- Erstveröffentlichung: 29.10.2021
Lene und die Geister des Waldes und Mission Ulja Funk überzeugen die Kinderjury und das Publikum beim 8. Bremer Kinder- und Jugendfilmfest.
Lene und die Geister des Waldes und Mission Ulja Funk überzeugen die Kinderjury und das Publikum beim 8. Bremer Kinder- und Jugendfilmfest.
Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury zwei Autoren und eine Illustratorin nominiert: Andreas Brettschneider mit seinem Jugendbuch Auch junge Leoparden haben Flecken (ueberreuter), Matthias Kohm mit seinem Jugendbuch Ewig braucht doch keiner (Arctis) sowie Sara-Christin Richter mit ihren Illustrationen zu Annette, Querkus und die wilden Worte (Burg Hülshoff – Center for literature). Die Preisverleihung mit Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers findet am 18. November statt.
Über den Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe entscheidet in jedem Jahr eine Kinderjury aus einer Karlsruher Schule. In diesem Jahr bestand die Jury aus jungen Hörspielspezialisten der Klassen 4a und 4b der Gutenbergschule Karlsruhe. Die Schüler*innen haben sich intensiv mit den Hörspielen auseinandergesetzt. Dabei haben sie gelernt, aus welchen Elementen ein Hörspiel besteht. Ihre Wahl fiel auf ein Stück aus der Hörspiel-Reihe „Die Glitzer-Gang“ von Arne Salasse.
[04.11.2019]
Der KIM-Preis geht in diesem Jahr an Karen M. McManus für ihr Jugendbuch One of Us is Lying. Die Preisverleihung fand am 25.10.2019 anlässlich des Buchfestivals Zürich liest´19 statt.
Zur Preisträgerin
Karen M. McManus Debütroman One of us is lying stürmte auf Anhieb die New-York-Times-Bestsellerliste, so wie auch ihr zweiter Roman Two can keep a secret. Ihre Romane wurden in 40 Länder verkauft und sind internationale Bestseller. Karen M. McManus wohnt in Massachusetts und hat ihren Master-Abschluss in Journalismus an der Northwestern University gemacht.
Zum Preis
Die KIM-Auszeichnung wird im Kontext der bookstar-Verleihung vom Vorstand von Kinder- und Jugendmedien Zürich an das aus Erwachsenensicht wertvollste Jugendbuch der Bookstar-Nominierten vergeben. Für den bookstar werden jährlich 20 Bücher von einer Jugendjury aus verschiednene Schulen ausgewählt. Jugendliche ab 12 Jahren bewerten und kommentieren ihr 20 Lieblingsbücher des Jahres. Das Buch mit der besten durchschnittlichen Sterne-Bewertung wird zum bookstar des Jahres gewählt.
Weitere Informationen zum KIM-Preis und dem bookstar finden Sie hier.
[Quelle: Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. und bookstar.ch]
Der Autor Christoph Hein und die Illustratorin Rotraut Susanne Berner werden für ihr Buch Alles, was Du brauchst – Die 20 wichtigsten Dinge im Leben, mit dem Kinderbuchpreis 2020 des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Das 2019 Buch erzählt aus der Perspektive eines Erwachsenen von den wirklich wichtigen Dingen im Leben: vom Lieblingsessen und dem treuen Stofftier, über Freundschaften bis hin zur Fähigkeit, über den eigenen Schatten zu springen – kurz von all dem, was ein Kind glücklich macht.
Der Arbeitskreis Jugendliteratur hat Kirsten Boie für den IBBY-iRead Outstanding Reading Promoter Award 2022 nominiert. Die Auszeichnung prämiert je zwei Einzelpersonen für ihr außergewöhnliches Engagement in der Leseförderung. Die PreisträgerInnen werden am 21. März 2022 auf der Internationalen Kinderbuchmesse in Bologna bekannt gegeben.
Am 10. September 2021 fand die Verleihung des Buchsiegels KIMI für Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern statt. Aufgrund der damals aktuellen Situation der Corona-Pandemie wurde die KIMI-Siegelverleihung virtuell gefeiert: Beginnend mit dem 10. September 2021 wurden alle Preisträgerinnen und Preisträger veröffentlicht. Seit dem Jahr 2022 fand keine Verleihung des Buchsiegels mehr statt.
Der Kinderbuchpreis Nordstemmer Zuckerrübe geht in diesem Jahr an Autorin Sabine Zett mit ihrem Buch "Donnie und Jan - ziemlich beste Brüder" (erschienen im Arena Verlag).
[19.10.2018]
Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury drei Autorinnen nominiert. Bekannt gegeben wird die Preisträgerin am Abend der Verleihung am Mittwoch, 7. November, im Alten Rathaus. In die nähere Auswahl kommen in diesem Jahr ein Bilderbuchtext, ein Jugendbuch sowie ein Jugendbuchmanuskript.
238 Erstlingswerke (174 Manuskripte, 64 Bücher) wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Die diesjährige Jury hat sich schließlich für folgende Werke entschieden:
Die Mitglieder der Jury sind Nadia Budde (Illustratorin und Autorin), Dr. Tobias Kurwinkel (Universitätslektor für Kinder- und Jugendliteratur an der Uni Bremen und Geschäftsführer des Bremer Instituts für Bilderbuchforschung), Christine Paxmann (Herausgeberin des Magazins "Eselsohr" und Autorin), Birgit Müller-Bardorff (Redakteurin der Augsburger Allgemeinen und Vorsitzende der Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises) und Matthis Dobrić (Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums Varel).
