von Dr. Joachim Schulze-Bergmann

Der vorliegende Band gibt mit fast 30 Beiträgen in englischer Sprache einen erhellenden Überblick über die Rezeption antiker mythologischer Inhalte in literarischen und medialen Formen der Kulturangebote für Kinder und Jugendliche in Westeuropa, den USA und Australien. Der Rezeptionszeitraum wird dabei auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart begrenzt.

Katarzyna Marciniak (Hrsg.):
Chasing Mythical Beasts. The Reception of Ancient Monsters in Children's and Young Adults' Culture.
Universitätsverlag Winter Heidelberg 2020.
623 Seiten. 68,00 €.
ISBN: 978- 3-8253-6995-8.

Inhalt

Der Band gliedert sich in fünf thematische Abschnitte. In Teil 1 wird die Verwendung der Minotaurus-Figur untersucht, in Teil 2 gehen die Beträge auf die Medusa ein, im 3. Teil steht der Zentaur im Mittelpunkt, im 4. Teil weitere Figuren und Halbgötter der griechischen Mythologie, im 5. Teil wird die Verwendung antiker Elemente in neuen medialen Formen diskutiert: in Comics, im Film und in der Muppet Show:  

Im ersten Teil wird mit sechs Beiträgen die Behandlung der Minotaurus-Figur in englischsprachigen Texten der KJL erläutert. Diese Autorgruppe stammt aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Polen und Australien. Im Teil zwei finden sich fünf Beiträge, die Autorengruppe stammt aus den USA, Neuseeland, Großbritannien und Polen. Auch im dritten Teil sind Autoren aus England, Schottland, Deutschland und Russland versammelt, die sich auf die Suche nach antiken Tiermotiven in der von ihnen ausgewählten nationalen KJL machen. Im Teil vier werden mit sieben Artikeln weitere mythologische Tiergestalten und ihre Verwendung in der jeweiligen nationalen KJL nachgezeichnet, hier finden sich polnische englische, schottische Beiträge, aber auch ein Beitrag aus Kamerun. Im letzten Abschnitt widmen sich überwiegend polnische Autoren der Verwendung mythologischer Figuren in den neuen Medien, wobei auch der Zusammenhang zu den jeweiligen politischen Hintergründen thematisiert wird. 

Insgesamt trifft der interessierte Leser auf eine in diesem Fachgebiet hochqualifizierte, internationale Autorengruppe, die mit ihren Beiträgen Einblicke in die jeweiligen nationalen Forschungslagen zu diesem Themenfeld geben. 

Die Gestaltung der Minotaurus-Sage und der Figuren in europäischen und australischen Jugendbüchern steht im ersten Teil des Sammelbandes im Fokus. Die Autoren gehen übereinstimmend davon aus, dass die jugendlichen Leser die griechische Mythologie entziffern können und dass sie die Verwendung dieser Erzählelemente in den jeweils neu zusammengestellten Erzählungen als einen Entwicklungsroman verstehen.

Dabei werden die ursprüngliche Narration und die personalen Merkmale der Figuren verändert.  Anteile der ursprünglichen Erzählung fallen weg, so zum Beispiel die Zeugung des Minotaurus. Der Minotaurus ist in den analysierten Erzählungen meistens eine männliche Figur, die sowohl aggressive wie auch liebenswerte Anteile besitzt. Aus Theseus wird der junge Protagonist, dessen adoleszenter Entwicklungsgang sich durch eben solche Merkmale auszeichnet, die in der Standardversion eigentlich dem Minotaurus zugeschrieben werden. In dieser Variante werden also psychische Entwicklungsprozesse zum Thema, deren Spiegelung in der Gestalt des Minotaurus gefasst wird und deren Überwindung hin zu einer gelingenden Identität mit dem Tod des Minotaurus zusammenfällt. Das Labyrinth ist in solchen Erzählungen eine Metapher für die Identitätssuche von Teenagern. Eine noch weitergehende Ausdeutung erhält das Labyrinth in der australischen Variante in Elizabeth Hales Beitrag "Facing the Minotaur in the Australien Labyrinth: Politics and the Personal in Requiem for a Beast":   Dort steht es für die verschlungenen Pfade der Kolonisierung Australiens und die Unterwerfung der Ureinwohner sowie für die Verletzung moralischer Prinzipien durch die europäischen Eroberer. Um diese komplexen Themenfelder miteinander verbinden zu können, wird der jugendliche Protagonist mit der Aufgabe belegt, die Biografie seines Vaters zu rekonstruieren. Der Vater ist an dem Mord an einem Kind der Ureinwohner beteiligt, womit die Frage für den jugendlichen Helden zu beantworten ist, wie er diese Schuld begleichen kann. Mit der Hilfe einer Frau aus der Gruppe der Ureinwohner, die in der Rolle der Ariadne handelt, gelingt es dem Protagonisten, seine eigene Identität als Weißer und zugleich australischer Bürger zu finden.

