Aktivitäten zur Lenkung der Kinder- und Jugendliteratur und Bewertungskriterien
Zu den organisatorischen Maßnahmen zur Lenkung der Kinder- und Jugendliteratur (KJL), die in den allgemeinen Umstrukturierungsprozess des Literaturbetriebs eingebunden waren (vgl. Barbian 2019), gehörte z. B. die Einrichtung einer Reichsschrifttumskammer im Herbst 1933, der u. a. alle Berufsgruppen angehören mussten, die sich an der Produktion und Verbreitung von Literatur beteiligen wollten. Zur weiteren Einflussnahme schuf man in den Jahren 1933/34 zahlreiche andere miteinander kooperierende, aber auch konkurrierende Institutionen, deren Auf- und Ausbau keinem Konzept folgte und deren Kompetenzen man zu keinem Zeitpunkt eindeutig abgrenzte. Zu nennen sind auf staatlicher Ebene die Schrifttumsabteilung in dem von Goebbels geleiteten Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Auf parteiamtlicher Ebene waren u. a. für die KJL zuständig die Reichsstelle zur Förderung des Deutschen Schrifttums, die Parteiamtliche Prüfungskommission zum Schutze des NS-Schrifttums, vor allem aber jene zwei Institutionen, die Zeit ihres Bestehens konkurrierten: die Reichsjugendführung der Hitler-Jugend (RJF) und der NS-Lehrerbund (NSLB). Zur Begutachtung und Förderung von KJL war innerhalb der RJF Fritz Helke zuständig, im NSLB war es Eduard Rothemund; beide engagierten sich nach 1945 weiterhin im Bereich der KJL.
Die im NS-Staat entwickelten Bewertungskriterien basierten auf einem rein politisch funktionalisierten Verständnis von Jugendlichkeit, das losgelöst vom biologischen Alter als Ausdruck einer spezifischen Haltung und Lebenssicht verstanden wurde, letztlich nichts anderes als Lebensbejahung, Heldentum und Kampfesmut bedeutete. Diese Handlungsmaximen, die den viel beschworenen neuen deutschen Menschen und das neue Reich kennzeichnen und in der Literatur möglichst wahr, wirklichkeitsnah und echt dargestellt sein sollten, avancierten zu den offiziell anerkannten Bewertungsmaßstäben der KJL wie auch des gesamten künstlerischen Schaffens. Uneinigkeit herrschte bis 1937/38 hinsichtlich zweier Aspekte: Angesichts der neuen Auffassung von Jugendlichkeit lehnte die RJF zunächst eine spezifische Jugendliteratur ab, auf der der NSLB von Anfang an bestand:
Wir wollen im Buch sehen: Deutsches Wesen, nationalsozialistische Haltung [...]. Und wir wollen im Jugendbuche das gleiche sehen, aber in der Anpassung an die Altersstufe. [...] Da wir nicht wieder dem jungen Menschen zu schweres Futter vorsetzen wollen, […], da ein wichtiger Grundsatz beim Hinführen zum Kunstwerk heißt: Abwarten!, so wollen wir die Forderung der Kinder- und Jugendtümlichkeit als zweite Hauptforderung neben die gesinnungsmäßige stellen. (Jennrich 1935, S. 414)
Ebenso wichtig waren dem NSLB stets künstlerische Gestaltungsmittel, auf die die RJF in den ersten Jahren verzichten wollte. Insgesamt betrachtet waren solche allgemein abgefassten Grundsätze für die konkrete Begutachtungsarbeit wenig hilfreich, sodass der NSLB beschloss, systematisch für alle Genres der KJL unter Berücksichtigung literarästhetischer Aspekte eine bewertungsleitende Theorie zu entwickeln. (Vgl. Josting 1995, Kap. 4) Die Ergebnisse dieser theoretischen Arbeit sind rückblickend mehr als dürftig, da sie überwiegend rein programmatischer Art waren. Vor allem Authentizität wurde reklamiert, die in den Begriffen Erlebnisnähe und Echtheit ihren Ausdruck fand; außerdem sollte die KJL bestimmte Tugenden vermitteln, wie z. B. Heldentum, Kampfesmut, Opferbereitschaft, Lebensbejahung, Treue, Mut, Pflichtbewußtsein und Vaterlandsliebe.
