- Erstveröffentlichung: 20.10.2025
Die Universität Siegen veranstaltet im Wintersemester 2025/2026 eine hybride Ringvorlesung zum Thema "Grafisches Erzählen, Biografie und Holocaust" dienstags von 18-20 Uhr.
Die Universität Siegen veranstaltet im Wintersemester 2025/2026 eine hybride Ringvorlesung zum Thema "Grafisches Erzählen, Biografie und Holocaust" dienstags von 18-20 Uhr.
[03.04.2016]
Der Kinderbuchautor Salah Naoura ist Lesekünstler des Jahres 2016. Mit der Auszeichnung kürt die Interessengruppe Leseförderung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels den besten Vorleser unter den Kinder- und Jugendbuch-Autoren. Die Auszeichnung wurde am 18. März 2016 auf der Leipziger Buchmesse verliehen.

Foto: Dressler / Jörg Schwalfenberg
"Salah Naouras Lesungen sind warmherzig und voll liebenswürdigem Witz. Er experimentiert mit seiner Stimme und lässt so die Figuren seiner Bücher lebendig werden. Er nimmt die Kinder ernst, ist ihnen zugetan und beantwortet auf erfrischende Art und Weise ihre Fragen zu seinem Beruf und seinem Leben. Kurzum: Salah Naoura ist ein Lesekünstler, der Kinder begeistert", sagt Irmgard Clausen, Vorsitzende der IG Leseförderung und Mitglied der Jury.
Salah Naoura wurde 1964 als Sohn eines syrischen Vaters und einer deutschen Mutter in Berlin geboren, wo er heute noch lebt. Seit 1995 arbeitet der Germanist und Skandinavist als freier Übersetzer sowie Autor von Kinderbüchern, darunter "Dilip und der Urknall und was danach bei uns geschah". Für sein Buch "Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums" erhielt er den Peter-Härtling-Preis und den Jahres-LUCHS von "Die Zeit" und Radio Bremen. Salah Naoura veröffentlicht seine Bücher vor allem in den Verlagen Oetinger, Beltz & Gelberg sowie Dressler.
Für den Wettbewerb können Buchhandlungen und Bibliotheken Autorinnen und Autoren empfehlen, die sie als Vorleser für Kinder oder Jugendliche in Buchhandlungen, Bibliotheken oder an einem anderen Ort erlebt hatten. Eine unabhängige Jury ermittelt aus den Einsendungen den am besten vorlesenden Kinder- und Jugendbuch-Autor des Jahres. Ziel des Preises ist es, eine Empfehlung für besonders eindrucksvolle Autorenbegegnungen in Buchhandlungen, Büchereien und Schulen weiterzugeben.
Die Auszeichnung wurde zum achten Mal von der IG Leseförderung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben. Medienpartner sind das Branchenmagazin Börsenblatt und die Leipziger Buchmesse.
(Quelle: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.)
[09.09.2020]
So ein Glück! – so lautet das Motto der diesjährigen Schweizer Erzählnacht, die am 13. November 2020 stattfindet. Schulen, Bibliotheken und Buchhandlungen sind eingeladen, mitzumachen und das gemeinsame (Vor-)Leseglück zu erleben.
Vom kurz anhaltenden Glück von kühlem Wassereis im Sommer bis zum tiefen Glücksempfinden einer langjährigen Freundschaft. Vom glücklichen Aufjuchzen, wenn Verlorengeglaubtes wieder gefunden wird bis zum stillen Glück, sich selbst sein zu dürfen.
An der Schweizer Erzählnacht 2020 werden wieder Tausende Kinder und Jugendliche ihr Glück in Geschichten suchen, mit Protagonistinnen und Protagonisten mitfiebern, die Glück im Unglück haben oder auf gut Glück in die Welt ziehen. Sie werden darüber diskutieren, was Glück für sie bedeutet und in Spielrunden ihr Glück versuchen.
Weitere Informationen, ein Anmeldeformular und Möglichkeiten zur Materialbestellung finden Sie hier.
[Quelle: Pressemitteilung]
Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2012 geht an Rolf Lappert. Lappert bekam den Preis für sein bereits erschienenes Jugendbuch "Pampa Blues" (Hanser Verlag). Der mit 7.600 Euro dotierte Preis wurde dem Autor am Montag, 12. November 2012, im festlichen Rahmen im Horst-Janssen-Museum von Oberbürgermeister Gerd Schwandner überreicht.
Von 328 Einsendungen, darunter 91 verlegte Werke und 237 Manuskripte, wählte die Jury zunächst vier Nominierte aus. Letztendlich entschied sich die Jury für Rolf Lappert als Preisträger.
