Kirsten Boie gehört zu den renommiertesten Kinderbuchautorinnen der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur. Sie engagiert sich nicht nur im Bereich der Leseförderung, sondern setzt seit ihrem ersten Kinderroman Paule ist ein Glücksgriff (1985) wichtige Zeichen gegen Rassismus. Auch ihr aktueller Roman ist ein beeindruckendes Zeugnis und schildert die letzten Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges in der bayerischen Kleinstadt Penzberg. Die Handlung setzt am Abend des 27. April 1945 ein und endet am 29. April am frühen Morgen. In wenigen Stunden ereignet sich Unfassbares: Es werden 16 Menschen auf Befehl der Wehrmacht hingerichtet. Klar, sachlich und bedrückend erzählt Boie aus der Perspektive von drei Jugendlichen, die diese Tage erleben und die Grausamkeiten beobachten. Sie deutet ihren Zwiespalt zwischen Gehorsam und Menschlichkeit an.

Kirsten Boie liest aus ihrem Buch, im Gespräch wird sie mit uns über ihre Recherchen, ihre Beweggründe und auch darüber nachdenken, wie man zeitgeschichtliche Jugendliteratur für Jugendliche gestaltet.

Einwahldaten erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Akademie. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen per Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Akademie und der Landesfachstelle für Büchereien und Bildung im Sankt Michaelsbund, gefördert von der Unterfränkischen Kulturstiftung.

[Quelle: Pressemitteilung]