- Erstveröffentlichung: 12.08.2025
Children's and young adult literature plays a powerful role in both producing and challenging stereotypes, assumptions, and stigmas about disability. As a modern concept, disability is nevertheless fundamental to the moralistic cliché of injured and ill characters in 'classic' children's literature, such as Tiny Tim, Katy Carr, and Colin Craven. Equally, texts for young people constitute a platform to engage with and uplift the experiences of disabled people across identities, experiences, and diagnoses. To think with "disability" — to think crip — is to engage a rhetoric of critique. It is to draw attention to, and interrogate, how health and ability operate as symbols in public life.
Die Universität Bielefeld lädt vom 25.-27.07.2024 zu einer Zoom-Tagung zum Thema "Das schlechte Bilderbuch – Zu einer seltenen, aber notwendigen Wertungspraxis in der Kinderliteraturkritik" ein. Abstracts werden bis zum 30.04.2024 entgegengenommen.
Das Games Studies-Nachwuchsnetzwerk LudoBande lädt Young Academics (vorrangig Bachelor- und Master-Studierende) zur interdisziplinären Online-Konferenz „Child’s Play“ (24. und 25. November 2023) ein. Abstracts werden bis zum 15.08.2023 angenommen.
Extraordinary sweets are often and in various ways integrated in children’s novels and other media like films and computer games – and their functions differ, too. Sweets can be connected to single cultural traditions or to cultures of remembrance. Sweets can express specific preferences: while Winnie-the-Pooh has a sweet tooth for honey, Paddington Bear likes marmalade sandwiches, and Pippi Longstocking loves baking delicious pancakes and wonderful gingerbread at Christmas time. The term ‘sweet’ itself can additionally often be used to describe feelings and emotions.
Whilst works by Rowling and Dahl are famous, and their use of food has already been analyzed in general terms, there are lots of other media – some famous, some less so – that have escaped attention. The planned essay collection aims, therefore, to focus specifically on sweets in children’s literature and media using various perspectives and theoretical approaches.
Die Universitäten Kiel, Bremen und Braunschweig veranstalten gemeinsam mit der Silke Weitendorf Stifung eine interdisziplinäre Tagung zum Thema "Der Ästhetik des Medienwechsels auf der Spur: Adaptionsprozesse in Kinder- und Jugendmedien" vom 1. bis 2. Oktober 2026 in Hamburg. Abstracts können bis zum 15.12.2025 eingereicht werden.
Das Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA) veranstaltet gemeinsam mit dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris und der Maison Heinrich Heine ein internationales Tagungsprojekt vom 21. bis 22. November 2024 im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Abstract-Deadline ist der 30.06.2024.
Im Rahmen des Symposiums Das ganze Leben! Repräsentationen von Arbeit in Texten über Kindheit und Jugend werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eingeladen, sich mit Projekten zu bewerben, die im Kontext des Themas Arbeit zu verorten sind. Das Nachwuchspanel umfasst die Teilnahme an der Fachtagung sowie die Präsentation des Forschungsvorhabens in einem Panel. Vorangestellt wird dem Symposium ein Kolloquium der eingeladenen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, um die Projekte darzustellen und zu diskutieren. Abstracts können bis zum 31.07.2021 eingereicht werde.
Vom 05. bis 07. Mai 2022 wird an der Universität Duisburg-Essen erstmalig eine Tagung zum Werk der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke stattfinden. Das Werk der Literaturschaffenden soll aus intermedialer und transkultureller Perspektive betrachtet werden. Abstracts können bis zum 15. März 2021 eingereicht werden.
[03.12.2019]
Das Motiv des Ausreißens in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur soll Thema eines Sammelbandes aus der Schriftenreihe Kinder- und Jugendliteratur. Themen – Ästhetik – Didaktik, hrsg. von Jan Standke, sein. Beitragsvorschläge können bis zum 20.12.2019 eingereicht werden.