"Dem vielseitigen Schweizer Autor Rolf Lappert, der sich bereits als Romancier (Nach Hause schwimmen, 2008; Auf den Inseln des letzten Lichts, 2010), als Drehbuchautor und Grafiker empfohlen hat, ist mit "Pampa Blues" tatsächlich eine neue Tonlage in der Jugendliteratur gelungen", begründet Mareile Oetken die Entscheidung der Jury.

Und weiter heißt es: "Als Roadmovie mit weniger Movie als Road treibt Lappert die skurrile Handlung im kleinen norddeutschen Nest mit dem verantwortungs- wie sehnsuchtsvollen 16-jährigen Ben auf seinem selbstgebastelten Tuk-Tuk und dem dementen Großvater Kurt im Nebensitz als zentrale Figuren voran. Vor allem die literarisch unglaublich präzise gestalteten, schrägen und vielschichtigen Figuren bringen den Pampa Blues in einer ganz neuen und preiswürdigen Weise zum Klingen."
Die Preisrede auf "Pampa Blues" von Rolf Lappert hielt der Schriftsteller Lutz van Dijk (Kapstadt/Südafrika): "[…] ich sage aus voller Überzeugung: Ich traue Ihnen, lieber Rolf Lappert, zu, was sonst scheinbar nur im Fantasy Genre, selbst als fünfter Harry Potter Aufguss, zulässig ist: Sieben Bände mit Ben Schilling, irgendwann verfilmt sowieso."
Die Preisverleihung wurde von Christoph Schmitz, Kulturredakteur des Deutschlandfunks, moderiert.
Die Erzählungen Astrid Lindgrens verdanken ihre Popularität nicht zuletzt ihren filmischen Adaptionen der 60er bis 80er Jahre: Inger Nilsson steht als rotbezopfte, mit Sommersprossen grinsende Protagonistin für die Pippi Langstrumpf schlechthin, und Jan Ohlsson verbildlicht für Millionen Kinder und Jugendliche den kleinen, Streiche ausheckenden Michel aus Lönneberga. Aber was passiert wirklich bei der medialen Umsetzung von Kinder- und Jugendbüchern? Existieren grundsätzliche Unterschiede zur filmischen Adaption von Erwachsenenliteratur?
Der von Dr. Tobias Kurwinkel, Dr. Philipp Schmerheim und Annika Kurwinkel unter Mitarbeit von Alina Gierke herausgegebene Sammelband Astrid Lindgrens Filme. Auralität und Filmerleben im Kinder- und Jugendfilm spürt den Filmadaptionen von Lindgrens Erzählungen nach, analysiert deren Gestaltung und Motivik und erfragt dabei, ob Kinder- und Jugendfilme spezifisch an ihre Rezeptionsbedingungen und -angebote angepasste Methoden der Filmanalyse benötigen.
Astrid Lindgrens Filme ist der erste Sammelband, der sich ausschließlich mit den filmischen Adaptionen von Astrid Lindgrens Erzählungen beschäftigt. Die Beiträge stammen von renommierten Lindgren-Forschern wie Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer, Dr. Astrid Surmatz, Dr. Ragna Metzdorf sowie Nachwuchswissenschaftlern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Analysiert werden Filme wie Ronja Räubertochter, Die Brüder Löwenherz, Madita, Rasmus und der Vagabund, Mio, mein Mio sowie die Serien über Michel aus Lönneberga und Die Kinder von Bullerbü. In einer methodischen Einführung entwickeln die Herausgeber einen Ansatz zur Analyse des Kinder- und Jugendfilms. Abgerundet wird der Band mit einer ausführlichen Bibliographie der gegenwärtigen Astrid-Lindgren-Forschung, einer vollständigen Filmographie der Adaptionen für Kino und Fernsehen sowie Sequenzprotokollen der im Band besprochenen Filme.
Das Buchprojekt ist Resultat einer aus dezentralen Studienmitteln der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf geförderten wissenschaftlichen Filmreihe und eines Lehr- und Forschungsprojekts im Wintersemester 2009/10.
Astrid Lindgrens Filme erscheint im Rahmen der von den Herausgebern begründeten Buchreihe "Kinder- und Jugendliteratur Intermedial", die sich mit den filmischen Adaptionen der Werke beliebter Kinderbuchautoren beschäftigt. Der zweite Band der Reihe, Harry Potter Intermedial. Untersuchungen zu den (Film-)Welten Joanne K. Rowlings, ist in Vorbereitung.