Entsprechend der NS-Devise, eine positive Schrifttumspolitik zu betreiben, zielten die meisten öffentlichen Aktivitäten darauf ab, nur jene Literatur zu fördern, die den genannten Grundsätzen und Tugenden entsprach. Diskussionen über unerwünschte, ungeeignete oder schädliche Literatur wurden in der Öffentlichkeit spätestens nach 1935 weitgehend vermieden, um die Selbstzensur im Buchhandel und Verlagswesen zu verstärken, die Öffentlichkeit erst gar nicht auf unerwünschte Literatur aufmerksam zu machen und dem Ausland gegenüber den Schein der Liberalität zu wahren. Grundlage für die Förderung guter KJL waren Neuerscheinungen, Neuauflagen und auch der ältere in Bibliotheken vorhandene Buchbestand. Eine Auswahl zeigte man in den jährlich erscheinenden, zwischen 600 und 1200 Titel umfassenden Jugendbuchverzeichnissen. Zudem wurden viele thematisch ausgerichtete Listen empfehlenswerter KJL zusammengestellt. Um all diesen Büchern einen größeren Bekanntheitsgrad zu verschaffen, organisierte man ab 1934 im Kontext der jährlich im Herbst in ganz Deutschland durchgeführten Woche des deutschen Buches Ausstellungen. Außerdem initiierte der NSLB neue Preisausschreiben wie den Hans-Schemm- oder Hilf-mit!-Preis, um namhafte, aber auch unbekannte SchriftstellerInnen zum Schreiben guter KJL anzuregen. (Vgl. ebd., S. 232ff.)
Das Spektrum der auf dem Buchmarkt vorhandenen KJL
Es wäre völlig verfehlt, von einer KJL 'des' NS-Staates zu sprechen, weil darunter nur jene Bücher fallen, die NS-Ideologeme verkünden und sich propagandistisch in den Dienst des Regimes stellten. Eine solche Propagandaliteratur dominierte weder den Markt der Allgemeinliteratur noch den der KJL. Zur genuinen NS-Literatur, die auf besondere Weise zur Verbreitung der NS-Ideologie beitragen sollte, zählen im Bereich der KJL vor allem Biografien über Adolf Hitler, Bücher über die sog. Geschichte der Bewegung und den NS-Feierkult sowie jene Literatur, die sich den Erlebnissen im Dienst (Reichsarbeitsdienst, Landjahr, Pflichtjahr) und in den Jugendorganisationen HJ und BDM zuwendet. (Vgl. Nassen 1987, S. 62ff.) Von diesen Organisationen aus der Kampfzeit der Bewegung handelt vorzugsweise die ab 1933 entstandene und von den Literaturinstanzen als pseudo-nationalistisch eingestufte Konjunkturliteratur, die unerwünscht war, weil sie in krassen Farben und inflationär mit den Symbolen und Emblemen des NS-Staates ausgestattet war. Zudem erschien sie der offiziellen Kritik als unglaubwürdig, da tapfere Hitler-Jungen oder BDM-Mädchen mit Leichtigkeit politische Gegner ausschalteten und sich ohne nachzudenken zum neuen Staat bekannten.
Betrachtet man das Gesamtspektrum zunächst im Hinblick auf Textsorten, zeigt sich wie in der Vergangenheit eine Dominanz von Erzählungen und Romanen, daneben gab es szenische und lyrische Texte, Märchen, Sagen, Bilderbücher, Sach- und Ratgeberliteratur, Jahrbücher, Zeitschriften, Kalender etc. Systematisiert man das Spektrum thematisch, finden sich außer den o. g. Schwerpunkten Dienste, Geschichte der Bewegung, Jugendorganisationen und Feier weitere, wie z. B. Auslands- und Grenzlanddeutschtum, Kolonien, Geschichte, Kinder- und Familienalltag, Krieg, Volkstum, Abenteuer, Heimat, Utopisch-Fantastisches, Technik, Natur, Reisen und Sport. Außerdem gab es auch während der NS-Zeit eine konfessionelle und eine jüdische KJL auf dem deutschen Buchmarkt. Ein weiteres Kennzeichen der KJL im NS ist, dass sie zu einem Teil aus der Weimarer Republik oder sogar aus dem Kaiserreich stammt. Zur Verdeutlichung des gesamten Spektrums (vgl. Hopster/Josting/Neuhaus 2001 u. 2005) sollen im Folgenden einige Genres vorgestellt werden.
