In der Deutschen Demokratischen Republik ist die Kinder- und Jugendliteratur (KJL) eng verknüpft mit dem Aufbau und der Entwicklung des Landes. In den 40 Jahren des Bestehens der DDR wird die KJL von den gesellschaftlichen Prozessen beeinflusst und ist zugleich Spiegelbild derselben.
Die Sowjetische Besatzungszone (SBZ)
Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 8.5.1945 baut die Sowjetische Militäradministration (SMAD) das Gebiet der späteren DDR wieder auf, der kommunistischen Programmatik folgend. Einhergehend mit den politischen und sozialökonomischen Umwälzungen verändern auch die strukturellen Neuerungen in Kultur und Bildung den Sektor nachhaltig. Im Bereich KJL hat die Zentralisierung des Verlagswesens einen entscheidenden Anteil an der Förderung des neuen kulturellen Geistes. Mit einer Lizenz der SMAD gründen die Urheber der Freien Deutschen Jugend (FDJ) am 9.12.1946 den wichtigsten DDR-Jugendbuchverlag Neues Leben (zunächst unter dem Namen Verlag der jungen Generation). Am 1.6.1949 entsteht der Kinderbuchverlag Berlin, bis 1990 marktführend im System Kinderliteratur.
Zwischen 1945-1949 finden insgesamt 79 sowjetische Texte der KJL Verbreitung, die zu einem Viertel im eigenen SWA-Verlag der SMAD erscheinen und als Vorbild für die Entstehung der sozialistischen Literatur propagiert werden. Besondere Maßstäbe setzt dabei die Kindererzählung Timur und sein Trupp (russ. 1940; dt. 1947) des russischen Schriftstellers Arkadi Gaidar, deren Held Timur sich zu einer der bekanntesten DDR-Figuren entwickelt.
Gaidar, Arkadi: Timur und sein Trupp. 20. Auflage. Illustrationen von Hans Mau. Berlin: Kinderbuchverlag, o. J.
Neben der sowjetischen KJL gewinnen die Exilliteratur und zunehmend die proletarisch-revolutionäre KJL aus der Spätphase der Weimarer Republik an Bedeutung, welche mit Titeln wie Ede und Unku (Wedding 1931) dann in den 1950er Jahren eine größere Rolle spielt (vgl. Dolle-Weinkauff 2008, S. 414). Zur erfolgreichen Exilliteratur, die es bis in den Kanon der DDR-KJL schafft, gehört Sally Bleistift in Amerika (Lazar 1935): Darin thematisiert Auguste Lazar die Unterdrückung der US-amerikanischen Arbeiterklasse sowie die kommunistischen Umwälzungen in der Sowjetunion. Als die Protagonistin Sally Bleistift nach einem Pogrom aus dem zaristischen Russland in die USA flieht, widmet sie sich der kommunistischen Erziehung ihrer Kinder, die teilweise schon selbst verdeckt im Untergrund arbeiten. "Und die wirklichen Feinde, das sind die Besitzer von den Fabriken und den großen Unternehmungen und den großen Ländereien, die alles Geld in der Hand haben und damit wirtschaften, dass sie immer reicher und reicher werden" (Lazar 1986, S. 71). Um die Botschaft nicht missverstehen zu lassen, nutzt die Autorin in ihrer spannenden und mit komischen Elementen durchzogenen Geschichte das Erzählmodell der direkten Konfrontation von Kommunismus und Kapitalismus, stereotypisierte Figuren, wertende Kommentierungen des Erzählers und ideologiegebundenes Vokabular.
Lazar, Auguste: Sally Bleistift in Amerika. 2. Taschenbuchauflage. Illustrationen von Günther Wongel. Berlin: Kinderbuchverlag, 1979.
In den 1950er Jahren treten schließlich neue in der DDR schreibende Autoren in Erscheinung, wie Horst Beseler, Willi Meinck, Benno Pludra, Sigfried und Hildegard Schumacher, Fred Rodrian oder Alfred Wellm. Mit ihnen etabliert sich eine junge Generation von Autorinnen und Autoren im Alter von 25 bis 30 Jahren, die für die Schaffung einer eigenen sozialistischen KJL steht.
