jugendliteratur wird daher die Zielgruppe der Jüngsten, vom Krabbel- bis zum Vorschulkind, in den Blick nehmen. Außerdem sollen die Rahmenbedingungen in den Kitas betrachtet und Handlungsansätze aufgezeigt werden.

Beiträge zu folgenden Themen sind erwünscht:

  • Frühe literale Erfahrungen in der Kita – welche Formate und Aktionen bieten sich an?
  • Frühe Leseförderung mit Bilderbüchern: Angebot und Auswahlkriterien
  • Vorlesen und Erzählen in der Kita
  • Sprachförderung und Mehrsprachigkeit
  • Qualitätsoffensive: Schulung und fachliche Begleitung der Erzieher*innen
  • Eltern als wichtige Lesevorbilder: (Early) Literacy innerhalb der Familie
  • Bällebad und Buchregal: die Ausstattung von Kitas und Begegnung mit Büchern

Zielgruppe:

Das Symposium richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Buchhändlerinnen und Buchhändlern, Journalistinnen und Journalisten, Verlagsmitarbeiterinnen und Verlagsmitarbeitern sowie weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von Kinder- und Jugendliteratur.

Mögliche Formate:

  • Hauptvortrag (40 Minuten),
  • Kurzvortrag (25 Minuten),
  • Werkstattgespräch (20 Minuten / mit Vorschlägen für einzuladende Personen),
  • Podiumsdiskussion (20 Minuten / mit Vorschlägen für einzuladende Personen)

Abstracts:

  • max. 1.500 Zeichen.
  • Neben einer Inhaltsskizze wird um einen Arbeitstitel, ggf. Angaben zu Literatur, auf die sich der Beitrag stützt, sowie um eine Kurzvita der Einreichenden (zwei bis drei Sätze zum beruflichen Hintergrund) gebeten.

Einsendeschluss:

  • bis 11. Oktober 2019 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt für Fragen zur Einreichung:

Kristina Bernd, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. (089) 45 80 80 81

Alle Informationen finden sich auch zum Download unter www.jugendliteratur.org.

[Quelle: CfP]

 


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