Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2021 geht an Kerstin Gulden. Gulden bekommt den Preis für ihr Jugendbuchdebüt Fair Play. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wurde der Autorin am Freitag, 19. November, im festlichen Rahmen im Kulturzentrum PFL von Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreicht.
Nachrichten
- Erstveröffentlichung: 13.10.2026
Der Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ist ein renommierter Literatur- und Kunstpreis, der seit 1977 jährlich von der Stadt Oldenburg vergeben wird. Der Förderpreis richtet sich an noch unbekannte Schriftsteller:innen der Kinder- und Jugendliteratur. Sehen Sie hier, welche neuen Talente dieses Jahr nominiert wurden!
- Erstveröffentlichung: 14.03.2022
Die zehn besten Bücher aus der Werkstatt österreichischer Autorinnen und Autoren sowie Illustratorinnen und Illustratoren beziehungsweise österreichischer Verlage werden 2022 mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis gewürdigt. Die vier Hauptpreise sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert. Sechs weitere Titel wurden als Leseempfehlung der Jury in die Kollektion zum Preis aufgenommen.
- Titel: Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2022 für Matthias Kohm und Sara-Christin Richter
- von: Pressemitteilung
- Erstveröffentlichung: 18.11.2022
Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2022 geht in diesem Jahr an eine Illustratorin und einen Autor: Sara-Christin Richter wird für die Illustrationen zu Annette, Querkus und die wilden Worte ausgezeichnet, Matthias Kohm bekommt den Preis für sein Jugendbuchdebüt Ewig braucht doch keiner. Richter und Kohm teilen sich damit den mit insgesamt 8.000 Euro dotierten Preis. Bekanntgegeben wurden die Preisträgerin und der Preisträger am Freitag, 18. November, im festlichen Rahmen im Alten Rathaus von Bürgermeisterin Nicole Piechotta. Der Festakt wurde moderiert von der Journalistin Ziphora Robina und musikalisch begleitet von Melina Röben.
- Erstveröffentlichung: 19.11.2024
In diesem Jahr geht der Oldenburger Kinder- und Jugendliteraturpreis an Ulla Schuh für ihr Manuskript ICH in 100 Teilen. Neben der Preisträgerin waren Mandy Schlundt und Volker Surmann für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2024 nominiert.
- Erstveröffentlichung: 11.04.2024
Dieser Preis ist eine staatliche Würdigung des künstlerischen Schaffens von Autorinnen, Autoren, Illustratorinnen, Illustratoren, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie eine Auszeichnung für die Produktion qualitätsvoller Kinder- und Jugendliteratur in österreichischen Verlagen. Bücher, die in österreichischen Verlagen beziehungsweise unter Beteiligung österreichischer Urheberinnen oder Urheber in nichtösterreichischen Verlagen erschienen sind, können eingereicht werden. Insgesamt werden 4 Kinder- und Jugendbuchpreise vergeben, die derzeit mit je 6.000 Euro dotiert sind. Bis zu 6 weitere Bücher werden in die Kollektion zum Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis aufgenommen.
- Erstveröffentlichung: 21.11.2023
Der Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2023 geht an Katja Brett und Gregor Bonnet. Ausgezeichnet wurden sie für ihr gemeinsames Bilderbuchmanuskript Wer auch immer.
- Erstveröffentlichung: 24.10.2024
Mandy Schlundt, Ulla Schuh und Volker Surmann sind für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2024 nominiert. Die Jury lobt die „poetische Kraft“ der nominierten Werke. Die Preisverleihung mit Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers wird am 18. November in Oldenburg stattfinden.
- Erstveröffentlichung: 23.10.2023
Für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2023 hat die Jury zwei Manuskripte und ein Jugendbuch nominiert. Bekannt gegeben wird die Preisträgerin oder der Preisträger während der Verleihung am Montag, 20. November, um 18 Uhr im Alten Rathaus.
[06.04.2020]
Die vier Siegertitel des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises stehen fest. Am 05. Mai 2020 findet im burgenländischen Eisenstadt die Preisverleihung statt.
Die Siegertitel
- Frauke Angel, Julia Dürr: Disco!
Jungbrunnen Verlag 2019
26 Seiten
Ab 4 Jahren
Im Kindergarten Disco zu machen ist super. Man bringt allerlei bunte Dinge sowie gute Laune mit und wirft sich so richtig in Schale. Wenn dir deine beste Freundin zu diesem Anlass auch noch ihr rosa Nachthemd schenkt und du sie dafür zum nächsten Fußballspiel einlädst, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder? "Aber Eddies Papa sagt, Fußball ist nichts für Mädchen. Und auch, dass ich den albernen Fummel ausziehen soll, weil ihm sonst übel wird." Ein typischer Spielverderber, dieser Papa, allerdings in einem Bilderbuch, das auf humorvolle und farbenfrohe Weise die Frage aufwirft, ob Jungen wirklich keine rosa Kleidung tragen dürfen. Mit einer Vielzahl an Gestaltungsmitteln – Speedlines, Collagetechnik, Schreibschrift – und einer äußerst zeitgemäßen Figurenzeichnung bringen die Illustrationen jene Emotion ins Buch, dank derer das Thema Geschlechterrollen auf erfrischende Weise schon mit ganz jungen Leserinnen und Lesern besprochen werden kann.