Die Gorgone Medusa ist im zweiten Teil Gegenstand und Protagonistin von Jugendbüchern, die sich an weibliche Teenager wenden. Die schöne Medusa wird in der antiken Sage Opfer einer Vergewaltigung, die im Tempel der Athene stattfindet. Die Göttin ist darüber empört und bestraft die Gorgo, indem sie ihre Gestalt zu dem bekannten Scheusal verwandelt. Diese Narration wird so nicht in den aktuellen Erzählungen übernommen. Vielmehr wird die sexuelle Attraktivität der jungen Frau nicht wie in der Standardversion zum Vorwurf gemacht, sondern ihre Vergewaltigung führt zu psychischem Leiden und sozialer Verurteilung, sodass sie sich gedemütigt fühlt.  Inneres und äußeres Leid deformieren die Figur der Medusa dergestalt, dass eine Analogie zwischen der antiken monströsen Hässlichkeit und den individuellen Leidensformen plausibel wird.  

In dem Beitrag von Babette Puetz "What will happen to our honour now? The Reception of Aeschylus' Erinyes in Pullman’s The Amber Spyglass" sind die Erinnyen drei weibliche Gottheiten, die bestimmte moralische Emotionen personifizieren: Hass, Zorn, Vergeltung.  Insofern reagieren sie auf die Verletzung bestimmter sozialer Regeln und Konventionen. Sie nehmen besonders solche Regelübertretungen wahr, die sich gegen Mütter und ältere Menschen richten und verfolgen die Täter mit Gewissensbissen. Harpyien sind weibliche Vogelfiguren, die die Lügen eines Menschen erkennen können. Auch diese Figuren der antiken Mythologie erscheinen in aktuellen Erzählungen und werden als mahnende, aber auch strafende psychische Instanzen zur Lenkung des wahren und richtigen Handelns des Protagonisten eingesetzt.  In der polnischen Jugendliteratur wird eine ungewöhnlich begabte Tochter des Bürgermeisters von Danzig mit einer Sirene verglichen. Ihre Schönheit, ihr Gesang und ihre weiteren Begabungen sind so ungewöhnlich, sodass die junge Frau als menschliches Monster empfunden wird. Da in der polnischen Sprache zwischen Sirenen und Meerjungfrauen nicht unterschieden wird, kann in der biografischen Darstellung auf alle personalen Merkmale der beiden mythischen Gestalten zurückgegriffen werden. Gänzlich ungewöhnlich, wenn nicht befremdend wirken die Vorstellungen der Protagonistin in Bezug auf die Rolle der Frau, welche mit den tradierten Konventionen bricht und mit den Fähigkeiten und sozialen Möglichkeiten der Männer gleichziehen will. Insoweit nutzt der polnische Text die Analogie von Sirenen auf der einen Seite und solchen Frauen, die von ihrer sozialen Umgebung allein als die anderen, nicht zugehörigen wahrgenommen werden können, auf der anderen Seite.

In die Reihe der fantastischen Figuren gehört auch die des Peter Pan, wie Kümmerling-Meibauer nachweist. Sie zeigt auf, welche Gemeinsamkeiten Peter Pan mit der antiken Gottheit Pan hat und belegt damit, dass der Autor J. M. Barrie diese Diskursanteile aufgreift, um sie durch weitere zu ergänzen, die in der Erzähltradition der Romantik zum 'fremden Kind' entstanden sind. Sicherlich gehen in die personalen Merkmale dieser Figur auch weitere ein, die aus der Perspektive des Autors um die Wende des 19. Jahrhunderts den Kenntnisstand um die Entwicklungsphase der Kindheit ausmachen. Diese kulturhistorischen Analysen sind für die akademische Rezeption des Textes erhellend, wenn auch die Frage nach den Gründen für die Beliebtheit dieses Protagonisten bei Kindern und Jugendlichen damit nicht geklärt wird. 