Astrid Lindgrens Filme ist im Buchhandel, bei Online-Händlern wie Amazon.de oder direkt beim Verlag Königshausen & Neumann erhältlich.
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Das Inhaltsverzeichnis sowie die Abstracts der Beiträge finden Sie auf www.kinderundjugendliteraturintermedial.de.
Eine unabhängige Fachjury unter Federführung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM hat sechs Kinder- und Jugendbücher für die Shortlist zum Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis 2013 nominiert. Die Preisverleihung findet am 24. November 2013 in Bern statt.
Für den Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis hat die Jury folgende Werke nominiert:
An der Preisverleihung vom 24. November im PROGR in Bern wird bekanntgegeben, wem die Jury den mit 10'000 Franken dotierten Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis 2013 zuspricht. Die anderen Shortlist-VertreterInnen erhalten für ihre Nomination ein Preisgeld von je 2’500 Franken.
Der Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis wird alle zwei Jahre vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH und dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM an herausragende kinderliterarische Werke vergeben.
| Flyer zur Shortlist des Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreises 2013 der Tagung |
[10.04.2016]
Die renommierteste internationale Auszeichnung im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur, der Hans Christian Andersen-Preis, geht 2016 in der Kategorie Illustration an Rotraut Susanne Berner. In der Kategorie Autor entschied sich die international besetzte Jury für den Chinesen Cao Wenxuan.
Rotraut Susanne Berner ist nach Erich Kästner (1960), James Krüss (1968), Klaus Ensikat (1996), Wolf Erlbruch (2006) und Jutta Bauer (2010) die sechste deutsche Preisträgerin. Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. hatte in seiner Funktion als deutsche Sektion des International Board on Books for Young People (IBBY) die Illustratorin Rotraut Susanne Berner sowie die Autorin Mirjam Pressler nominiert. Insgesamt waren 57 Nominierungen aus 34 IBBY-Mitgliedsnationen für den Hans Christian Andersen-Preis 2016 eingegangen. Die Auszeichnung wird seit 1956 alle zwei Jahre von IBBY vergeben. Die Preisverleihung findet am 20. August 2016 im Rahmen des 35. internationalen IBBY-Kongresses in Auckland / Neuseeland statt.
Auf der Shortlist der Autoren standen noch Louis Jensen (Dänemark), Ted van Lieshout (Niederlande), Lois Lowry (USA) und Mirjam Pressler (Deutschland). Bei den Illustratoren waren dies Suzy Lee (Korea), Pejman Rahimizadeh (Iran), Allessandro Sanna (Italien) und Marit Törnqvist (Niederlande).
Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie unter www.ibby.org.
(Quelle: Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.)
Der Kinderfilm wird heute als wesentlicher Bestandteil der schulischen Bildung angesehen. Kinder sollen frühzeitig Medienkompetenzen durch Lehrkräfte, Fachpersonal und Pädagogen vermittelt bekommen. Auch im Kino hat der Kinderfilm an Bedeutung gewonnen. Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über die aktuelle Forschung zum Kinderfilm und entwickelt neue Fragestellungen. Im Zentrum steht dabei der Versuch, im Rekurs auf aktuelle Untersuchungen zur Filmästhetik, Filmnarratologie und Entwicklungspsychologie die Erzählweisen und visuell-ästhetischen Mittel des modernen Kinderfilms zu reflektieren.
Die BeiträgerInnen sind ausgewiesene ExpertInnen im Bereich des Kinderfilms und kommen aus verschiedenen Fachrichtungen (Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Pädagogik).

Beiträge von Werner C. Barg, Christian Exner, Sieglinde Grimm, Bettina Kümmerling-Meibauer, Tobias Kurwinkel, Jana Mikota, Ruth Neubauer-Petzoldt, Philipp Schmerheim, Michael Staiger, Christian Stewen, Stefan Stiletto, Holger Twele, Johanna Tydecks, Natália Wiedmann und Tao Zhang.
| Flyer zum Sammelband (inkl. Inhaltsverzeichnis) |
Am 24. November laden Krzysztof Rybak und Rosalyn Borst zu einem digitalen Roundtable über Zusammenarbeit junger Kinderliteraturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der europäischen Kinderliteraturforschung ein.
Zum 16. Mal laden VISION KINO - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz und das CITY 46 zur SchulKinoWoche in Bremen ein. Vom 14. bis 25. Juni 2021 können Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ihre Klassenzimmer in einen Kinosaal verwandeln und das kostenfreie digitale Angebot der SchulKinoWoche nutzen.