von Ute Wolters

Es gibt eine Vielzahl von Kindergeschichten mit dem Motiv des Kinderraubes durch “Zigeuner“ in der deutschen und europäischen Kinder- und Jugendliteratur (KJL).[1] Brittnacher schreibt in diesem Zusammenhang von der "Unverwüstlichkeit des Vorurteils“. Von der Forschung wurde die Verwendung antiziganistischer Bilder und Texte in der KJL noch wenig bearbeitet, wie auch die Fachtagung “Denn sie rauben sehr geschwind jedes böse Gassenkind“ –  “Zigeuner“-Bilder in Kinder- und Jugendmedien zeigte, die im März 2016 in Berlin stattfand. 

Wie sich die Rezeption einer Kindergeschichte unter dem Eindruck gesellschaftlicher Veränderungen verändern kann, soll im Folgenden anhand von Astrid Lindgrens Kurzgeschichte Under körsbärträdet (Unter dem Kirschbaum) gezeigt werden. 

Lindgren, Astrid: Unter dem Kirschbaum.
In: Sammelaugust und andere Kinder.
Illustriert von Ingrid Vang Nyman.
Aus dem Schwedischen von Karl Kurt Peters.
Hamburg: Oetinger, 1952.

Es gibt viele randständige Figuren bei Astrid Lindgren, etwa Landstreicher und Zirkuspersonal, die von der Autorin durchaus mit Sympathie behandelt werden. Es gibt aber nur eine “Zigeuner“-Geschichte, nämlich in der Sammlung Kajsa Kavat och andra barn von 1950, die 1952 bei Oetinger unter dem Titel Sammelaugust erschien. Beide Erst-Ausgaben sind von Ingrid Vang Nyman illustriert. Ab der zwölften (!) schwedischen Auflage von 1978 fehlt die Geschichte Under körsbärträdet. Bei Oetinger erscheint Unter dem Kirschbaum – allerdings mit den Zeichnungen von Ilon Wikland – bis 2003. Dann verzichtete auch Oetinger. Was veranlasste Lindgren 1978 trotz der wiederholten Auflagen zur Entfernung aus der Neuauflage, zumal die Autorin durchaus bekannt dafür war, auf die Vermarktung ihrer Geschichten zu achten? Warum entschied sich Oetinger für den Verzicht? Diese Fragen sollen im Folgenden behandelt werden.

Handlung

Ein Kind sitzt unter einem Kirschbaum, langweilt sich, fantasiert den Kirsch- zum Wunschbaum und wünscht sich etwas Gesellschaft. Eine vorübergehende Dame setzt sich zu dem entzückenden kleinen blonden Mädchen. Es erzählt die abenteuerliche Geschichte seiner Mutter, die als Baby von Zigeunern unter dem Baum abgelegt worden sei, nach drei Jahren aber von ebendiesen Zigeunern geraubt wurde. Schließlich hätten die Großeltern nach jahrelanger Suche das Kind von den Zigeunern zurückgeholt, nachdem die Mutter im Vorbeifahren den Kirschbaum wiedererkannt hätte. Bis dahin schluckt die Dame die Geschichte – denn dass Zigeuner Kinder stehlen ist ja allgemein bekannt! Als zu diesem Zeitpunkt ein Zigeuner mit Wagen heranrollt und freundlich um Erlaubnis fragt, um auf dem benachbarten Gelände zu kampieren, verschwindet das Mädchen mit einem Schreckensruf im Kirschbaum und die Dame schickt ihn heftig schimpfend weg. Erst als das blonde kleine Mädchen mit gleicher Überzeugungskraft behauptet, seine Mutter sei vom Kirschbaum gefallen und früh gestorben, fühlt sich die Dame angelogen und schreitet empört von dannen. Die Geschichte endet mit dem Ruf der Mutter zum Abendbrot.

Schwerpunktanalyse

Lindgren thematisiert in dieser kurzen, durchaus auch ironisch zu lesenden Erzählung kindliche Wünsche und Fantasien ebenso wie festgefahrene Vorstellungen der Erwachsenen über Zigeuner.[2] Möglicherweise greift sie dabei auf Erinnerungen an ihre Kindheit in Småland zurück, als Roma noch im Wohnwagen durch Schweden fuhren, weil ihnen die schwedische Gesetzgebung und Praxis verboten, an einem Ort länger als drei Wochen zu bleiben. 