- Leonora Leitl: Einmal wirst du …
Tyrolia Verlag 2019
64 Seiten
Ab 8 Jahren
"Wie wird das einmal sein?" Die oberösterreichische Künstlerin Leonora Leitl stellt in ihrem kaleidoskopischen Bilderbuch Fragen, die viele Heranwachsende beschäftigen. Manche, wie zum Beispiel "Macht es glücklich, viel zu besitzen?", beziehen sich auf individuelle Werte, manche auf allgemeine Weltbilder: "Ist es wichtig, welche Hautfarbe man hat?" Einige sind lebenslang wichtig – "Ist es immer gut, so zu sein wie alle anderen?" – andere nur für eine bestimmte Zeit. Sie beschäftigen sich mit sehr komplexen Themen oder mit ganz kleinen. Das Buch gibt grundsätzlich keine Antworten auf diese Fragen. Nur die allerletzte Frage – "Wirst du immer bei mir bleiben?" – wird mit "Ja" beantwortet. Denn so viel ist gewiss in diesem fiktiven Gespräch zwischen Erwachsenem und Kind. Die ganzseitigen Illustrationen – stark konturierte Figuren auf weißem Hintergrund, die dem fragenden Satz gegenübergestellt sind – geben dem Text oft auch einen unvermuteten Dreh. Und so entsteht ein Bilderbuch zum Immer-wieder-gemeinsam-Anschauen, das in seiner fokussierten Reduktion Raum lässt zum Nachdenken und Reden über Wünsche und Ziele, Hoffnungen und Ängste.
- Agnes Ofner: Nicht so das Bilderbuchmädchen
Jungbrunnen Verlag 2019
180 Seiten
Ab 12 Jahren
"Zara sitzt im Dunkeln und beobachtet den Jungen von gegenüber dabei, wie er weint." In der Folge entwickelt sich zwischen ihr und Sam über die Straße hinweg eine ganz besondere Kommunikation: Sie erzählen einander auf Plakaten von Fenster zu Fenster stichwortartig von ihrem Tag. Abends unterhalten sie sich, tagsüber leben sie ihre Leben getrennt voneinander. Sam kämpft um die Freundschaft zu Sophie, Zara durchlebt alle Höhen und Tiefen der ersten Verliebtheit. Während es bei ihr immer besser läuft, fühlt sich für Sam alles immer auswegloser an. In dieser berührenden Geschichte geht es um Geschlechterrollen und -bilder und darum, wie es ist, mitten in der Pubertät zu sein und mehr Fragen als Antworten zu haben. Die Perspektiven von Zara und Sam wechseln einander ab, wobei ihre sehr unterschiedliche Weltsicht glaubwürdig deutlich wird. Agnes Ofner beherrscht sowohl den Tonfall von Sams Ernsthaftigkeit als auch Zaras Leichtigkeit, die mit Sätzen voller Komik und Selbstironie daherkommt. Ein beeindruckendes jugendliterarisches Debüt, mit klug gebauter Handlung, starken Bildern und sprachlicher Finesse. Und einer recht überraschenden Wendung am Schluss.
- Hannes Wirlinger, Ulrike Möltgen: Der Vogelschorsch
Jacoby & Stuart Verlag 2019
18,50 Euro
Ab 14 Jahren
"Die besonderen unter den Menschen suchen einen wie ein warmer Mairegen Tropfen für Tropfen heim. Sie graben sich wie kunstvolle Gravuren unauslöschlich in unser Gedächtnis. Solche Menschen vergisst man sein ganzes Leben nicht. So ein herausragender Mensch war für mich der Vogelschorsch." Mit diesen poetischen Worten beginnt dieser auch auf der Buchgestaltungsebene außergewöhnlich und illustratorisch stimmungsvoll entworfene Roman, der eine eigentümliche Beziehung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Jugendlichen in die oberösterreichische Provinz der 1980er-Jahre und in die sich auf wunderbare Weise dehnenden Sommerferien setzt. Nicht weniger besonders als die tragische Figur des Vogelschorsch sowie die teils unzerbrechlich starke und manchmal stark zerbrechliche Ich-Erzählerin Lena ist Hannes Wirlingers Sprachform, mit der er einerseits malerisch zeitlos und andererseits zeitgemäß rotzfrech erzählt. Am Ende ist der Roman nicht nur tragisch, wie der Vogelschorsch es ist, sondern auch traurig. So traurig-schön, dass man das Wort "melancholisch" für diesen Text extra hätte erfinden müssen.
[Quelle: Pressemitteilung]