- Erstveröffentlichung: 04.02.2022
Der erste Preisträger des Christine-Nöstlinger-Preises 2021 ist der Autor und Illustrator Michael Roher.
Der erste Preisträger des Christine-Nöstlinger-Preises 2021 ist der Autor und Illustrator Michael Roher.
Der James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2026 geht an die niederländische Autorin Anna Woltz sowie an ihre deutsche Übersetzerin Andrea Kluitmann für ihr Gesamtwerk. Der Preis wird alle zwei Jahre für ein Werk vergeben, das durch sprachliche Brillanz, Originalität, fantasievolles Erzählen, Formenvielfalt und Humanität überzeugt. Bei ausländischen Preisträger:innen wird auch die deutschsprachige Übersetzung des Werks gewürdigt. Stifterin des Preises ist dieJames Krüss Erbengemeinschaft, die ihn 2012 ins Leben rief und die Internationale Jugendbibliothek mit der Durchführung beauftragt hat. Der James Krüss Preis ist mit 8.000 Euro dotiert.
[27.04.2018]
Bereits zum 10. Mal wurde der Deutsche Animationssprecherpreis vergeben. Den Trickstar für den besten Sprecher in einem Animationsfilm erhält im Jubiläumsjahr 2018 Axel Prahl für seine Rolle als Alter Bill in Käpt'n Sharky.
Die Jury überzeugte Prahl, weil er als ehemaliger, liebenswerter Sharky-Sprecher für das Hörbuch nun beim Kinodebüt des Käpt'n Sharky diese Rolle aufgab und den hinterhältigen Piratenschurken Alter Bill synchronisierte und dieser Wechsel mit ausgesprochener Leichtigkeit gelang:
"Dieser Rollentausch gelingt ihm famos! Er findet beim Alten Bill den richtigen Ton zwischen bösartiger Gier und lächerlicher Tollpatschigkeit. Gerade Kinder werden ihren Spaß haben, da das Böse hier immer auch lachhaft und dusselig ist. Der Alte Bill ist eben gerade nicht zum Fürchten, sondern eher ein Fall für die Kombüse! Axel Prahl kitzelt mit seiner Stimme das Spektrum zwischen wildem Aufbrausen und kleinlautem Kuschen heraus. Er zischt, er grummelt, er mäandert, dass der Film allein wegen seiner Stimme ein Genuss ist.""
Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr zum fünften Mal gemeinsam mit dem Renitenztheater durchgeführt.
[Quelle: Pressemitteilung]
Beim Claras Preis wurden am Samstag, 30.09.2023 in Hamburg erstmals 12 Jugendliche ausgezeichnet. Der Kurzgeschichtenwettbewerb unter der Schirmherrschaft von Cornelia Funke richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die Lust haben, selbst literarisch aktiv zu werden und ihre Ideen in einer Kurzgeschichte umzusetzen. Vorbild ist der französische Wettbewerb Prix Clara, der seit 2007 Jungautor*innen eine Stimme verleiht.
[03.04.2019]
Der avj medienpreis geht in diesem Jahr an die Lese- und Literaturpädagogin Maren Bonacker. Lesewelt Berlin e.V. erhält den Sonderpreis Leseförderung.
Nach ihrem Studium spezialisierte sie sich auf die Kinder- und Jugendliteraturforschung, hatte einen Lehrauftrag an der Universität Gießen, ist heute als freie Journalistin tätig, sitzt in verschiedenen Kritikerjurys für Kinder- und Jugendliteraturpreise und leitet die Abteilung für Kinder- und Jugendliteratur der Phantastischen Bibliothek Wetzlar; die Rede ist von Maren Bonacker, die am 22. März 2019 auf der Leipziger Buchmesse den 8. avj medienpreis erhalten hat.
"Anke Sperl, Stefanie Leo, Christine Knödler, Verena Hoenig, Susanna Wengeler, Franz Lettner, Sylvia Mucke & Christiane Paxmann, Roswitha Budeus-Budde - und nun Maren Bonacker", zählt avj-Vorsitzende Renate Reichstein die Preisträger vergangener Jahre auf. "Allen ist gemein, dass sie sich in den vergangenen Jahrzehnten in besonderem Maße für das Kinder- und Jugendbuch engagiert haben; so auch Maren Bonacker."