Der Text besteht nach der kurzen Einleitung vor allem aus dem Dialog des Kindes mit der fremden Frau, in dem das Kind eindeutig die treibende Kraft ist. Nur die kleine Episode, der Einbruch von Realität durch den fragenden Zigeuner, unterbricht das Gespräch der Beiden. Hier zeigen sich sowohl die Erwachsene wie das Kind völlig gefangen von der kindlichen Fantasieerzählung. Erst als die Erwachsene den unrealistischen Gehalt der Fortsetzung durchschaut, durchbricht sie empört die Faszination des kindlichen Erzählens und geht weg. Aber das Kind beharrt auf seiner Geschichte. Mit dem Ruf der Mutter zum Abendbrot wird wieder die Realität eingelassen. Zugleich wahrt die Autorin das Recht des Kindes auf seine Imagination, indem sie das Kind wie zu Beginn der Geschichte unter dem Kirschbaum sitzen lässt. Diese Wiederholung findet sich auch in den zwei sehr ähnlichen Zeichnungen Vang Nymans vom kleinen blonden Mädchen unter dem Kirschbaum.

Abb. 1: Ill. Ingrid Vang Nyman, 1952.

Die dänische Illustratorin Ingrid Vang Nyman (1916–1959), bekannt durch ihre kongeniale Zeichnung der Pippi-Figur [3], zeichnete deutlich über den Text von “Unter dem Kirschbaum“ hinausgehend den bösen Mann mit Schlapphut, der das Kind mit schnellem Griff raubt (vgl. Abb. 1), eine Horde halbnackter und zerlumpter Kinder in frecher Pose (vgl. Abb. 2), die alte Frau mit der Pfeife im Mund im Wohnwagen. Der böse dunkle Mann mit dem Schlapphut, der das kleine blonde Mädchen raubt, erinnert stark an ähnliche Illustrationen in Deutschland und den Niederlanden der 30er Jahre, etwa an die Illustrationen von Heinz Schnabel in Julie Knieses Kinderbuch Das verschwundene Heinerle (vgl. Kniese 1938) (vgl. Abb. 3) oder an das Titelbild von P.A.Sparenburgs Thérése, das von C. Oudenaarden illustriert wurde (vgl. Sparenburg 1931). (Vgl. hierzu auch Kommers 2016) 

Abb. 2: Ill. Ingrid Vang Nyman, 1952.
Abb. 3: Ill. Heinz Schnabel, 1938.

Vang Nyman setzte allerdings durch ihre eigenwilligen Illustrationen eigene Akzente, die 1950/52 niemand anstößig fand, weder in Schweden noch in Deutschland. Sie zeichnete mehr als im Text steht, in dem weder von einer Horde halbnackter Kinder, noch von der Alten mit der Pfeife im Mund die Rede ist. Auch die Stilisierung des bösen Mannes mit dem Schlapphut findet sich nicht im Text, in dem nur allgemein von den Zigeunern geschrieben ist, die das Baby aussetzen, stehlen und denen es wieder geraubt wird, so wie es das kleine Mädchen erzählt. Damit bestätigt der Text allerdings stereotype Vorstellungen über Zigeuner und Kinderraub.

Gesellschaftliche Veränderungen durch die Bürgerrechtsbewegung der Roma

Die Kenntnis über und das Bewusstsein für das Leben der Roma war in Schweden 1950 kaum vorhanden. In Deutschland wurde nach 1945 der Antiziganismus, der in der Verfolgung und Ermordung vieler Roma in ganz Europa unter dem NS-Regime gipfelte, ungebrochen in der Ablehnung und Diskriminierung der Minderheit weitergelebt. 

Erst im Zuge der Bürgerrechtsbewegung der Roma in Schweden der 1970er Jahre und im Deutschland der 1980er Jahre änderten sich die Einstellungen, wenigstens schrittweise. In diesem Zusammenhang wird die diskriminierende Fremdbezeichnung Zigeuner nach und nach durch die Selbstbezeichnung Roma ersetzt, wenn es sich um Mitglieder der Minderheit handelt.