1950er und 1960er Jahre
Mit der Gründung der DDR am 7.10.1949 werden die kulturpolitischen Rahmenbedingungen auf den Sozialismus festgelegt. Unterstützt durch zahlreiche Preisausschreiben des Ministeriums für Kultur, sind die Autorinnen und Autoren von da an aufgerufen, eine neue KJL entstehen zu lassen: "Es ist eine hohe Pflicht aller Schriftsteller und Dichter, an der Schaffung einer neuen Jugend- und Kinderliteratur mitzuwirken, die die demokratische Erziehung der heranwachsenden Generation fördert" (Gesetz über die Teilnahme der Jugend am Aufbau der DDR und die Förderung der Jugend in Schule und Beruf, bei Sport und Erholung, §35, Absatz 1, 1950). Besondere Beachtung erfahren Mitte der 1950er Jahre die Jugendromane Tinko (Strittmatter 1954) und Trini: die Geschichte eines Indianerjungen (Renn 1954), weil sie die ästhetischen und thematischen Schranken zwischen Nationalliteratur und KJL überwinden. Traditionsbildend stehen sie damit – obgleich auch Kritik ausgesetzt – für die ersten bedeutsamen Erscheinungen dieser Zeit (vgl. Dolle-Weinkauff/Peltsch 2008, S. 418), die den für Kinder und Jugendliche schreibenden Autorinnen und Autoren richtungsweisende Impulse geben (ebd., S. 418). Eines der wesentlichen Merkmale sozialistischer KJL ist die enge Verbindung von kindlicher und erwachsener Lebenswelt, mit der man sich von der bundesdeutschen "kindertümelnden Gestaltung" (Wallesch 1976, S. 94) und der als unnatürlich betrachteten, individuell-bürgerlichen Separation junger Persönlichkeiten abgrenzen will: "Der sozialistische Staat kann nicht Wirklichkeit werden, wenn die Kinder keine Sozialisten werden", formuliert auch der russische Schriftsteller Maxim Gorki (Gorki 1954, 28). In den Texten der 1950er und 1960er Jahre ist kindliches Leben deshalb nicht auf dem Spielplatz verortet, sondern in die Lebens- und Arbeitswelt der Erwachsenen integriert. Zwei verbreitete Erzählmodelle verleihen der erzieherischen Absicht besonderen Ausdruck: a) heldenhafte Figuren, die ihr Leben vorbildhaft realisieren, z. B. in der Leitung von Kollektiven, oder b) Außenseiterfiguren, die sich zum Teil der Gemeinschaft entwickeln und dort ihr individuelles Glück erfahren (vgl. auch Richter 2000, S. 139).
In Popp muss sich entscheiden (1959), ein früher Roman des bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren der DDR, Benno Pludra, muss der elfjährige Protagonist Popp seinen Weg zu den Pionieren erst noch finden: Auf der einen Seite stehen Popps größerer Bruder Keule und dessen delinquenter Freund Erbse, auf der anderen Seite Marianne, die Leiterin der neuen, sympathischen Pioniergruppe. Marianne und Erbse sind eindimensional konzipierte Figuren, deren Eigenschaften kontrastiv gegenüberstehen, weil sie das Alte und Neue, den Gegensatz Ost-West symbolisieren.
Pludra, Benno: Popp muss sich entscheiden. Illustrationen von Bernhard Nast. Berlin: Kinderbuchverlag, o. J.
In der DDR wird die KJL offiziell als ein der Nationalliteratur ebenbürtiger Kulturzweig propagiert und verschiedentlich gefördert: So erscheint ab 1962 die Zeitschrift Beiträge zur Kinder- und Jugendliteratur, ab 1986 wird der Alex-Wedding-Preis für Kinderliteratur der Akademie der Künste verliehen und 1970 das "Kuratorium sozialistischer Kinderliteratur" gegründet. Ab 1963 finden jährlich die Tage der Kinderliteratur statt, die sich im Laufe der Zeit zu einer Großveranstaltung entwickeln: 1989 finden mehr als 500 Lesungen statt und sind 150 Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Buchgrafikerinnen und Buchgrafiker sowie Übersetzerinnen und Übersetzer anwesend (vgl. Strewe 2006, S. 95).