Die Figur eines Centauren, also eines Mischwesens aus einem Menschen und einem Pferd, wird in den antiken Texten von zwei Gruppen repräsentiert, die sich in ihren Eigenschaften deutlich unterscheiden. Die eine große Gruppe ist wild und sexuell aufdringlich, also unkultiviert und für Menschen eher bedrohlich. Allein der Centaur Cheiron zeigt ganz andere Charakterzüge: Er ist umfänglich gebildet, ein Jäger und Arzt, ein Erzieher der männlichen Kinder, die er durch deren Adoleszenz begleitet. Dieses Bild verfestigt sich mit der Rezeption dieser Figur im Verlauf des 19. Jahrhunderts und Spielarten dieser Centauren erscheinen in den Fantasy-und Phantastik-Texten der letzten Jahrzehnte, so auch in der Harry Potter- oder Percy Jackson-Serie. Edith Hall weist in ihrem Beitrag darauf hin, dass Cheiron seine erzieherischen Vorstellungen selbst erzählt, also einen Text entwirft, mit dem die Aufgaben des Erziehers und die der Zöglinge beschrieben werden. Dieser Hinweis ist für weitere einschlägige Untersuchungen sicherlich hilfreich, ob allerdings von den Darstellungen der Centauren die von Hall postulierten  Wirkungen auf die Entwicklung der jugendlichen Lesenden ausgehen, dürfte als kühne Hypothese deshalb zurückgewiesen werden, weil es keinen aktiv gestalteten kulturellen Diskurs  zumindest in der westeuropäischen und anglo-amerikanischen Tradition zu diesem Themenfeld gibt, an den die Kinder und Jugendlichen  anknüpfen können oder in den sie eingeführt werden.  Dieser Hinweis könnte auch dafür sprechen, dass C. S. Lewis in seinen Chronicles of Narnia ein armes Wagenpferd dadurch zu einem besonderen Geschöpf werden lässt, indem diesem Pferd Flügel wachsen. Wie S. J. G. Burton in seinem Beitrag zu dieser Pegasus-Figur herausarbeitet, lassen sich zahlreiche Verbindungen zwischen dieser Figurengestaltung und antiken und christlichen Quellen nachweisen. Aber diese figuralen Anteile dürften den jugendlichen Lesenden nicht zugänglich sein, da sie weder über die antiken noch über die christlichen Quellen verfügen dürften.

Auch in der polnischen Kinderliteratur erscheint die Pegasusfigur. Wenn aus einem normalen Wagenpferd ein geflügeltes Pferd wird, das sich in immer neuen Aufgaben erprobt, das aber erfahren muss, als geflügeltes Wesen nicht die erwünschte Anerkennung zu finden, so wird mit Hilfe dieser Figur eine allegorische Narration angeboten, die vor dem Hintergrund der kommunistischen Ära verständlich wird: Sie erzählt von individuellen Entwicklungswünschen, die aber sozial nicht anerkannt werden. Deshalb endet die Erzählung mit der Verwandlung des geflügelten Pferdes in einen Grashüpfer, der in der polnischen Sprache als "kleines Feld-/Graspferd" bezeichnet wird. Dieses Insekt ist seinerseits beflügelt, macht aber überschaubare Sprünge und wird deshalb nicht als fremdes Wesen wahrgenommen. Die als Fabel auftretende Erzählung endet also mit der Einsicht, dass soziale Veränderungen nur in kleinen Schritten Anerkennung finden.  

Eine ähnlich verschlüsselte Erzählung für Kinder bedient sich der jüdischen Leviathanfigur, die seit dem Mittelalter als Figuren des Teufels,wie Drache, Krokodil und Schlange auftritt. Diese Figuren erscheinen in einer im Mittelpunkt der Erzählung stehenden Familie wie auch außerhalb im ländlichen Raum an einem See, und die Verbindung zwischen dem städtischen Wohnen und der ländlichen Umwelt wird durch nicht erklärliche Ereignisse hergestellt. Die Erzählung suggeriert, dass eine mythische Kraft am Werk sei, wohingegen die betroffene Familie und die ländliche Bevölkerung eher naturwissenschaftliche Zusammenhänge vermuten. Da die Geschichte im kommunistischen Polen spielt, liegt es nahe, eine Analogie zwischen den von den Tierfiguren ausgehenden Bedrohungen und dem kommunistischen System zu sehen.

Im vierten Teil wird in einem der Beiträge auf die Universalität der mythischen Gestalten verwiesen. Es werden die Wassernymphen der Griechen und Römer auf der einen Seite und die einiger Stammesgruppen in Kamerun auf der anderen Seite mit dem Ergebnis verglichen, dass sie einander in ihren Gestalten und kulturellen Funktionen gleichen. Damit drängt sich die in diesem Beitrag vertretene These auf, wonach in einer frühen sozialen Entwicklungsphase Menschen zu ähnlichen oder gleichen Bebilderungen ihrer Vorstellungswelt greifen, um sich eine Vorstellung von der äußeren wie der sozialen Natur zu machen. Anhand der Figur des "wobo", eines Löwenmischwesens, von dem im Umfeld Äthiopiens berichtet wird, und dessen fabulöse Existenz in einem polnischen Kinderbuch erscheint, lässt sich nachweisen, dass eine imaginäre Figur kultische und kulturelle Kraft entfalten kann, weil sie im Strom der jeweiligen Erzählungen den sozio-historischen Veränderungen angepasst wird, um ihre gewünschte soziale Funktion zu behalten. Der Sprung dieser Figur von Nordafrika nach Polen ist erklärlich, weil der polnische Autor eine entsprechende Reise nach Afrika unternahm und so Kontakt zu realen Ereignissen hatte, die in die literarische Figurengestaltung einflossen. 

