- Erstveröffentlichung: 21.12.2022
Für den geplanten Sammelband Intergenerationelle Begegnungen. Alte und junge Menschen in Kinder- und Jugendmedien werden Beitragsvorschläge erbeten. Abstracts können bis zum 31.01.2023 eingereicht werden.
Für den geplanten Sammelband Intergenerationelle Begegnungen. Alte und junge Menschen in Kinder- und Jugendmedien werden Beitragsvorschläge erbeten. Abstracts können bis zum 31.01.2023 eingereicht werden.
[14.07.2020]
Das Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung des Jahres 2021 fidmet sich dem Thema "Klänge". Abstracts können bis zum 15. September 2020 eingereicht werden.
Kinder- und Jugendliteratur und ihre Medien sind stets auch eine Symphonie bzw. Polyphonie von Klängen. Bereits das Wort "Klänge" stimmt in diesem Zusammenhang ein ganzes Konzert von Assoziationen an. Der Begriff führt zu einem Spektrum an Hörphänomenen, die die komplexen Bereiche Laut/Ton, Wort/Sprache und Musik sowie Geräusche jedweder Couleur umfassen. Eine Beschäftigung mit "Klänge" impliziert zugleich die Auseinandersetzung mit Fragen der Sinneswahrnehmung(en) ebenso wie zur Klangkunst, sei es in klassischer, in experimenteller oder populärkultureller Ausprägung. Die Bandbreite literarischer Klänge erstreckt sich von den vielgestaltigen Aspekten des Lyrischen (des Liedes, der lyrics etc.) zu Fragen intermedialer Referenzen, die sich an Texten ablesen lassen, bis hin zum spezifischen Sound und Soundtrack in Kinder- und Jugendmedien. Dabei tönt und dröhnt es nicht allein aus jugendliterarischen Texten, Klänge werden beispielsweise auch in Bilderbüchern hörbar. Politische wie ideologische Botschaften klingen an; narratologische Fragen kommen ins Spiel, wenn zum Beispiel von der Stimme des Erzählers oder dem kindgemäßen Ton die Rede ist oder vom schnellen Beat eines Romans. Klänge werden durch Sprachmelodien eingewoben, durch fremdsprachliche Zitate eingespielt, durch montierte und collagierte Geräusche dem Text unterlegt. In Klängen bildet sich zwitschernd und rauschend Natur ab, die (literarische, komponierte) Symphonie der Großstadt setzt Metropolen ein Sound-Denkmal.
Auch in medialen Kontexten – im Bereich der Hörmedien ebenso wie in Bild-Medien – spielen Klänge eine ganz zentrale Rolle. Zu fragen ist deshalb nach den Zusammenhängen von Klang und Medien bzw. Medienentwicklung im Spiegel aller kinder- und jugendmedialen Produkte und Praxen.
Das open access, peer-reviewed Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung stellt 2021 das Thema "Klänge" in den Mittelpunkt, um historische wie gegenwärtige Dimensionen dieses komplexen Gegenstands in den Blick zu nehmen. Die Beiträge sollten die vielfältigen Implikationen dieses Themenkomplexes sowohl aus theoretischer wie gegenstandsorientierter Perspektive in seinen unterschiedlichen Gattungsschwerpunkten wie medialen Gestaltungsformen (Bilderbücher, Comics, Graphic Novels, Filme, Fernsehen, Computeranwendungen) aufgreifen und zugleich vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für die heutige Kinder- und Jugendmedienforschung diskutieren.
Mögliche Themen, Aspekte, Zugänge und Schwerpunkte, jeweils mit Bezug auf Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien, wären:
Über das Schwerpunktthema hinaus sind zudem bis zu drei offene Beiträge zu kinder- und jugendmedialen Fragestellungen aus historischer wie theoretischer Perspektive erwünscht; auch hier bitten wir um entsprechende Vorschläge.
