Auszeichnungen und Preise

"Fritzi – Eine Wendewundergeschichte" gewinnt den Kindertiger

[01.12.2020]

Der Kindertiger 2020 geht an das Drehbuch von Beate Völcker und Péter Palátsik (Co-Autor) für den Animationsfilm Fritzi – Eine Wendewundergeschichte, der auf die friedliche Revolution 1989 aus der Perspektive eines Mädchens blickt.

Ein Lob der Jury gab es für die in der Endausscheidung nominierten Drehbücher von Als Hitler das rose Kanninchen stahl und Cleo.

Uns haben alle drei Drehbücher gefallen, weil sie echte Jungs und Mädchen zeigen, die nicht nur Klischees erfüllen. Am meisten beeindruckt hat uns dann doch die Geschichte eines selbstbewussten Mädchens, die für ihre Freundschaft viel riskiert. Das Drehbuch von Fritzi – Eine Wendewundergeschichte hat uns zum Nachdenken gebracht, weil wir nicht in einem geteilten Land leben und auch nicht von unseren Freunden und unserer Familie getrennt sind.,

so heißt es u.a. in der Begründung der fünfköpfigen Kinderjury mit Mädchen und Jungen im Alter zwischen neun und zwölf Jahren.

Die insgesamt mit 20.000 Euro am höchsten dotierte Auszeichnung für das Drehbuch eines realisierten Kinderfilms wird von der Filmförderungsanstalt (FFA) gestiftet und in Kooperation von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz und KiKA, dem Kinderkanal von ARD und ZDF, vergeben. Die Verleihung des renommierten Drehbuchpreises erfolgte am Samstag, 28. November pandemiebedingt im Live-Stream auf kika.de.

Für uns ist die Auszeichnung ein Knaller! Wir freuen uns für alle aus dem Team, die so viele Jahre an Fritzi – Eine Wendewundergeschichte gearbeitet haben. Gerade bei einem Animationsfilm ist Teamwork ganz besonders wichtig. In diesen Film ist viel Herz und Liebe hineingeflossen. Dass unser Drehbuch den einzigen Drehbuch-Preis gewinnt, der nur von Kindern vergeben wird, ist eine ganz besondere Anerkennung,

so das Gewinner-Duo Beate Völcker und Péter Palátsik. Frank Völkert, stellvertretender Vorstand der FFA, nahm die Auszeichnung am Bildschirm vor.

Bei der Preisverleihung zugeschaltet waren Caroline Link, die zusammen mit Anna Brüggemann für das Drehbuch von Als Hitler das rose Kanninchen stahl nominiert war, sowie Stefanie Ren und Erik Schmitt, die mit dem Drehbuch von Cleo ins Rennen gingen. Die Nominierungen sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Alle Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro dienen zur Entwicklung eines neuen Drehbuchs für einen Kinder- oder Jugendfilm.

[Quelle: Pressemitteilung]