"Kinder lieben Bücher", hat Maren Bonacker in einem Interview mit der Leipziger Buchmesse im vergangenen Jahr gesagt und ergänzt: "Digitale Medien üben zwar auch eine Faszination auf Kinder aus, aber wenn Eltern bewusst ist, wie schön Bücher sind, wie schön auch das haptische Erleben eines Buches ist, dann geben sie das an ihre Kinder weiter. Es gehört viel mehr zu einem Bilderbuch als nur die Bilder und der Text. Dazu gehört das Papier, die Qualität des Papiers und der Geruch - ein Tablet kann niemals riechen wie ein Buch!" Welch schöne Hommage an das Kinderbuch!
Neben Maren Bonacker waren Janett Cernohuby (www.janetts-meinung.de und Bücherkarussell), Katrin Hörnlein (Die Zeit), Katharina Mahrenholtz (NDR Mikado) und Tobias Weber (www.johnnyspapablog.de) nominiert.
Den Sonderpreis Leseförderung konnten Katrin Müller, Susanne Wienbrandt und Ursula Frommholz stellvertretend für ihre 130 Vorlesepaten der "Lesewelt Berlin e.V." entgegennehmen. "Ich freue mich sehr, dass vor mir drei Damen stehen, die sich voller Leidenschaft für die Leseförderung einsetzen", sagte Laudatorin Renate Reichstein. "Wer sich auf der Homepage umschaut und sieht, mit welchen Aktivitäten Frau Müller, Frau Wienbrandt und Frau Frommholz das Buch an das Kind bringen, wird verstehen, warum die Lesewelt den Preis erhalten hat - auch wenn ihn alle Kandidaten der Longlist verdient hätten."
[Quelle: Newsletter avj]
Der Deutsche Kinderhörspielpreis 2022 geht an das Hörspiel CLEVERGIRL. Mit Angstmän auf intergalaktischer Mission von Hartmut El Kurdi (Produktion WDR, Regie: Claudia Johanna Leist, Komposition: Rainer Quade) eingereicht durch den Autor. Das Hörspiel basiert auf El Kurdis gleichnamigen Theaterstück, das er im Auftrag des Staatstheaters Braunschweig verfasste. Der Preis wird am 12. November im Rahmen der ARD Hörspieltage im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.
Die Illustratorin Cynthia Häfliger gewinnt den Nachwuchspreis Illustration der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. mit ihrem Bilderbuch Fremde Blicke (kunstanstifter 2022). Die Serafina wurde am Mittwoch, 20. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse überreicht.
[02.06.2020]
Die Shortlist zum Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis steht. Dieses Jahr geht es um die Kategorie Sachbuch. Aus beiden Sprachräumen wurden je sechs aktuelle Titel für Kinder und Jugendliche nominiert. Die Preisverleihung wird Ende September in der saarländischen Staatskanzlei stattfinden.
Der Deutsch-Französische Jugendliteraturpreis ist ein gemeinsamer Preis zwischen Deutschland und Frankreich. Er will die zeitgenössische Jugendliteratur beider Länder bekannter machen und den literarischen Dialog fördern.
Durch die Auszeichnung sollen deutsche und französische Verlage auf herausragende Kinder- und Jugendbücher von Autoren des Nachbarlandes aufmerksam werden, die noch nicht in die deutsche oder französische Sprache übersetzt sind. Sie sollen neugierig werden auf die ernsten und heiteren, die spannenden und nachdenklichen Geschichten über eine Lebenswirklichkeit, wie sie sich dem jugendlichen Protagonisten zeigt. Sie sollen erkennen, dass die jugendliterarischen Texte Brücken bauen ins jeweils andere Land und es möglich machen das scheinbar Fremde einfach wegzulesen.
Der Deutsch-Französische Jugendliteraturpreis will Brückenbauer sein und für das Verständnis zwischen den beiden Kulturen werben. Deshalb kommt auf die deutschen und französischen Preisträger eine bedeutende Aufgabe zu. Sie sind zu literarischen Botschaftern zwischen Deutschland und Frankreich geworden.
