- Erstveröffentlichung: 04.02.2022
Die Rebekka, der in diesem Jahr mit 6.000 Euro dotierte Preis für langjähriges Übersetzen, geht an Maike Dörries.
Die Rebekka, der in diesem Jahr mit 6.000 Euro dotierte Preis für langjähriges Übersetzen, geht an Maike Dörries.
Julia Willmann ist die achte Preisträgerin des Mannheimer Feuergriffels. Ab 15. April 2021 wird sie für drei Monate das Stadtschreiber-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur antreten. Dieses ist mit 9.000 Euro dotiert.
Die IBBY (International Board on Books for Young People) hat die Nominierten für den Hans Christian Andersen Award 2026 bekanntgegeben.
Christian Tielmann ist Gewinner des Manfred-Mai-Preis für Kinderliteratur 2026. Er erhielt den Preis für Ninja ohne Plan!. Die Auszeichnung zur Leseförderung ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung ist 6 für Mai 2026 vorgesehen.
[18.10.2017]
Die Schriftstellerin und Übersetzerin Mirjam Pressler (*1940), die seit 2007 in Landshut lebt und arbeitet, erhielt im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 17.10.2017 den Kulturpreis 2017 der Stadt Landshut. "Mirjam Pressler setzt als Autorin und Übersetzerin wichtige Zeichen und Impulse für Toleranz und ein friedliches Miteinander der Völker, Religionen und auch Generationen," äußerte Oberbürgermeister Alexander Putz unmittelbar im Anschluss an die Jurysitzung.
Über Mirjam Pressler
In der Handreichung, die Ludwig Bichlmeier für die Jurymitglieder des Kulturpreises zusammengestellt hatte, ist über Mirjam Pressler zu lesen:
"Sie zählt zu den bedeutendsten Autorinnen und Übersetzerinnen der Gegenwart. Als uneheliches Kind einer jüdischen Mutter wuchs sie bei Pflegeeltern in einem Dorf an der Bergstraße auf. Sie studierte zunächst Malerei an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München. Für ein Jahr lebte sie in einem Kibbuz in Israel und heiratete 1964 einen Israeli, brachte drei Töchter zur Welt, trennte sich von ihrem Mann, kehrte nach Deutschland zurück und arbeitete in verschiedenen Jobs. Erst 1979 begann sie mit dem Schreiben. Als alleinerziehende Mutter kam sie durch wirtschaftliche Not und die durch ihre Kinder bedingte Bindung ans Haus zum Schreiben, angeregt auch durch die Begeisterung für moderne realistische (insbesondere skandinavische) Jugendbücher, für die sich ihre Töchter interessierten. Sie beginnt, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Es folgen Romane zu dem Themenkreis 'beschädigte Kindheiten', die bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben. Ihre Bücher konfrontieren die Leser mit der Realität von Kindern und Jugendlichen in Gegenwart und Vergangenheit und stellen schwierige Lebenssituationen ins Zentrum. Sie enttäuschen jede Hoffnung auf einfache Lösungen. Am Ende scheint aber oft Zuversicht auf. Biographische, auch autobiographische Elemente fließen zwar oft in ihre Bücher ein, aber sie bilden nur die Basis für die Geschichten."
Über den Kulturpreis
Die Stadt Landshut verleiht als Anerkennung besonderer Leistungen im kulturellen Bereich einen Kulturpreis. Leistungen im kulturellen Bereich umfassen insbesondere künstlerische Leistungen (Musik, Bildende Kunst, Film, Darstellende Kunst, Literatur, Tanz, Ballett, Architektur etc.) sowie auch Verdienste in der Heimat- und Brauchtumspflege. Die Vergabe des Kulturpreises erfolgt an einzelne Kunst- und Kulturschaffende (Einzelpersonen) sowie Gruppen, die mit ihrem Leben oder Werk mit der Stadt oder dem Landkreis Landshut verbunden sind. Es gibt keine Altersbegrenzung. Es wird ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro vergeben, das von den Stadtwerken Landshut gesponsert wird. Der "Kulturpreis" löst den von 1998 bis 2011 vergebenen "Kulturförderpreis" (auch Kunstankauf genannt) ab.
[Quelle: Webseite der Stadt Landshut]
Die ASSITEJ Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra, die Schweizer Sektion der Internationalen Vereinigung des Kinder- und Jugendtheaters, vergibt seit 2020 wieder jährlich den PRIX ASSITEJ Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra. Dieser Kulturpreis wird zur Auszeichnung künstlerischer oder kultureller Leistungen im Bereich der Darstellenden Künste für ein junges Publikum an eine verdiente Persönlichkeit, Gruppe oder Institution verliehen. Nominiert sind Ursula Bienz, Compagnie Digestif, Pamela Dürr, Fahr.Werk.ö! und Petit Théâtre de Lausanne.
Der von Manfred Mai gestiftete Preis zeichnet Kinderbücher aus, die die Lust am Lesen fördern und sich an Kinder zwischen 8 und 11 Jahren richten.
[05.04.2018]
Die IG Leseförderung des Börsenvereins hat Nina Weger zur Lesekünstlerin 2018 gekürt. Die Auszeichnung geht jährlich an die beste Vorleserin oder den besten Vorleser unter Kinder- und Jugendbuchautoren. Die IG Leseförderung verlieh den Preis auf der Leipziger Buchmesse.
Die 1970 geborene Kinder- und Drehbuchautorin Nina Weger überzeugte die Jury mit der Fähigkeit, ihre Figuren lebendig und ausdrucksstark auf der Bühne zu verkörpern: "Als ehemalige Zirkuskünstlerin untermalt sie ihre Lesungen immer auch mit kurzen Akrobatikeinlagen. Sie lebt ihre Figuren, geht auf ihr Publikum ein und begeistert so nicht nur die jüngeren Leser, sondern zieht auch Jugendliche in den Bann", sagt Irmgard Clausen, Vorsitzende der IG Leseförderung und Jurymitglied.
Für den Wettbewerb können Buchhandlungen und Bibliotheken Autorinnen und Autoren empfehlen, die sie als Vorleser für Kinder oder Jugendliche etwa in Buchhandlungen, Bibliotheken oder Schulen erlebt haben. Die IG Leseförderung ermittelt aus den Einsendungen den am besten vorlesenden Kinder- und Jugendbuch-Autor des Jahres. Ziel des Preises ist es, eine Empfehlung für besonders eindrucksvolle Autorenbegegnungen zu geben. In diesem Jahr vergab die IG Leseförderung den Preis zum zehnten Mal.
[Quelle: Börsenverein]
Gewinnerin des ersten Manfred-Mai-Preises ist die Autorin Katja Reiders mit ihrem Roman Cool in 10 Tagen (Rowohlt Verlag). Die Auszeichnung zur Leseförderung ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung ist im Rahmen einer Schullesung für Mai 2022 vorgesehen.
Zum zehnten mal wird in diesem Jahr im mittelhessischen Wetzlar der HUCKEPACK Bilderbuchpreis verliehen. Er zeichnet ein Bilderbuch aus, das im besonderen Maße dazu geeignet ist, ein Kind im Rahmen des Vorlesens zu ermutigen. Kinder erleben das Huckepacknehmen in der Regel als etwas Positives: Ein stärkerer Mensch nimmt sie auf den Rücken, schenkt ihnen Wärme, Halt und Weitsicht. Diese Attribute sieht die Jury auch in den elf Titeln der Nominierungsliste: Sie alle sind dazu geeignet Kindern Halt zu geben und ihnen zu helfen, mutig nach vorn zu schauen.