1970er und 1980er Jahre
Mit der Machtübernahme des zunächst moderat auftretenden Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker am 3.5.1971 hoffen viele DDR-Bürgerinnen und Bürger auf einen offeneren Kulturbetrieb. Auf dem VIII. Parteitag der SED wird eine Kulturpolitik proklamiert, welche "die Befriedigung der materiellen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft und jedes Bürgers" (Ebert 1977, S. 153) verspricht. Auf der 6. Tagung des Zentralkomitees der SED verkündet Kurt Hager, Kultur- und Bildungsminister der DDR, ein Jahr später die "reiche Vielfalt der Themen, Inhalte, Stile, Formen und Gestaltungsweisen" (Hager 1972) als neue Maxime, die von einer bis dahin unbekannten Liberalität zeugen. Trotz der nur kurz anhaltenden Offenheit stehen die Prinzipien für eine sich schrittweise wandelnde Gesellschaft, die auch Einfluss auf das Schreiben der Autorinnen und Autoren hat: Ab Ende der 1960er Jahre treten in der DDR-KJL neue Darstellungsformen wie montageartige oder multiperspektivische Techniken, Ich-Erzähler oder personales Erzählen in Erscheinung (vgl. auch Dolle-Weinkauff/Peltsch 2008, S. 428). Gleichzeitig entsteht eine Reihe von Texten, die das Verhältnis von Einzelnem und Kollektiv neu setzen, individuelle Probleme fokussieren, Innenwelten psychologisch ausleuchten oder Konfliktgestaltungen zuspitzen. Ein Beispiel dafür ist die kritische Auseinandersetzung mit dem sozialistischen Wohnungsbau, ausgehend von den Mobilitätsprozessen der 1970er und 1980er Jahre. In Karlchen Duckdich (1979) beschreibt Wellm die Großstadt als kinderfeindlichen Raum. Einher mit der Anonymität und Eintönigkeit des Plattenbaus gehen Maßregelungen und Verbote, die kindliche Entdeckungsfreude und Bewegungsdrang blockieren: die Wiese darf nicht betreten, im Fahrstuhl nicht gespielt, am Zeitungskiosk nicht gestöbert werden. Die Menschen haben keine Zeit, sind hektisch und einander fremd. Wie in vielen anderen Texten auch, werden Lösungskonzepte nun nicht mehr im Sinne des Kollektivs gedacht, sondern exponierte Figuren gezeigt, die Konflikte eigenständig zu lösen versuchen.
Wellm, Alfred: Karlchen Duckdich. 2. Auflage. Illustrationen von Werner Klemke. Berlin: Kinderbuchverlag, 1977.
Einen emanzipatorischen Höhepunkt erreicht die KJL durch das vermehrte Erscheinen fantastischer Texte seit Mitte der 1970er Jahre, deren Gattungskonzept dem sozialistischen Realismus lange Zeit unvereinbar gegenüberstand. Häufig sind die kindlichen Protagonisten Außenseiterfiguren, die jetzt nicht mehr der Assimilation bedürfen, sondern als Vorbild erscheinen (vgl. auch Roeder 2006, S. 742f.). In ihrem fantastischen Roman Der Engel mit dem goldenen Schnurrbart (1983), ein in der nachwendezeitlichen Forschung viel zitiertes Beispiel, thematisiert Christa Kožik den Umgang mit Alterität im realsozialistischen Alltag: Einst aus dem Himmel in die DDR geflohen, muss Engel Ambrosius die neue Welt schon bald verlassen, weil sie sich als unfähig erweist, seine Andersartigkeit zu tolerieren.
Kožik, Christa: Der Engel mit dem goldenen Schnurrbart. 3. Auflage. Illustrationen von G. Ruth Mossner. Berlin: Kinderbuchverlag, 1985.
In Kožiks satirischer Tiergeschichte Kicki und der König (1990) unterstützt die wahrheitsriechende Katze Kicki den König darin, die Missstände seines Herrschaftsreichs zu erkennen und fundamental zu reformieren. Obwohl der Kinderroman Kicki und der König in seiner Deutlichkeit einzigartig bleibt, können auch andere Autorinnen und Autoren neuralgische Themen wie ökologische Probleme, Bildungs- und Schulkonflikte früher und zum Teil konsequenter aufgreifen, als es im Bereich der Allgemeinliteratur möglich ist (vgl. Dolle-Weinkauff/Peltsch 2008, 434; Becker 2013). Das Herausgeben eines Buchs benötigt zwar die sogenannte Druckgenehmigung des Ministeriums für Kultur. Allerdings stellt der Bereich KJL einen kleineren bzw. vertrauteren Raum dar, der möglicherweise auch weniger streng geprüft wird. Ein wichtiger Teil der zensorischen Arbeit findet bereits in den Verlagen statt, die für das Erstellen und Einholen von Gutachten zuständig sind. Dort können besonders renommiertere Autoren wie Kožik den Veröffentlichungsprozess gezielt beeinflussen, indem sie potentielle Konflikte mit den ihnen vertrauten Lektorinnen und Lektoren schon im Vorfeld diskutieren oder sogar auszuhandeln versuchen (vgl. Becker 2013). Die positive oder negative Beurteilung hängt jedoch von vielen Faktoren ab, wie z. B. dem Zeitraum der Veröffentlichung, der Altersgruppe der Leserinnen und Leser oder dem Verlag. Grundsätzlich gelten im Jugendbuchverlag Neues Leben strengere Regeln als im Kinderbuchverlag Berlin (vgl. Lokatis 2006, S. 13).