Der Preis wurde 2013 von der Gründerin der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse Yvonne Rech ins Leben gerufen und wird in enger Kooperation mit der Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit organisiert und vergeben. Er wird jährlich an einen deutschen und einen französischen Jugendbuchautor verliehen. Der Preis ist für jeden Preisträger mit sechstausend Euro dotiert. Für die Übersetzung in die deutsche oder französische Sprache und die Edierung der beiden gepreisten Bücher werden je zweitausend Euro gemeinsam für Übersetzer und Verlag bereitgestellt.
Die nominierten Titel
Weitere Informationen zu den nominierten Kinder- und Jugendbücher finden Sie hier.
[Quelle: Webseite des Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis]
[06.04.2020]
Der diesjährige DELIA-Jugendliteraturpreis geht an Anja Janotta für ihren Roman Meine Checkliste zum Verlieben.
Das Preisbuch
Naomi sehnt sich nach einem Freund. Die 36 Fragen des Psychologen Arthur Aron, die sie in der Frauenzeitschrift ihrer Mutter entdeckt hat, sollen ihr helfen, einen zu finden – genauer gesagt Gustav, den süßesten Jungen der Klasse. Die Theorie besagt, dass sich zwei Menschen garantiert ineinander verlieben, wenn sie sich gegenseitig 36 Fragen stellen und anschließend vier Minuten in die Augen sehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, probiert Naomi den Fragenkatalog an einer Testperson aus: Adrian, ihrem Mitschüler mit dem IQ von Einstein und der Empathie einer Kaulquappe. Wenn sie es schaffen sollte, sogar ihn in sich verliebt zu machen, muss das auch mit Gustav gelingen. Doch je länger Naomi das Experiment mit Adrian durchzieht, desto mehr begreift sie, was eigentlich in ihm steckt.
Die Jurybegründung
Ein wundervoller und einfühlsamer geschriebener Roman über die Liebe, aber auch über Freundschaft, Anderssein und das, was das Leben bereit hält, wenn man seinen eigenen Weg geht. Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie viel Liebe wir in unserem Leben dazugewinnen können, wenn wir uns nur trauen, Menschen näher kennenzulernen, auch wenn wir sie anfangs nicht verstehen. Eine mitreißende Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die beide außergewöhnlich sind und in denen der Leser sich doch die ganze Zeit problemlos wiederfindet. Aus einer zunächst einfach wirkenden Grundidee wird eine komplexe Liebesgeschichte gewoben, die die Realität nicht geschickter einfangen könnte – leicht, tiefsinnig und mit dem Potenzial, noch lange in den Köpfen und Herzen der Leserinnen und Leser nachzuwirken.
Die Autorin
Anja Janotta schreibt seit ihrem zwölften Lebensjahr Geschichten, hat aber erst einen Umweg über den Journalismus genommen. Für ihre Kinder hat sie wieder angefangen, literarisch zu schreiben. Meine Checkliste zum Verlieben ist ihr siebter Roman. Anja Janotta lebt mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann an einem See in Oberbayern. Und die müssen sich als Versuchskaninchen auch schon mal 36 Fragen stellen lassen.
Der Preis
Die DELIA-Literaturpreise sind unabhängige Preise von Autorinnen und Autoren für Autorinnen und Autoren und küren Romane im Bereich Unterhaltungsliteratur. Die Autorinnen und Autoren von DELIA haben es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht, in vielfältiger Form von der Liebe zu erzählen, sondern darüber hinaus auch den Liebesroman als solchen zu fördern. Jährlich lobt DELIA den renommierten Literaturpreis DELIA für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Vorjahres aus. Seit 2017 verleiht sie zusätzlich die DELIA für den besten deutschsprachigen Jugendliebesroman des Vorjahres. Beide Preise sind jeweils mit demselben Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro dotiert, stehen gleichberechtigt nebeneinander.
[Quelle: Pressemitteilung]
Die Shortlist zum Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis steht. Dieses Jahr geht es um die Kategorie "erzählendes Jugendbuch". Aus beiden Sprachräumen wurden je sechs aktuelle Titel für Kinder und Jugendliche nominiert. Die Preisverleihung wird am 15. Oktober 2021 im Rahmen der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken stattfinden.