Formalia
Wir hoffen auf große Resonanz und bitten bei Interesse um die Zusendung von entsprechenden Angeboten für themenbezogene bzw. offene Beiträge – zunächst (d.h. bis zum 15.09.2020) in Form eines Abstracts von nicht mehr als 300 Wörtern. Die Abstracts sollten außer einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung Angaben über die Fragestellung machen, den Bezug zu theoretischen Positionen herstellen sowie die Literatur nennen, auf die sich der Beitrag stützt.
Die Beiträge selbst sollten einen Umfang von 40.000 Zeichen (inkl. Fußnoten und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten und den Herausgeberinnen spätestens bis zum 01.03.2021 als Word-Dokument vorliegen.
Bitte senden Sie Ihre Abstracts an:
Ein Style Sheet wird nach Annahme der Abstracts verschickt.
Das Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung | GKJF 2021 wird im Dezember 2021 online veröffentlicht.
[Quelle: Call for Papers]
Der achte Jahrgang des open-access, peer-reviewed Jahrbuchs der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung möchte einen Beitrag zur Schließung der Forschungslücke leisten, die in einer unzureichenden Auseinandersetzung mit neueren Komiktheorien in der Kinder- und Jugendmedienforschung besteht, und widmet sich in seiner nächsten Ausgabe gegenwärtigen wie historischen Dimensionen von Komik in Kinder- und Jugendliteratur und -medien, insbesondere poetologischen und ästhetischen Aspekten.
The international hybrid Conference "The Environmental Tour in the Study of Children's and Young Adult Literature. Reading – Experiences – Emotions. Books for Children and Young Adults – Theory and Practice of Reception" will be held on June 17th to 19th 2022 at the Institute of Polish Philology, University of Wrocław, Poland. Proposals should be submitted by March 30th at the latest.
[12.07.2019]
Kinder- und Jugendliteratur erweist sich als ein Reich der Träumenden: Das Traum-Personal reicht von Marie Stahlbaum (aus E.T.A. Hoffmanns Nussknacker und Mausekönig) bis zum kleinen Häwelmann, von Carrolls Alice bis Kästners Emil, um nur einige Traum-Klassiker zu nennen. Traum-Motive und Träume als narrative Modelle durchziehen alle Erzählformate der Kinder- und Jugendliteratur- und -medien. Der vierte Jahrgang des Jahrbuchs der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung widmet sich den historischen wie gegenwärtigen Dimensionen des Traums in Kinder- und Jugendliteratur und -medien. Abstracts können bis zum 10.10.2019 eingereicht werden.
Auch phänomenologisch besteht ein enger Konnex zwischen Traum, Erzählung und Kunst: Darauf deutet beispielsweise die Analogsetzung von Schreiben und Träumen hin oder die Bezeichnung des Kinos als 'Dream Screen'. Der Traum besitzt also offenbar eine schöpferische Qualität.
Die Vielzahl der Titel, die sich mit dem Phänomen des Träumens auseinandersetzen sowie deren Stellenwert allein innerhalb des Textkorpus der sog. Klassiker lassen vermuten, dass es in der Kinder- und Jugendliteratur- und -medienforschung eine entsprechend reichhaltige Forschungsliteratur zu dieser Thematik gibt, doch ist das Gegenteil der Fall. Zwar findet man in der inzwischen umfangreich vorliegenden Phantastikforschung diverse Schnittstellen zum Traum, doch eine fokussierte Auseinandersetzung mit Träumen in Kinder- und Jugendliteratur und -medien beispielsweise aus psychoanalytischer oder narratologischer Sicht, als Beitrag zur Utopie- bzw. Dystopieforschung, zu Fragen der Kulturgeschichte (beispielsweise hinsichtlich der Ästhetik der Nacht) oder Untersuchungen zum Traum im populärkulturellen Kontext sowie über den Traum als Metapher stehen bisher aus. Ertragreich scheint insbesondere auch das Feld der grafischen Literatur, des Hörspiels und des Films zu sein, sei es mit Blick auf entsprechende Gestaltungsformen (Poetik oder Ästhetik des Traums) oder auf die als kulturindustrielles System verstandene 'Traumfabrik'.