In Schweden gab Katarina Taikon (1932-1995) 1963 ihr erstes Buch Zigenarska heraus, in dem sie u. a. mit der Einstellung abrechnete, dass man die Roma als Teil eines romantisch-konservativen und rassistischen Weltbildes in ihrer Außenseiterposition halten sollte (vgl. Taikon 2016). In den folgenden Jahren war Taikon in der Öffentlichkeit sehr präsent, kämpfte für die Rechte der Roma auf Wohnung, Arbeit, Bildung. Als eine Kampagne zugunsten einer französischen Roma-Flüchtlingsgruppe an dem frisch gewählten Ministerpräsidenten Olof Palme scheiterte, beschloss Taikon, eine Mentalitätsänderung in der schwedischen Gesellschaft herbeizuführen, indem sie ihr eigenes Schicksal in 13 Kinderbüchern über Katitzi verarbeitete, die von 1969 bis 1980 in verschiedenen Kleinverlagen erschienen und seit wenigen Jahren im Verlag kultur&natur neu herausgegeben werden.

1969 schrieb Astrid Lindgren, damals noch Lektorin bei Raben & Sjögren, einen Brief an Katarina Taikon, der zeigt, dass Lindgren mindestens den ersten Band von Taikons Manuskript zu Katitzi kannte. Sie riet ihr, den „fantastischen Stoff“ noch einmal zu bearbeiten und empfahl, die Geschichte aus der Ich-Perspektive zu schreiben.[4] Das tat Taikon nicht. Ob es zu dem von Lindgren vorgeschlagenen und dringend erbetenen Gespräch gekommen ist, ist unbekannt.

Taikon gab ihre Katitzi-Bände nach und nach in Kleinverlagen wie Zigenare, Tai Lan oder Gislund heraus, was ihnen mindestens den Weg nach Deutschland erschwerte (vgl. Wolters 2014 und Wolters 2017). Dennoch riss die Verbindung zwischen beiden offenbar nicht ab. Denn 1977 erschien im Verlag Rabén und Sjögren Hur blev det sen då, Katitzi? (Wie ging es danach?) mit dem Text von Katarina Taikon und Fotos ihres Ehemannes Björn Langhammer. Darin wird thematisiert, was sich für die schwedischen Roma durch Katarina Taikons Veröffentlichungen und öffentlichen Kampf in den 70er Jahren verändert hatte.

Ab 1978 wurde Under körsbärträdet (Unter dem Kirschbaum) laut Lena Törnqvist auf Weisung von Astrid Lindgren nicht mehr in die Neuausgaben aufgenommen. Damit zog Lindgren die Konsequenz aus der ihr bekannt gewordenen Diskriminierung der Roma. 

Populärrezeption

Die Brücke zwischen Astrid Lindgren und Katarina Taikon

Auch wenn ich in den mir zugänglichen Biografien vergebens nach einem Hinweis gesucht habe, war vermutlich Anna Riwkin-Brick (1908-1970) das Verbindungsglied zwischen Astrid Lindgren und Katarina Taikon. Die Fotografin Riwkin (vgl. Abb. 4, ein Foto von 1945 aus der Sammlung von Moderna Museet, dem sie ihr Archiv vermachte) hatte 1954 eine Fotoserie über das Leben der schwedischen Roma gemacht. Ein Foto der strahlenden Katarina Taikon in Stockholm ist dabei, das in dem Buch Zigenarväg von Ivar Lo-Johanson (1901-1990) erschien (vgl. Abb.5, vgl. Lo-Johanson 1954, S. 31) [5]. Es hebt sich deutlich von den anderen Fotos in dem Band ab, ist aber mit abwertendem Untertext versehen: “Blandäktenskapen har sällan blivit lyckliga. Parterna har utsatts för förakt både av zigenarna och av svenskarna. Ättlingarna av blandäktenskapen har fått det svårt i bäggedera lägren. – Katarina Taikon.“ (Mischehen sind selten glücklich geworden. Die Partner sind sowohl von Zigeunern wie von Schweden verachtet worden. Abkömmlinge aus Mischehen hatten es in beiden Lagern schwer. – K.T.; Übersetzung U.W.) 

Abb. 4: Fotografie v. Anna Riwkin-Brick, 1945.
Abb. 5: Fotografie v. Anna Riwkin-Brick, 1954.

