• Nils Mohl: Die absichtslose Poesie des Stadtrands. Ein Bilderbuch aus Jenfeld
    Verlagsbude, Hamburg/Mainz, 2025.
    80 Seiten, gebundene Ausgabe 32 Euro, ab acht Jahren.
    ISBN: 978-3-38413-880-4

 

Porträt eines Stadtteils ausgezeichnet

„Die absichtslose Poesie des Stadtrands“ ist ein Bilderbuch von Nils Mohl, das den Hamburger Stadtrand Jenfeld in mehr als 100 poetischen Momentaufnahmen zeigt.

Die monotone Fassade eines Plattenbaus, ein umgestoßener Mülleimer oder ein sonderbar platziertes Straßenschild – solche Objekte, an denen man im Alltag gewöhnlich vorbeiläuft, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen, werden von Nils Mohl ganz bewusst in seinen Fotografien aufgegriffen. Veränderte Bedeutungen gewinnen die Bilder durch die humorvollen, sprachspielerischen Titel, die die Poesie eines Stadtteils wie Jenfeld sichtbar machen. Ein Fotoband, der durch seine enge Verbindung von Bild und Text die Bezeichnung Bilderbuch wieder neu denken lässt und die Aufmerksamkeit für vermeintlich Beiläufiges weckt.

Dafür gab es den LesePeter Bilderbuch für den Monat August 2026.

 

Über den Autor und Fotografen

Nils Mohl, dessen Wohnhaus aus der Kindheit das Cover dieses Buches ziert, lebt und arbeitet als freischaffender Schriftsteller, Drehbuchautor und Lyriker in Jenfeld. Bekannt wurde er unter anderem durch den Roman Es war einmal Indianerland, der 2012 den deutschen Jugendliteraturpreis gewann und später auch verfilmt wurde. Eine Vorliebe für die Verbindung von Fotografie und Poesie entdeckt man unter anderem auch auf seinem Instagram-Kanal (@nilsmohl).

Die AJuM vergibt den LesePeter monatlich abwechselnd in den Sparten Kinderbuch, Jugendbuch, Sachbuch und Bilderbuch.

 

[Quelle: Pressemitteilung]