- Titel: Löwenzahn
- von: Kolja Marker
- Erstveröffentlichung: 28.02.2012
Ein deutsches Wissensmagazin für Kinder, in der Alltagsthematiken aus Natur und Umwelt behandelt werden.
Ein deutsches Wissensmagazin für Kinder, in der Alltagsthematiken aus Natur und Umwelt behandelt werden.
Winter 1944 / 45 – Die Rote Armee rückt näher und näher. Unter den Flüchtlingen aus Oberschlesien, die nach Westen ziehen, sind Inge und Wanda. Von ihrer Flucht, aber auch von ihrer Freundschaft, erzählt der Roman Die verlorenen Schuhe von Gina Mayer. Der Leser begleitet die beiden ungleichen Mädchen, die sich anfänglich voller Hass begegnen, auf ihrem langen beschwerlichen Weg von Bankau über Breslau und Dresden nach Bayern.
Einen Helden finden, um das ganze Königreich zu bekommen und nicht nur das halbe? So geht es nicht, findet Prinzessin Anna. Ein Märchen-Bilderbuch mit zahlreichen intertextuellen Bezügen…
Der Feuersalamander Lurchi – als Werbeträger der Schuhmarke Salamander entwickelt[1] und mittlerweile zur Kultfigur vieler früherer Leser avanciert – feiert im Jahr 2017 seinen 80. Geburtstag.[2] Während seines bewegten Lebens hat Lurchi sich "immer wieder gehäutet" (Rüster 2009, S. 163). Diese Beobachtung lässt sich wörtlich nehmen und auf die Gestalt(ung) des beliebten Feuersalamanders münzen – haben ihn und seine Freunde doch mindestens acht Zeichner und nahezu ebenso viele Texter bildlich und sprachlich eingekleidet –, sie lässt sich jedoch metaphorisch auch auf die medialen Erscheinungsformen wenden: Hörspiele und ein breites Merchandise-Portfolio (Sammelfiguren, Malhefte, Spiele etc.; vgl. Medienverbund und Merchandise), vor allem aber die Hefte und Sammelbände haben Lurchi immer wieder neu entworfen.
Eine vierbändige Romanreihe der amerikanischen Autorin Stephenie Meyer, die von der Liebe einer amerikanischen Schülerin zu einem Vampir handelt. Die Reihe besteht aus den Bänden Bis(s) zum Morgengrauen (2005), Bis(s) zur Mittagsstunde (2006), Bis(s) zum Morgenrot (2007) und Bis(s) zum Ende der Nacht (2008).
Deutschland 2060 nach dem Super-GAU im Atomkraftwerk: Eine neue ökologische Dystopie von Gudrun Pausewang, erschienen 2012.
Anlässlich des 80. Geburtstags von Paul Maar veröffentlicht der Oetinger Verlag Eine Woche voller Samstage (2017) in einer neuen Erscheinung. Mit Illustrationen von Nina Dulleck wird Maars erfolgreiches Kinderbuch bunt bebildert und zeigt das Sams frischer und spritziger als Maars eigene Illustrationen von 1973. Ein Blick in die sozialen Medien offenbart jedoch eine bislang eher ablehnende Haltung gegenüber dem neuen Sams: Es erinnere "zu stark an einen Comic", sei "hässlich" und "ganz furchtbar", heißt es auf der Facebook-Seite der Osianderschen Buchhandlung (2017). Die bisherige Resonanz soll Anlass bieten, einen vergleichenden Blick auf die unterschiedlichen Versionen zu werfen. Wie charakterisieren die Illustrationen das Sams in der Neuauflage im Vergleich zu Maars Darstellungen? Welche Bebilderungen werden übernommen und neu interpretiert? Und wie haben sie sich im Hinblick auf den zeitgeschichtlichen Diskurs verändert?
Von Laubwölfen, Hexenhäusern und dunklen Waldabenteuern erzählt Walter Moers in seinem 2000 erschienenem Text Ensel und Krete. Dass die titelgebenden Geschwister dabei die Hauptfiguren in einem zamonischen Märchen sind und nicht etwa in einem Grimmschen Kinder- und Hausmärchen, wird anhand des Untertitels sowie textinhärent aufgrund der zahlreichen intertextuellen Spuren, der parodistischen Elemente und der metafiktionalen Narration durch die Autorfigur Hildegunst von Mythenmetz deutlich.
Eine Deutsche Kindersendung, in der sich Trickfilme zur Unterhaltung und Realfilme zur Wissensvermittlung wechselseitig ergänzen.
Mit Wilde Reise durch die Nacht veröffentlichte der Bestsellerautor Walter Moers 2001 seinen ersten Roman, der außerhalb der Zamonien-Welt spielt. Wie für die Werke des Schriftstellers, Comiczeichners und Illustrators typisch, ist auch Wilde Reise durch die Nacht von zahlreichen intertextuellen und intermedialen Bezügen geprägt. Diesen kommt hinsichtlich der Entstehung des Werkes immense Bedeutung zu, insofern sich Moers von 21 Illustrationen des Künstlers Gustave Doré zu seiner Geschichte inspirieren ließ. Im Dialog mit ihnen entwickelt der Text den Reifeprozess eines Zwölfjährigen, in dem visuelle Kunst ebenfalls eine zentrale Rolle einnimmt.