Von 1954 gibt es auch ein Foto Riwkins von Lindgren mit zwei Mitarbeiterinnen, ihrer späteren Nachfolgerin Marianne Eriksson und Kerstin Kvint im Verlag Rabén & Sjögren (vgl. Berf/Surmatz 2001), S. 230). Lindgren und Riwkin arbeiteten von 1956 bis 1969 wiederholt zusammen für die Serie der Fotobilderbücher über Kinder aus aller Welt (vgl. Kümmerling-Meibauer 2015, S. 235-251).

Die deutschen Ausgaben

Schon in der zweiten Ausgabe von 1959 wurden Vang Nymans Illustrationen bei Oetinger durch Zeichnungen von Liane Müller ersetzt, die in der Qualität längst nicht an Vang Nyman heranreichen und ihre drastischen Figuren durch das tanzende Zigeunermädchen ersetzten (vgl. Abb. 6). Wahrscheinlich spielte dabei die nervige Auseinandersetzung um das Honorar Vang Nymans eine größere Rolle als die Qualität ihrer Zeichnungen (vgl. Törnqvist 2016, S. 110-113). In den späteren deutschen Ausgaben unter dem Titel Astrid Lindgren: “Erzählungen“ von 1992 und 2003 sind diese Zeichnungen wie in der schwedischen Ausgabe ersetzt von Ilon Wiklands sehr viel leichteren Bildern. Bei ihr sieht man die fremde Dame mit dem Kind unterm Kirschbaum sitzen, und man blickt mit dem Kind aus dem Kirschbaum auf den Wohnwagen des Zigeuners. 

Abb. 6: Ill. Liane Müller, 1959.

Dennoch hat sich der Verlag Oetinger inzwischen auch entschieden, die Geschichte nicht mehr zu veröffentlichen. Silke Weitendorf schrieb 2015  auf Nachfrage in einer Mail, man habe mit großem Bedauern auf die Geschichte verzichtet: 

"Nachdem wir erst viel später von den Schweden erfahren haben, dass auch sie kein adäquates anderes Wort für 'Zigeuner' haben und AL noch zu Lebzeiten entschieden hat, die Geschichte wegen des Rassismus-Vorwurfs …rauszunehmen." (Mail von Silke Weitendorf vom 7.4.2015) 

Der Verlag fürchtete also ein Wiederaufleben der Diskussion um den Neger- oder Südseekönig in den Pippi-Langstrumpf-Büchern.

Damit könnte dieser Text ein Ende haben. Aber: Unterm Kirschbaum findet sich wieder in einer Ausgabe der ZEIT-Kinder-Edition von 2006, d.h. einer Edition, die sich gezielt an Kinder wendet (vgl. Lindgren 2006). Die Herausgeberin Susanne Gaschke nennt zwar das Datum der Erstausgaben von 1950 bzw. 1952 und verwendet die Illustrationen von Ilon Wikland von 1992, verzichtet aber auf jede Information über die Geschichte und ihre Problematik. Das ist eine Vorgehensweise, die weder korrekt, noch der Autorin und der Problematik des Umgangs mit antiziganistischen Stereotypen angemessen erscheint.

Fazit

Wir können das Z-Wort nicht aus den Geschichten löschen, die – meist in Unkenntnis der Minderheit – tiefsitzende Vorurteile tradieren, und es durch “Rom/Roma“ ersetzen. Das wäre falsch, aber wir müssen unsere Kinder sensibilisieren für einen nicht diskriminierenden Wort- und Bildgebrauch und Umgang. Für erwachsene (Vor-)Leserinnen und (Vor-)Leser ist eine erklärende Fußnote, wie sie Kümmerling-Meibauer vorschlägt, sicher hilfreich (vgl. Kümmerling-Meibauer 2015, S. 32 ff.).

Vielleicht ist der Verlust der Lindgren-Geschichte, der von Astrid Lindgren selber gewollt wurde, ein Preis, den wir für die Vielzahl antiziganistischer Bilder und Texte in der KJL zahlen müssen.


Endnoten

[1] Vgl. Brittnacher 2017, Kommers 1993, Kommers 2016.

[2] Dankerts Inhaltsbeschreibung, derzufolge die Geschichte "von einem phantasiebegabten Kind [erzählt], das sich ein anderes, dramatischeres Leben – eine andere Mutter – wünscht" verfehlt den Kern der Handlung (vgl. Dankert 2013, S.131).

