Dr. phil. Maren Conrad ist seit April 2017 Juniorprofessorin für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. 2011/12 war sie als DAAD Lektorin an der UCC Cork in Irland und bis 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster am Institut für Germanistik.

Im Team von KinderundJugendmedien.de betreut sie als Redakteurin gemeinsam mit Lea Bachmann, Patrick Graur und Carla Plieth die Rezensionen von Fachbüchern.

 

Sie studierte Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaften, Psychologie und Nordistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo sie 2012 auch ihre Promotion zur Phantastischen Ballade mit Auszeichnung abschloss.

Forschungsschwerpunkte: Prekäre Literaturen, Nichtkanonisierte (Kinder-)Literatur des 19. Jh., Engagierte Dystopien, Performatives und transmediales Erzählen (Game Studies), Balladenforschung, Inklusion und Diversität in der aktuellen Kinderliteratur, digitale und multimodale jugendkulturelle Formate.

 maren.conrad(at)kinderundjugendmedien.de

 

Publikationen (Auswahl)

  • Zur Literaturgeschichte der KI. In: Handbuch Künstliche Intelligenz und die Künste. Hrsg. von Stephanie Catani und Jasmin Pfeiffer. Berlin u.a.: de Gruyter, 2022. o. S. (im Druck)
  • "Was sich der Wald erzählt." von Gustav zu Putlitz. Überlegungen zu 'prekären Literaturen' und 'prekärem Wissen' einer Kinderliteratur um 1850. In: Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 2021. Hrsg. von Gabriele von Glasenapp, Emer O’Sullivan, Caroline Roeder und Ingrid Tomkowiak. S. 100-112. (im Druck)
  • Innovatives Erzählen im Wechselspiel zwischen Buch und Bildschirm. Chancen und Grenzen multimodaler narrativer textloser Bilderbücher. (zus. mit Magdalena Michalak) In: MiDU. Medien im Deutschunterricht. JG. 2 (2020), H. 2. S. 1-19. DOI: 10.18716/OJS/MIDU/2020.2.7
  • Das dokufiktionale Computerspiel als ludonarrativer Wissens- und Erfahrungsraum. In: Dokufiktionalität in Literatur und Medien. Erzählen an den Schnittstellen von Fakt und Fiktion. Hrsg. von Agnes Bidmon. Berlin: De Gruyter, 2021. S. 301 – 326.
  • Von Minecraft über YouTube auf die Bestsellerliste. Paluten und Die Schmahamas-Verschwörung als Fallstudie eines transmedialen Erzählens zwischen Onlineformat und Jugendliteratur. In: Literatur, Film und Fernsehen der Gegenwart. Intermediale Schnittstellen und Verhandlungsräume. Hrsg. von Andrea Bartl, Corina Erk und Jörn Glasenapp. Paderborn: Fink, 2021. (im Druck)
  • Waldblumen von Ottilie Friedmann als prekäre Literatur. Eine exemplarische Revision nichtkanonisierter Erzählungen des 19. Jahrhunderts. In: Kinderliteratur als kulturelles Gedächtnis. Beiträge zur historischen Schulbuch-, Kinder- und Jugendliteraturforschung 2. Hrsg. von Ernst Seibert und Susanne Blumesberger. Wien: Praesens, 2020. S.109-130.

 

Weitere Informationen

Maren Conrads Internetseite an der Universität Erlangen-Nürnberg