James Krüss (1926-1997) gehört zu den wichtigsten deutschen Kinderbuchautoren des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1945 und seinem Tod 1997 schuf er ein sehr vielgestaltiges und umfangreiches Werk, das weit über die kanonisierten kinderliterarischen Texte hinausgeht. Es umfasst (Kinder-)Lyrik, Erzählungen, Romane (für Kinder und Erwachsene), Theaterstücke, Radiosendungen, Hörspiele, Sachtexte zu Sprachen und Kulturen, Illustrationen und Gemälde sowie Hörspiel-, Film/TV- und Theateradaptionen. Der gesamte Nachlass des Autors befindet sich in der Internationalen Jugendbibliothek.
Zum Anlass des 100-jährigen Jubiläums wird der Versuch unternommen werden, Krüss‘ literarisches Werk in größere kulturelle Ordnungsmuster einzuordnen. Einerseits werden die biographische Stationen Helgoland, München und Gran Canaria in den Blick genommen und Fragen nach Krüss‘ Autorschaft und Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Künsten, Sprach- und Kulturräumen thematisiert. Andererseits wird diskutiert, welche Relevanz das Werk von James Krüss für die Gegenwart hat bzw. haben kann. Neben akademischen Vorträgen ist ein kulturelles Programm für ein größeres Publikum geplant.
Tagungsleitung: Ada Bieber und Rasmus Cromme
Um Anmeldung wird gebeten unter
Eine Veranstaltung der Humboldt-Universität zu Berlin, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Stiftung Internationale Jugendbibliothek.
Mit freundlicher Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung, der Waldemar-Bonsels-Stiftung und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
[Quelle: Pressemitteilung]