Auch wenn sich die Strukturen des KJL-Systems zwischen 1949 und 1989 nicht in der Basis verändern, ist die Öffnung der Produktionsstätten (Lokatis 2006, Becker 2013) und das sich wandelnde Kindbild (vgl. v.a. Richter 2016) in einer Reihe von Texten kaum zu ignorieren und wichtig für deren distanzierte Beschreibung. Dass diese im Laufe ihres 40jährigen Bestehens einer Entwicklung unterliegen, kann das Gesamtwerk des populärsten Autors von Kinder- und Jugendliteratur, Benno Pludra, bemerkenswert veranschaulichen. Seine frühen Titel der 1950er Jahre stehen seinen künstlerisch hochwertigen Veröffentlichungen aus den 1960er Jahren (z. B. Lütt Matten und die weiße Muschel 1963) und vor allem den 1970er und 1980er Jahren (z. B. Insel der Schwäne 1980) deutlich entgegen, sowohl in Inhalt und Form als auch in der kritischen Auseinandersetzung mit Wirklichkeit. Das Prinzip Nützlichkeit ist im Handlungs- und Symbolsystem KJL bis 1990 fest verankert und vorherrschende Maxime im offiziellen "Kampf für die Wahrheit und die Darstellung der Widersprüche in der Wirklichkeit", wie der DDR- Literaturkritiker Günter Ebert noch Ende der 1970er Jahre betont (Ebert 1977, S. 113). Doch die sich ändernden Wirklichkeitsverhältnisse und -erfahrungen der Autorinnen und Autoren entwickeln die Texte weiter. In ihrem 40-jährigen Bestehen zeigt die Kinder- und Jugendliteratur in der DDR verschiedene, zum Teil auch gegensätzliche Themen, Formen und Funktionen sowie ein changierendes Maß an Qualität, Konformität und Diskrepanz.
Literatur
Primärliteratur
Kožik, Christa: Der Engel mit dem goldenen Schnurrbart. Berlin: Kinderbuchverlag, 1983.
Kožik, Christa: Kicki und der König. Berlin: Kinderbuchverlag, 1990.
Lazar, Auguste: Sally Bleistift in Amerika. 4. Auflage. Berlin: Kinderbuchverlag, 1986.
Pludra, Benno: Popp muss sich entscheiden. Berlin: Kinderbuchverlag, 1959.
Wellm, Alfred: Karlchen Duckdich. Berlin: Kinderbuchverlag, 1977.
Sekundärliteratur
Becker, Maria: Schreiben in Ost und West. Ostdeutsche Autoren von Kinder- und Jugendliteratur vor und nach der Wende. Frankfurt a.M.: Peter Lang, 2013.
Dolle-Weinkauff, Bernd/Peltsch, Steffen: Kinderliteratur der DDR. In: Geschichte der deutschen Kinder- und Jugendliteratur. Hrsg. von Reiner Wild. 3. Auflage. Stuttgart/Weimar: Metzler, 2008. S. 413-436.
Ebert, Günter: Ansichten zur Entwicklung der epischen Kinder- und Jugendliteratur in der DDR von 1945-1975. Berlin: Kinderbuchverlag, 1977.
Gesetzesblatt der Deutschen Demokratischen Republik: Gesetz über die Teilnahme der Jugend am Aufbau der Deutschen Demokratischen Republik und die Förderung der Jugend in Schule und Beruf, bei Sport und Erholung vom 08. Februar 1950. Verkündet durch Wilhelm Pieck. Berlin: 21. Februar 1950, S. 98. In: Bundesarchiv (BArch), ZB20049, Bl. 4, Druck-Nr. 16, 1950.
Gorki, Maxim: Über die Jugend. Berlin: Neues Leben, 1954.
Hager, Kurt: Zu Fragen der Kulturpolitik der SED. 6. Tagung d. ZK d. SED, 6./7. Juli 1972. Berlin: Dietz, 1972.
Lokatis, Siegfried: Produktionsbedingungen, Zensur- und Verlagswesen in der DDR. In: Handbuch zur Kinder- und Jugendliteratur. SBZ/DDR. Von 1945-1990. Hrsg. von Rüdiger Steinlein/Heidi Strobel/Thomas Kramer: Stuttgart/Weimar: Metzler, 2006. S. 101-113.
Richter, Karin: Kinder- und Jugendliteratur der DDR. In: Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur: Band 1. Hrsg. von: Günter Lange. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, 2000. S. 137-156.
Richter, Karin: Die erzählende Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Band 1. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, 2016.
Roeder, Caroline: Phantastische Kinderliteratur. In: Handbuch zur Kinder- und Jugendliteratur. SBZ/DDR. Von 1945-1990. Hrsg. von Rüdiger Steinlein/Heidi Strobel/Thomas Kramer. Stuttgart/Weimar: Metzler, 2006. S. 687-758.
Wallesch, Friedel (Hrsg.): Sozialistische Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Berlin: Volk und Wissen, 1976.