Maik Klingenberg aus Wolfgang Herrndorfs Tschick ist das Kind wohlhabender Eltern. Mit seinem Mitschüler Tschick fährt er ohne Führerschein und mit einem gestohlenen Lada durch die Lande. Robs in Juli Zehs Das Land der Menschen wächst wohlbehütet auf und bricht auf eine Abenteuerreise auf, um den Winter zu retten. Theo haut ab (Peter Härtling), weil es in seinem Elternhaus kriselt.
Diese kleine Aufzählung steht für viele weitere Figuren in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur, die ausreißen. Das Ausreißen kann entweder tatsächlich räumlich erfolgen – jemand verlässt sein zu Hause und begibt sich auf eine Reise – oder aber das Ausreißen bleibt bloß mental, jemand flieht in Gedanken. Ausreißen wird so zu einem vielschichtigen Motiv. Einerseits steht es für das Erwachsenwerden und die Loslösung vom elterlichen Schutz, andererseits auch für eine Flucht aus der vorgefundenen Wirklichkeit oder für das Suchen nach einem Sehnsuchtsziel.
Für Schülerinnen und Schüler können 'Ausreißertexte' aufgrund ihres Abenteuercharakters zur Lesemotivation beitragen. Darüber hinaus bieten die Ideen des Ausbrechens aus vorgegebenen Strukturen und der Emanzipation von Autoritäten ein hohes Identifikationspotenzial sowohl für die Literaturunterricht der Primarstufe als auch für die weiterführenden Schulen.
Das JuLit-Heft 1/2001: Ab durch die Mitte. Vom Ausreißen und Ausreisen in der KJL, hrsg. vom Arbeitskreis für Jugendliteratur, nahm sich des Phänomens ausreißender Figuren bereits an und beleuchtete die Frage nach Ziel, Darstellung und Ausgestaltung des Weglaufens. Seither sind jedoch 18 Jahre vergangen, in denen sich auch im System "Kinder- und Jugendliteratur" einige Entwicklungen vollzogen haben. Darüber hinaus ist der Fokus des geplanten Sammelbandes anders gelagert als der des JuLit-Hefts: Ging es dem Arbeitskreis um eine themengeleitete Analyse, soll es in dem geplanten Themenheft um eine literaturdidaktische Erschließung von Einzeltexten gehen.
Das Anliegen des Bandes ist es, neueste Texte der Gegenwartsliteratur, deren Erscheinungsdatum nicht vor 2016 liegt, vorzustellen und didaktisch zu kommentieren. Eine Auswahl möglicher Texte finden Sie nachfolgend. Gern können aber auch weitere Texte vorgeschlagen werden.
Mögliche Texte:
Marian De Smet: Hendrik zieht nicht um
Benjamin Tienti: Unterwegs mit Kaninchen
Clare Elsom: Leonie und Ludwig: Ein Denkmal reißt aus
Bertie Fox: Abenteuer im Oak-Park
Stefanie Höfler: Tanz der Tiefseequallen
Alex Rühle: Traumspringer
Neal Shusterman: Kompass ohne Norden
Gabriele Clima: Der Sonne nach
Chris Bradford: Das letzte Level
Anna Woltz: Hundert Stunden Nacht
Antje Wagner: Hyde
Martin Schäuble: Endland
Antonia Michaelis: Tankstellenchips
Lukas Erler: Side Effect
Formalia
Die Beiträge sollen einen Umfang von ca. 35.000 Zeichen haben und sich an folgender Struktur orientieren:
Beitragsvorschläge bis zum 20.12.2019 erbeten an folgende Adresse:
Redaktionskontakt
Dr. phil. Sebastian Bernhardt
Institut für Germanistik
Abt. Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Bienroder Weg 80, Raum 130
38106 Braunschweig
Tel.: 049 531 - 391 8665
E-Mail:
[Quelle: Call for Papers]