Hadassah Stichnothe arbeitet zurzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an ihrem PostDoc-Projekt "Deutsch-jüdische Kinder- und Jugendliteratur nach 1945" an der Universität Bremen. Für das Preisjahr 2021 wurde sie in die Jury für die Sonderpreise "Gesamtwerk" und "Neue Talente" in der Kategorie Übersetzung des Deutschen Jugendliteraturpreises  gewählt. Seit 2014 leitet sie ehrenamtlich die Kinderbuchabteilung der Jüdischen Bibliothek Hannover.

Im Team von KinderundJugendmedien.de betreut sie als Redakteurin gemeinsam mit Dr. phil. Kirsten Kumschlies, Dr. phil. Anna Stemmann und Thomas Boyken die Rezensionen von Kinder- und Jugendbüchern.



Sie studierte Amerikanistik und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Während ihres Studiums begann sie damit, sich wissenschaftlich mit Kinderliteratur zu befassen. An der Eberhard Karls Universität Tübingen promovierte sie mit einer Arbeit zum Initiationsroman in der deutsch- und englischsprachigen Kinderliteratur.
Die Anwendung raumtheoretischer Modelle auf die Kinderliteratur gehört ebenso zu ihren Forschungsinteressen wie allgemein-narratologische Aspekte, translationswissenschaftliche Fragen und Ansätze der Gendertheorie. Nach wie vor sind komparatistische Fragestellungen für sie von besonderem Interesse. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die deutsch-jüdische Kinderliteratur sowie das Genre der Kindertora.

  hadassah.stichnothe(at)kinderundjugendmedien.de

 

Publikationen (Auswahl)

  • Der Initiationsroman in der deutsch- und englischsprachigen Kinderliteratur. Heidelberg: WINTER 2017.
  • Fantastisches Erzählen. In: Handbuch Kinder- und Jugendliteratur. Hg. von Tobias Kurwinkel und Philipp Schmerheim. Stuttgart: Metzler 2020.
  • Zwei Zauberer in Deutschland. Praktiken kinderliterarischen Übersetzens am Beispiel von Baums Der Zauberer von Oz und Wolkows Der Zauberer der Smaragdenstadt. In: JuLit 1 (2020), S.43-49.
  • Judentum als literarische Konfiguration von Störung im zeitgenössischen Kinderbuch. In: Zwischen Literarizität und Programmatik (Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart. Sonderausgabe א: Jüdische Literaturen der Gegenwart). Hg. von Luisa Banki, Yevgeniy Breyger, Micha Brumlik, Marina Chernivsky, Max Czollek, Hannah Peaceman, Anna Schapiro und Lea Wohl von Haselberg. Berlin: Neofelis Verlag 2019, S. 61-67.
  • Von der Möglichkeit einer Revolution: Bewegliche Figuren in der Kinderliteratur. In: Schnittstellen der Kinder- und Jugendmedienforschung. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung. Hg. Von Ute Dettmar, Caroline Roeder, Ingrid Tomkowiak. Berlin: J.B. Metzler 2019 (Studien zur Kinder- und Jugendliteratur und -medien Bd. 1), S.197-211.
  • Die Kindertora aus literaturwissenschaftlicher Sicht. In: Kindertora – Kinderbibel – Kinderkoran. Neue Chancen für (inter-)religiöses Lernen. Hrsg. von Georg Langenhorst und Elisabeth Naurath. Freiburg: Herder, 2017. S. 111-136.
  • Zeit, Raum und narrative Struktur in Nils Mohls Es war einmal Indianerland. In: Literatur im Unterricht. Texte der Gegenwartsliteratur für die Schule 3/16 (2016). S. 245-254.
  • Liebe, Krieg und Sommerferien. Der weibliche Adoleszenzroman im historischen Überblick. In: Der Deutschunterricht 2/16 (2016). S. 14-24.
  • Gegenräume – Zwischenräume. Ideologiekonstruktionen im kinderliterarischen Initiationsroman. In: kjl&m 16.2 (2016). S. 79-84.
  • Engineering stories? A narratological approach to children’s book apps. In: Nordic Journal of ChildLit Aesthetics 5 (2014).

 

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