Jurystimmen:
Nadia Budde: "Die engere Auswahl der Bücher und Manuskripte war in diesem Jahr sehr übersichtlich. Thematisch öffnete sich jedoch ein weiter Themenbereich, und es lässt sich schwer von Richtungen bzw. Trends sprechen. Auffällig waren die auf der einen Seite sehr erwachsen und verständnisvoll agierenden Jugendlichen, die ihre Probleme mit Verstand und Kreativität selbstverständlich ganz allein und untereinander lösen können. Auf der anderen Seite gab es müde oder hilflose Erwachsene, denen auf die Sprünge geholfen werden musste – bzw. Elternfiguren, die am liebsten gleich aus den Geschichten heraus gedrängt wurden."
Matthis Dobrić: "Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich an der Juryarbeit teilnehmen. Ich fand es sehr interessant, die genauen Vorgänge kennenzulernen und aktiv an der Nominierung des Preises mitwirken zu dürfen. Beeindruckt haben mich vor allem die thematische Vielfalt der Einsendungen und die vielen Anliegen, auf die die Autoren aufmerksam machen möchten. Zwischen Fantasy und Kinderbuch befinden sich genauso viele Werke, die sich mit den problematischen Themen der Jugend auseinandersetzen und ihnen eine Stimme geben wollen. Letzten Endes kann es jedoch nur einen Preisträger geben, diesen zu ermitteln, ist an sich eine Herausforderung, der ich gern begegnet bin."
Dr. Tobias Kurwinkel: "Zu den Besonderheiten des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises gehören seit jeher die Manuskripte, die sich zahlreich unter den vielen Einsendungen finden. Es sind Skizzen, Entwürfe, noch nicht lektoriertes, noch nicht gesetztes Geschriebenes, Gemaltes und Gezeichnetes. Gerade diese Texte machen den Oldenburger Preis so besonders – und mir viel Spaß. So freue ich mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr herausragende Manuskripte nominieren konnten."
Birgit Müller-Bardorff: "Die Qualität der Einsendungen zum Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ist sehr unterschiedlich, doch war in der engeren Auswahl bei 20 bis 25 Titeln schnell zu erkennen, dass Autorinnen und Autoren einen eigenen Ton und einen ungewöhnlichen Zugang zu einem Stoff gefunden haben. Auffallend dabei die Lust am Fabulieren angefangen von originellen Wortneuschöpfungen bis hin zu poetischer Sprachkraft. Neben den gängigen Themen in der Kinder- und Jugendliteratur wie schwierige soziale und familiäre Verhältnisse oder die psychologische Beschäftigung mit jugendspezifischen Fragen ging es auch um Erinnerungskultur und den Umgang mit der älteren Generation. Interessant war vor allem die Arbeit mit Manuskripten und Exposés, die noch keine professionelle Überarbeitung durch einen Lektor erfahren haben und einen unverfälschten Blick auf den Autor erlauben."
Christine Paxmann: "Juryarbeit ist zu 80 Prozent eine einfache Sache: Viele Manuskripte kommen schlicht nicht in die Endauswahl. Vielleicht auf Grund stilistischer, vielleicht auf Grund dramaturgischer Schwächen, vielleicht auch nur, weil die Geschichten nicht zu Ende gedacht sind. Meist ergeht es uns Juroren da gleich. Doch die übrigen 20 Prozent sind ein Knochenjob. Denn irgendwann bleiben fünf Manuskripte übrig. Dann beginnt die argumentative Arbeit innerhalb der Jury, bei der natürlich auch persönliche Vorlieben mitreinspielen. Dieses Jahr haben wir tatsächlich um wenige Titel gerungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, Ernst, Slapstick und Poesie, alles vereint. Ich würde mir wünschen, dass Nominierung und Preis den Gewinnern kreative Freiräume bescheren. Und uns neue Texte dieser Talente."
Über den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg
Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis ist der einzige seiner Art in Deutschland. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, ein Erstlingswerk vorzulegen. Zugleich soll innovativen Ideen eine Chance gegeben und ein Anreiz geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.
Die Preisträger werden von einer ehrenamtlichen, unabhängigen und überregionalen Jury ausgewählt. Die Qualität ihrer Entscheidungen hat zum hohen Renommee des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises geführt. Der Erfolg lässt sich daran ablesen, dass viele Preisträgerinnen und Preisträger weitere Veröffentlichungen vorgelegt haben und ausgezeichnete Erstlingswerke mehrfach aufgelegt wurden oder weitere Ehrungen erhielten. Auch Nominierte profitieren vom Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, so hat Tobias Steinfeld, der 2016 auf der Empfehlungsliste stand, im Frühjahr 2018 seinen Roman Scheiße bauen: sehr gut im Thienemann Verlag veröffentlicht. Es war einmal Indianerland von Nils Mohl, Preisträger 2011, wurde letztes Jahr verfilmt.
Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchpreis gibt es im Internet unter www.oldenburg.de.
[Quelle: Pressemitteilung]
[06.07.2020]
Der Kinderbuchpreis Nordstemmer Zuckerrübe geht in diesem Jahr an Ute Wegmann mit ihrem Buch Die besten Freunde der Welt. Der Preis wird seit 2003 von Grundschülern der Asternschule Nordstemmen vergeben und ist mit 1.111 Euro dotiert. Vorherige Preisträger waren u.a. Cornelia Funke, Klaus Kordon und Sabine Ludwig.
Die Preisverleihung wird in diesem Jahr digital stattfinden. Dazu haben die Schüler Briefe und Videos an die Autorin verschickt, in denen sie ihre Eindrücke von dem Siegerbuch schildern und Fragen an die Autorin stellen. Ute Wegmanns digitale Antwort werden die Klassen Anfang Juli gemeinsam in der Schule zu sehen bekommen.
[Quelle: Pressemitteilung]