Fantastische Kreaturen, wie zum Beispiel ein übernatürlich großer Fisch, der Menschen verschlucken kann, erscheinen ebenfalls in der Kinderliteratur. Zu nennen ist die Erzählung von Pinocchio, deren Fischmotiv sich nicht nur in der Bibel, sondern auch in anderen antiken und weiteren Erzählungen wiederfindet. Der Drache erscheint als bedrohliche Kreatur, und Erzählungen seiner Bekämpfung und seines Todes werden seit Jahrhunderten von West- nach Osteuropa weitergereicht. Ein weiterer Beitrag von Helen Lovatt erläutert die Verbindungen zwischen den Monstern in der Harry Potter- Serie und den griechisch-römischen Vorbildern.

Schließlich werden literarische Figuren zum Gegenstand von weiteren Beiträgen, die durch menschliche Eingriffe entstanden sind. Zum Teil ähneln sie den antiken mythischen Vorbildern, zum Teil sind es Neuschöpfungen von "beasts", so in der Trilogie Ashtown Burials (2011-2013) von N. D. Wilson. Die Adaption der ursprünglichen Figuren wird dadurch erleichtert, dass sie im Rahmen einer neu erfundenen Erzählung erscheinen, die für die jungen Zuschauenden leichter zu verstehen sind.

Im abschließenden Beitrag der Herausgeberin geht es um das Werk des Jim Henson. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Nachweis, dass Henson in fast allen seinen Muppet Shows und Filmen Bezüge zu dem antiken Helden- und Göttersagenstoff sucht und auf seine Art gestaltet. Dabei werden die tradierten Erzählungen einerseits im Rahmen dieser medialen Form wiederbelebt, andererseits aber auch bewusst zu einer neuen Aussage umgeformt. Marciniak geht diesen Spuren in mehreren Werken nach und kann zusammenfassend berichten, dass es Henson immer darum ging, die tiefsten Emotionen des Publikums anzusprechen. Damit sind die Werte von Freundschaft, Liebe und Frieden gemeint, die allerdings durch menschliches Fehlverhalten und schicksalhafte Ereignisse immer wieder in Frage gestellt werden. 

Kritik

Der Herausgeberin ist es gelungen, mit fast 30 Beiträgen den Nachweis zu erbringen, den sie mit dem Untertitel ihrer Sammlung ankündigen: The Reception of Ancient Monsters in Children’s and Young Adults' Culture. Mit diesem Überblick über die internationale Forschungslage zu dem gewählten Themenfeld werden dem literaturwissenschaftlich interessierten Lesenden zahlreiche neue Einblicke und Anregungen für weiterführende ggf. eigene Forschungen angeboten.  Kritisch anzumerken ist, dass es an Beiträgen fehlt, die aus einer systemkritischen Perspektive versuchen, die ideologische Funktion der antiken Narrationen zu benennen, wenn diese aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang entnommen werden und in Form assoziativer oder ausgestalteter Bezüge vor dem Hintergrund einer gänzlich anderen Gesellschaftsform erscheinen. In den Beiträgen, die sich auf die Verwendung der antiken Figuren und Erzählungen in der UdSSR beziehen, wird deren manipulative Verwendung kritisch vermerkt, aber eine ähnliche Position für die Rezeption z. B. der Muppet Show in den USA oder England fehlt. Da auch keine empirischen Daten für den von einigen Autoren behaupteten moralischen Wirkungszusammenhang zwischen den antiken Textanteilen oder Medien und ihren jungen Rezipienten gibt, bleibt es bei einer Vermutung, mit der die Literaturwissenschaft gern ihre Arbeit legitimiert.    

Fazit

Chasing Mythical Beasts ist eine interessante Zusammenstellung unterschiedlicher Aspekte der Rezeption griechisch-römischer Mythologie, denen literaturwissenschaftlich und kulturvergleichend nachgegangen werden kann und soll. Da der Band in englischer Sprache vorliegt und fast 600 Seiten umfasst, ist es sinnvoll, das eigene Interesse an thematischen Schwerpunkten zu orientieren. Insofern erweist sich der Band als Nachschlagewerk für weitere und speziellere Forschungen. Manche Beiträge können aber auch als inhaltliche Grundlage einer unterrichtlichen Planung in der gymnasialen Oberstufe in den Fächern, Latein, Griechisch, Deutsch und Medienkunde dienen, vor allem mit Blick auf wissenschaftspropädeutische Seminare zum Thema der Antikenrezeption in aktuellen Kinder- und Jugendmedien.

 

Erstveröffentlichung: 08.03.2021

 


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