[3] Vgl. Törnqvist 2016, S. 79 ff.

[4] Den Hinweis auf diesen Brief verdanke ich Lena Törnqvist, die ihn in das von ihr herausgegebene Buch Astrid Lindgren: Det gränslösaste äventyret aufgenommen hat (Törnqvist 2007, S. 113-115).

[5] In der kleinen zweisprachigen Biografie von Bergström findet sich dasselbe Foto auf S. 51. Allerdings wird der Titel von Lo Johanssons Buch fälschlich mit Zigenarliv angegeben.

Literaturverzeichnis

Primärliteratur

  • Kniese, Julie: Das verschwundene Heinerle. Stuttgart: Loewe, 1938. 2. 1940, Ill. von Heinz Schnabel.
  • Lindgren, Astrid: Unter dem Kirschbaum. In: Sammelaugust und andere Kinder. Oetinger, 1952.
  • Lindgren, Astrid: Sammelaugust. 2. Aufl. Ill. Liane Müller. Oetinger, 1959.
  • Lindgren, Astrid: Erzählungen. Ill. Ilon Wikland. Oetinger, 1990. dtv junior, 2003.
  • Lindgren, Astrid: Die Puppe Mirabell und andere Geschichten. Aus dem Schwedischen von Anna-Liese Kornitzky und Karl Kurt Peters. Lizenzausgabe des Zeitverlag Gerd Bucerius für DIE ZEIT Kinder-Edition. Hrsg. Von Susanne Gaschke. 2006.
  • Lindgren, Astrid: Det gränslösaste äventyret. Om böcker, läsning och att skriva för barrn. Hrsg. von Lena Törnqvist. Stockholm: Eriksson&Lindgren, 2007.
  • Sparenburg, P.A.: Thérése. Ill. von C. Oudenaarden. Rotterdam, 1931.

Sekundärliteratur

  • Astrid Lindgren. Zum Donnerdrummel! Ein Werkporträt in einem Band. Hrsg. Von Paul Berg und Astrid Surmatz. Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins, 2001.
  • Bergström, Ulf: Anna Riwkin – Möten i mörker och ljus. Alfabeta, 1991.
  • Brittnacher, Hans Richard: Das Märchen von den Kinderdieben. Zur Unverwüstlichkeit eines Vorurteils. In: "Denn sie rauben sehr geschwind jedes böse Gassenkind“. Hrsg. von Josting/Roeder/Reuter/Wolters. Wallstein, 2017. S. 56-78.
  • Dankert, Birgit: Astrid Lindgren. Eine lebenslange Kindheit. Darmstadt, 2013.
  • Kommers, Jean: Kinderroof of zigeunerroof? Zigeuners in Kinderboeken. Utrecht, 1993. 
  • Kommers, Jean/Sierra, Maria: Robo dos niňos o robo de gitanos. Sevilla, 2016.
  • Kümmerling-Meibauer, Bettina: Soll man "schlimme Wörter“ in Kinderbüchern ersetzen? In: Hahn, Heidi: “Wörter raus!?“: Zur Debatte um eine diskriminierungfreie Sprache im Kinderbuch. Weinheim, 2015.
  • Kümmerling-Maibauer, Bettina: Der Blick auf das Fremde. In: Astrid Lindgren, Werk und Wirkung. Hrsg. von Blume/Kümmerling.
  • Taikon, Katarina: Zigenerska. Fotos Björn Langhammer/Anna Riwkin. Kultur& natur (Neuausgabe). Stockholm, 2016.
  • Törnqvist, Lena: Ingrid Vang Nyman. En biografi. Salikon, 2016. 
  • Wolters, Ute: Nur eine kleine Geschichte, ein Brief und eine übersehene Autorin. In: kjl&m 3.Vj. 2014. S. 68 – 74.
  • Wolters, Ute: Katarina Taikon: Katitzi. Eine schwedische Kinderbuchserie und ihre Rezeption in Schweden und Deutschland. In: "Denn sie rauben sehr geschwind jedes böse Gassenkind". "Zigeuner"-Bilder in Kinder- und Jugendmedien. Hrsg. von Josting/Roeder/Reuter/Wolters. Wallstein, 2017. S. 326 - 346.

 

Erstveröffentlichung: 23.12.2018


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