Wie verändern sich (im Kontext historischer wie kulturtheoretischer Wandlungen) Familien- und Kindheitsbilder in Maars Gesamtwerk? Welche Konzepte von Gender, Race, Class, Body äußert es? Sind Figuren wie das Sams dezidiert hybrid, queer, inkommensurabel angelegt? Wie verbinden sich unterschiedliche Medien und Zeichensysteme wie Text, Bild, Theater, Film? Wie lassen sich Maars Gedichte, v.a. seine Reim- und Bildgedichte, in Lyriktraditionen einordnen? Welche Rolle spielen Tiere und Natur in seinen Texten und Zeichnungen? Welche Raumsemantiken, welche Zeitstrukturen, welche Ding-Kulturen zeigen sich darin? Das sind nur einige mögliche Themen, eine Vielzahl weiterer lässt sich entwickeln. Die Vorträge können dabei einzelne Werke ebenso in den Blick nehmen wie große Linien.
Die Studierenden- und Promovierenden-Tagung zum künstlerischen Gesamtwerk Paul Maars wird von Mittwoch bis Freitag, 23.-25.09.2026, an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattfinden (Organisation: Prof. Dr. Andrea Bartl).
Die besten Vorträge werden als Schriftfassung in einem Tagungsband publiziert. Dieser Call for Paper richtet sich deshalb v.a. an Nachwuchswissenschaftler:innen (Studierende, Promovierende). Themenvorschläge für Kurzvorträge (20-25 Minuten) werden mit Exposé (max. 1 Normseite, d.h. max. 2.500 Zeichen inkl. Leerzeichen), Kontaktdaten und kurzen biographischen Informationen über die Verfasser:innen bis zum 15. Juni 2026 per E-Mail erbeten an:
[Quelle: Pressemitteilungen]