Quantitativ nahm die historische bzw. geschichtserzählende Literatur den größten Raum ein, die wiederum in ihrer Mehrzahl als Kriegsliteratur zu bezeichnen ist. Wie schon im Kaiserreich diente sie der literarischen Mobilmachung und Wehrerziehung. Propagiert werden, wie in der gesamten KJL, Pflichterfüllung und Disziplin, vor allem aber Kampf- und Opferbereitschaft bis hin zum heldischen Tod. Das Spektrum reicht von der Steinzeit bis zum Zweiten Weltkrieg, bevorzugt dargestellt werden jene Kriege, die für die Deutschen eine schicksalhafte Bedeutung gehabt haben. Entsprechend dem offiziellen Geschichtsbewußtsein, dem zufolge das deutsche Volk bzw. seine nordisch-germanischen Vorfahren schon immer ums Überleben hatten kämpfen müssen, ist als Führergestalt der Befreier Germaniens, Hermann der Cherusker, besonders beliebt. Wie Herzog Widukind wird er als vorbildlicher Vorkämpfer der Bewegung angesehen, während Heinrich der Löwe als Vorbild für das Gewinnen von Raum im Osten dient. Die sich dahinter verbergende Volk ohne Raum-Ideologie, wie sie in Hans Grimms gleichnamigen Roman aus dem Jahre 1926 zum Ausdruck kommt, war allerdings vorrangig ein Thema der Kolonialliteratur. Deren Anfänge reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, doch erlebte die Produktion dieses Genres für Kinder und Jugendliche vor allem im Kaiserreich einen Aufschwung, auf die man im NS-Staat zurückgriff. Das bevorzugte Kriegsgeschehen war der Erste Weltkrieg, denn in diesem sah man die Wurzeln des Nationalsozialismus, folgte ihm doch die sog. Schmach von Versailles, die es zu beseitigen galt. Zur Lektüre für Jugendliche empfohlen wurden preiswerte Ausgaben mit Auszügen aus den Werken berühmter Kriegsschriftsteller, wie z. B. Ernst Jünger. Unter den nach Kriegsschauplätzen zu differenzierenden spezifischen KJL-Titeln nimmt die Zahl derer, die vom Kampf an der Westfront erzählen, besonders viel Raum ein. In großer Zahl erschienen ebenso Seekriegsbücher. Ein weiterer Teil der KJL über den Ersten Weltkrieg fällt in die Rubrik Fliegerliteratur und erzählt vorzugsweise von den Kämpfen der Jagdflieger. Eine neue Komponente, die diese Literatur kennzeichnet, ist die Verlebendigung des technischen Materials einerseits und die Verdinglichung des Soldaten andererseits. Beispielhaft anzutreffen ist dieses neue Moment in Werner Chomtons Kriegsbuch (Abb. 1) Soldat in den Wolken (1933). Ein weiteres Kennzeichen der NS-Kriegsliteratur ist eine neue Form des Heroismus. Nicht unkritisch und naiv glorifizierend bewegen sich die Helden in den Schlachten des Krieges, wie man es vom Hurra-Patriotismus des Kaiserreichs kennt, sondern äußerst reflektiert und sachlich. Nur wenige Wochen nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wird auch dieser Krieg Thema der KJL, die in Buchlisten oft in der Rubrik Großdeutschlands Freiheitskampf empfohlen wird. Was viele Neuerscheinungen von den älteren Texten unterscheidet, ist ein völliger Verzicht auf literarästhetische Gestaltungsmomente, wie die u. a. von der RJF herausgegebene Reihe Die Kriegsbücherei der deutschen Jugend exemplarisch zeigt. Im Mittelpunkt der von 1939 bis 1944 erschienenen 156 Hefte steht ein omnipotenter Held, der allein und eben nicht wie offiziell gefordert in Gemeinschaft und für die Gemeinschaft heroische Großtaten vollbringt.
