- Titel: Vergleich
- von: KinderundJugendmedien.de
- Erstveröffentlichung: 17.09.2015
Rhetorische Figur, bei der ein Gegenstand durch einen ihm ähnlichen Gegenstand und unter Gebrauch eines Vergleichspartikels näher bestimmt wird
Rhetorische Figur, bei der ein Gegenstand durch einen ihm ähnlichen Gegenstand und unter Gebrauch eines Vergleichspartikels näher bestimmt wird
Ein kultischer Gegenstand, der in Zusammenhang mit der Heilsgeschichte gebracht wird. In der Regel wird er als Schale oder Kelch beschrieben, es treten aber gelegentlich auch andere Formen auf.
Verwendung von Farben als Bedeutungsträger zur Interpretation komplexer Zusammenhänge.
Abweichungen im Erlernen, Verstehen und Anwenden von neuen oder komplexen Informationen und/oder motorischen Abläufen (medizinische Kategorie), die mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate die unabhängige Lebensführung einschränken (individuumszentrierte Kategorie) und das Einhalten von aktuell vorherrschenden Normen und Werten nicht ermöglichen (interaktionstheoretische Kategorie).
Der Tod ruft Todesangst und Faszination zugleich hervor. Die Unausweichlichkeit und Endgültigkeit des Todes sowie die Ungewissheit des Todeszeitpunkts und der Todesart verursachen Angst. Die vielen kulturellen, sozialen, religiösen und mythischen Konzepte, Theorien und Bräuche, die den menschlichen Umgang mit dem Tod prägen, bewirken Faszination. Zentral in der Beschäftigung mit dem Tod sind die Fragen nach dem Sinn von Leben und Sterben sowie die nach einer möglichen Existenz nach dem Tod. Diese existentiellen Themen motivieren die vielfache Auseinandersetzung der Literatur mit dem Tod.
Die Harry-Potter-Filmreihe und Richard Linklaters Independent-Film Boyhood beobachten ihre kindlichen Hauptfiguren buchstäblich beim Heranwachsen: Während zwischen dem ersten und dem achten Potter-Film zehn Jahre liegen, wurde Linklaters Filmprojekt über einen Zeitraum von zwölf Jahren gedreht, um auf diese Weise seinen Hauptdarsteller innerhalb von drei Stunden Erzählzeit von einem Kind zum jungen Mann heranreifen zu lassen. Die Filmwissenschaftlerin Kristin Thompson hat sich vergleichend mit beiden Filmphänomenen auseinandergesetzt.
Eine für das menschliche und / oder tierische Lebewesen sehr wichtige und unabdingbare Körperflüssigkeit, die das Funktionieren des gesamten Körper-Systems unterstützt und aufrechterhält. Das Blut wird auch als "flüssiges Gewebe" oder "flüssiges Organ" bezeichnet.
Mentale Aktivität während des Schlafes, die sich in einer Serie sensorisch-halluzinatorischer Wahrnehmungs- erlebnisse niederschlägt und eine Form des Erlebens darstellt, welche die Regeln des Wachbewusstseins außer Kraft setzt: Wahrscheinlichkeit, kausal-logische Verknüpfung und Kontrolle über das Geträumte treten in den Hintergrund, um einer gesteigerten Emotionalität, assoziativem Denken und vieldeutigen Bildern den Weg zu bereiten. Das Bewusstsein ist eingeschränkt, Innen- und Außenwelt verschwimmen, die Kategorien von Zeit und Ort bleiben vorwiegend unbestimmt. Diese besondere Wahrnehmungsweise hat Schriftsteller, Philosophen und Künstler seit über vier Jahrtausenden immer wieder zur Beschäftigung mit dem Traum angeregt.
Als “Mittelalter” wird im Allgemeinen die Zeit zwischen 500 und 1500 n.Chr. bezeichnet. Über die genauen Epochengrenzen besteht allerdings keine Einigkeit. So plädiert beispielsweise der französische Historiker Jacques LeGoff für ein “langes Mittelalter”, das sich vom 4. bis ins 19. Jahrhundert erstreckt (vgl. LeGoff 1990).
Seit den 1980er Jahren ist das Mittelalter ein beliebter Gegenstand populärkulturellen Interesses. Dies schlägt sich in zahlreichen kulturellen Erzeugnissen wie Büchern, Filmen, Spielzeug oder Computerspielen nieder, aber auch in Phänomenen des “gelebten Mittelalters” wie Märkten und Ritterspielen (vgl. Herweg / Keppler-Tasaki 2012, S. 5).
Vampire sind keine Erfindung des 21. Jahrhunderts, sondern blicken auf eine lange literarische Tradition zurück, die bis in die Antike reicht. Man findet Vampire in der Allgemein-, der Kinder- und Jugendliteratur sowie in den unterschiedlichsten Medien (Hörspiele, Filme, Serien, Werbung und Musikvideos). Die Darstellung des Vampirs hat sich jedoch stark in den letzten Jahrhunderten verändert: Der Vampir hat sich gewandelt von einem Untoten über den Aristokraten bis hin zu einem Objekt der Begierde für die weibliche Leserin.