- von: KinderundJugendmedien.de
- Erstveröffentlichung: 08.11.2016
Der Begriff der Trope beschreibt Änderungen auf der paradigmatischen und semantischen Ebene. Fokussiert wird somit die Bedeutung des Gesagten.
Der Begriff der Trope beschreibt Änderungen auf der paradigmatischen und semantischen Ebene. Fokussiert wird somit die Bedeutung des Gesagten.
Tropische Gattung oder Textsorte, die sich aus Überschrift, Bild und Text zusammensetzt, wobei die einzelnen Bestandteile durch Ähnlichkeits- oder andere Verweisungszusammenhänge miteinander verknüpft sind (vgl. Spörl 2007)
Trope, gekennzeichnet durch Verneinung des Gegenteils und dadurch Hervorhebung des Gemeinten (vgl. Spörl 2007)
Allegorie: Trope, bei der ein eigentlich gemeintes Komplexes über ein uneigentlich Gesagtes dargestellt wird. Gesagtes und Gemeintes stehen dabei in einer Ähnlichkeits- oder Analogiebeziehung zueinander (vgl. Spörl 2007).
Trope, Verfahren rhetorischer Steigerung, bei der ein Ausdruck durch einen diesen steigernden oder übersteigernden ersetzt wird (vgl. Spörl 2007)
Trope, gekennzeichnet durch die "Ersetzung des eigentlichen Ausdrucks durch einen anderen Ausdruck, der mit ihm in einer Ähnlichkeits- oder Analogiebeziehung steht" (Spörl 2007)
Antonomasie: Trope, Ersetzung eines Eigennamens durch eine ihn identifizierende Kennzeichnung oder Ersetzung einer Eigenschaft, Funktion oder Sache durch Repräsentanten dieser (vgl. Spörl 2007)
Trope, uneigentlicher Ausdruck, bei dem der eigentliche Ausdruck durch dessen Gegenteil oder dessen Negation kommuniziert wird (vgl. Spörl 2007)
Tropenähnliches Ersetzungsverfahren, bei der ein altertümlicher Ausdruck an die Stelle des eigentlichen und ggf. nicht verfügbaren gesetzt wird (vgl. Spörl 2007)
Katachrese: Trope, beschreibt entweder konventionalvisierte oder lexikalisierte Trope oder die Kombination zweier sich ausschließender Tropen (vgl. Spörl 2007)