Die Beiträge sollten die vielfältigen Implikationen dieses komplexen Themas sowohl aus theoretischer als auch aus gegenstandsorientierter Perspektive in seinen unterschiedlichen erzählerischen und medialen Realisierungen (Romane, Kurzprosa, Lyrik, Theaterstücke, Bilderbücher, Comics, Graphic Novels, Hörmedien, Filme, Computerspiele) aufgreifen und vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für Kinder- und Jugendkultur diskutieren.
Mögliche Themen, Aspekte, Zugänge und Schwerpunkte, jeweils mit Bezug auf Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien, wären:
Allgemeiner Teil:
Über das Schwerpunktthema hinaus sind zudem bis zu drei offenen Beiträgen zu kinder- und jugendliterarischen/-medialen Fragestellungen aus historischer wie theoretischer Perspektive erwünscht; auch hier wird um entsprechende Vorschläge gebeten.
Formalia:
Auf große Resonanz wird gehofft und bei Interesse um die Zusendung von entsprechenden Angeboten für themenbezogene bzw. offene Beiträge gebeten – zunächst (d.h. bis zum 10.10.2019) in Form eines Abstracts (von nicht mehr als 300 Worten). Die Abstracts sollten außer einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung Angaben über die Fragestellung geben, den Bezug zu theoretischen Positionen herstellen sowie Literatur nennen, auf die sich der Beitrag stützt. Die Beiträge selbst sollten dann einen Umfang von 40.000 Zeichen (inkl. Fußnoten und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten und den HerausgeberInnen spätestens bis zum 1.3.2020 als Word-Dokument vorliegen.
Bitte senden Sie Ihre Abstracts an:
Das Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung | GKJF 2020 wird im Dezember 2020 online veröffentlicht.
Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung|GKJF Herausgeber*innen
[Quelle: Call for Papers]
Der neunte Jahrgang des open-access, peer-reviewed Jahrbuchs der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung nimmt die Figur des unheimlichen Kindes zum Ausgangspunkt. Abstracts können bis zum 15.09.2024 eingereicht werden.
Für einen Sammelband zum Thema Intersektionalität und erzählte Welten. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven auf Literatur und Medien wird um Beiträge gebeten. Abstracts können bis zum 30.04.2021 eingereicht werden.
Das Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung des Jahres 2022 widmet sich dem Thema "Natur schreiben". Abstracts können bis zum 15. September 2021 eingereicht werden.
The Society for the History of Children and Youth is excited to introduce its new online magazine Digital Childhoods: https://shcydigitalchildhoods.org. A companion to the society’s peer-reviewed Journal for the History of Childhood and Youth (JHCY), Digital Childhoods offers a more informal and free-form space for sharing ideas and discoveries in the field. We hope this online space will grow to be a lively and accessible place that you will return to regularly.
Krimi, Fantasy, Coming of Age, Science Fiction, Abenteuer, Road Movie, Horror, Western, Romantic Comedy: Genres scheinen auf den ersten Blick einfach zu handhabende Kategorien zu sein, die sich durch feste Bausteine, wie etwa ein Figurenpersonal, auszeichnen. Zum Krimi gehören Mörder:innen und Detektiv:innen, Drachen gibt es in der Fantasy, Aliens wiederum in der Science Fiction, während Monster in der Horror-Schublade zu finden und Cowboys/-girls im Western zuhause sind. Gerade in der Kinder- und Jugendliteratur spielen solche Genrezuordnungen sowohl in der Produktion als auch der Rezeption eine zentrale Rolle. Bei Interesse wird um die Zusendung von entsprechenden Angeboten für themenbezogene bzw. offene Beiträge in Form eines Exposés (von nicht mehr als 300 Worten) bis zum 15.09.2022 gebeten.