Abb. 1: Chomton, Werner: Soldat in den Wolken. Stuttgart: Thienemann, 1933
Das Bild des echten Helden lag auch teilweise der Beurteilung der Abenteuerliteratur zugrunde, die keineswegs nur Klassiker umfasste. Auch Sagen, Heldenepen, historische Erzählungen sowie Bücher über den Ersten Weltkrieg und die Bewegung wurden zur Abenteuerliteratur erklärt, um vor allem die männlichen jugendlichen Leser wegzuführen von den Abenteuern in fremden Ländern hin zur abenteuerlichen Geschichte des eigenen Volkes, wie es Ende der 1930er-Jahre wiederholt gefordert wurde, so z. B. von dem Autor der auch nach 1945 noch sehr bekannten und neu aufgelegten Indianerliteratur um Tecumseh (1930-1939) von Fritz Steuben. Man scheute sich auch nicht, das Schicksal deutscher Farmer, die sich in fernen Ländern mühsam und bisweilen unter kriegerischen Auseinandersetzungen eine neue Existenz aufbauten, zum Abenteuer zu erklären. Aber auch traditionelle Abenteuerliteratur von Seefahrern, Entdeckern und anderen Helden war weiterhin auf dem Markt. Dazu gehören neuere Titel wie Auf, nach der Kokusinsel! (1934) von Wolf Durian und ebenso die Klassiker von Karl May oder Daniel Defoe.
Schaut man sich die spezifische Mädchenliteratur an, so gibt es zahlreiche Bücher, die Mädchen im Dienst, also im Landjahr oder BDM etc. zeigen, beherrscht wurde der Markt aber wie vor 1933 und nach 1945 von traditioneller Mädchenliteratur. D. h, die Protagonistinnen bewegen sich im Kreise der Familie oder Gleichaltriger innerhalb und außerhalb der Schule. Mit Beginn der sog. Reifezeit begegnet ihnen oft die große Liebe, sodass im Mittelpunkt der Handlung eine Liebesgeschichte steht, die wie in der Vergangenheit entsexualisiert ist und ein Happy End hat. Im Grunde seines Herzens ist jedes Mädchen gut, kleine Fehltritte werden ihm zugestanden, außerdem ist es freundlich und sozial engagiert, sein ganzes Streben läuft darauf hinaus, einst eine aufopferungsbereite Hausfrau, Mutter und Ehefrau zu sein. Zu dieser beliebten Backfischliteratur gehörten z. B. die aus der Weimarer Republik stammende Göldköpfchen-Serie von Magda Trott, die nach 1933 weiter aufgelegt wurde, aber auch viele neu produzierte Mädchenbücher wie Evchen Springenschmitt und ihre Geschwister (1939) von Gertrud Bohnhof (Abb. 2).
Abb. 2: Bohnhof, Gertrud: Evchen Springenschmitt und ihre Geschwister. Eine Erzählung. Stuttgart: Gundert, 1939
Besondere Anstrengungen unternahmen die Literaturinstanzen im Hinblick auf das Genre Bilderbuch, indem sie Grundsätze über seine sog. kunst- und volkserzieherische Bedeutung erarbeiten ließen, Lichtbildvorträge verbreiteten, Empfehlungslisten zusammenstellten, Schulungen, Tagungen und Ausstellungen organisierten. (Vgl. Josting 1995, Kap. 4.1) Was den Markt aber wie vor 1933 beherrschte und was man oft nur mit Einschränkungen empfahl, waren idyllische Kindheitsdarstellungen und Geschichten von anthropomorphisierten Tieren oder beseelten Pflanzen, wie sie von Ida K. Bohatta-Morpurgo, Fritz Baumgarten oder Else Wenz-Viëtor stammten. Eine Rarität stellt das offiziell als Kunstwerk bezeichnete Bilderbuch Das Zwergenbuch (Kreßner/Bochmann 1938) dar, weil es mit den geforderten Grundsätzen in jeder Hinsicht übereinstimmte.
Eine besondere Form der Ausgrenzung traf im NS-Staat die jüdische Literatur und damit auch die für Kinder und Jugendliche. Über einige Jahre, bis zur Auflösung des Jüdischen Kulturbundes 1941, gab es in zunehmend geringerem Umfang jüdische KJL, die von deutschen Juden geschrieben und verlegt wurde, die sich sog. jüdischen Themen widmete und die ausschließlich von Deutschen jüdischen Glaubens gelesen werden sollte. (Vgl. Josting 2005) Das NS-Regime funktionalisierte damit Literatur, die nach dem Ersten Weltkrieg unter dem Einfluss der jüdischen Orthodoxie und des Zionismus als Reaktion auf den wachsenden Antisemitismus verstärkt von der jüdischen Jugendschriftenbewegung gefordert wurde, wozu maßgeblich das national-jüdische Jugendbuch gehörte.
Fazit
Noch Ende 1937 wurde der KJL-Markt seitens der Literaturinstanzen eher negativ beurteilt. So hieß es beispielsweise seitens der RJF, von den etwa 1.100 neu produzierten Titeln des Jahres 1936 könne man allenfalls "zehn wirklich wertvolle" (Helke 1937, S. 1) Bücher finden. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs gab man nach und nach literarästhetische Grundsätze auf, Durchhalten war angesagt und die Leserschaft sollte abgelenkt werden. Die aus NS-Sicht als gescheitert zu beurteilende Literaturpolitik ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Buchmarkt privatwirtschaftlich organisiert blieb und deshalb trotz aller Lenkungsmaßnahmen eine große Zahl negativ bewerteter KJL angeboten werden konnte. Nicht übersehen werden darf jedoch angesichts dieser Ergebnisse, daß der Literaturbetrieb mit einer Fülle von NS-affinen Einrichtungen, Medien, Initiativen etc. okkupiert wurde, die die Produktion, Förderung und natürlich auch Rezeption von qualitativ hochwertiger KJL sehr einschränkten.
Literaturverzeichnis
Primärliteratur
Bohnhof, Gertrud: Evchen Springenschmitt und ihre Geschwister. Eine Erzählung. Stuttgart: Gundert, 1939.
Chomton, Werner: Soldat in den Wolken. Stuttgart: Thienemann, 1933.
Durian, Wolf [d.i. Wolfgang Bechtle]: Auf; nach der Kokosinsel! Stuttgart: Deutsche Verlagsanstalt, 1933.
Kreßner, Rudolf/Bochmann, Friedrich (Ill.): Das Zwergenbuch. Leipzig: Hegel & Schade, 1938.
Steuben, Fritz [d.i. Erhard Wittek]: Tecumseh-Reihe. Stuttgart: Franckh, 1930-1939.
Trott, Magda: Goldköpfchen-Serie. Berlin: Franke, 1936-1941.
Sekundärliteratur
Barbian, Jan-Pieter: Literaturpolitik im "Dritten Reich". Institutionen, Kompetenzen, Betätigungsfelder. Berlin [u. a.]: Saur, 2019 [München: dtv, 1995].
Jennrich, Paul: Jugend und Buch. In: Die Mittelschule 49 (1935). S. 414-416 u. 428-430.
Helke, Fritz.: Die Jugendschrift. Erziehung und Ausrichtung. In: Kritische Gänge (12.09.1937). S. 1-2.
Kinder- und Jugendliteratur 1933-1945. Ein Handbuch in 2 Bänden. Hrsg. von Norbert Hopster, Petra Josting und Joachim Neuhaus. Stuttgart: Metzler. Bd. 1: Bibliographischer Teil mit Registern. 2001. Bd. 2: Sachartikel. 2005.
Josting, Petra: Der Jugendschrifttums-Kampf des Nationalsozialistischen Lehrerbundes. Bielefelder Diss. Hildesheim [u. a.]: Olms, 1995.
Josting, Petra: Deutschsprachige jüdische Kinder- und Jugendliteratur im „Dritten Reich“. In: Ein Handbuch. Hrsg. von Norbert Hopster, Petra Josting, Joachim Neuhaus: Kinder- und Jugendliteratur 1933-1945. Bd. 2. Stuttgart: Metzler, 2005, Sp. 797-836.
Nassen, Ulrich: Jugend, Buch und Konjunktur 1933-1945. Studien zum Ideologiepotential des genuin nationalsozialistischen und des konjunkturellen "Jugendschrifttums". München: Fink, 1987.