1. Entstehung und Rezeption
  2. Zur Deutung der Hauptfiguren
  3. Fantastiktheoretische Dimensionen
  4. Sozialgeschichtlicher und politischer Hintergrund
  5. Illustrationen
  6. Intertextuelles Spiel
  7. Das Sams auf der Bühne
  8. Das Sams in Hörspiel, Hörbuch und Film
  9. Sprache, Komik und Lyrik
  10. Übersetzungen
  11. Das Sams in der Schule
  12. Literatur und Wirklichkeit

Sprache, Komik und Lyrik sind nicht nur zentrale Elemente in den Sams-Romanen, sie stehen darüber hinaus in einem engen Zusammenhang, denn Paul Maars Sprachkomik entfaltet sich in den Gedichten und Reimen des Sams in besonderem Maße (vgl. auch Lange 2007, 11-13). Es lohnt sich jedoch, die Aspekte auch isoliert zu betrachten: Zunächst geht es also um die Sprache, dann um die (sprachliche) Komik, schließlich um die (sprachkomische) Lyrik.

Sprache

„Willst du das oder wünschst du das?“ (Maar 1973, 22), fragt das Sams Herrn Taschenbier gleich im ersten Kapitel von Eine Woche voller Samstage. Doch nicht nur das Sams ist äußerst präzise in seinen Formulierungen, auch Paul Maar erweist sich in seinen Romanen als sprachsensibler und sprachkritischer Schriftsteller. Betrachtet man die Wünsche aus sprechakttheoretischer Perspektive, so gelten im Sams-Kosmos andere Regeln als in der uns vertrauten Welt. Bei John Searle (1976, 11) werden Wünsche als Directives klassifiziert: „The direction of fit is world-to-words and the sincerity condition is want (or wish or desire)“. Der oder die Angesprochene möge den Wunsch ausführen und damit die Welt an das Wort anpassen. Ob man etwas wünscht oder will, befiehlt oder erbittet, ist bei direktiven Sprechakten lediglich eine graduelle Frage der Höflichkeit.

Dieser Mechanismus des Wünschens ändert sich allerdings, wenn ein Sams anwesend ist, das Wunschpunkte im Gesicht hat. Spricht Herr Taschenbier dann einen Wunsch aus, der mit „ich wünsche“ eingeleitet wird, so geht dieser Wunsch automatisch in Erfüllung. Als das Sams zum ersten Mal nachfragt, ob Herr Taschenbier etwas wolle oder wünsche, versucht er es zunächst mit Strenge: „Ich will das!“ Als das nicht funktioniert, wählt er die höfliche Variante: „Dann wünsche ich es eben“ (Maar 1973, 23). Da Herr Taschenbier ein freundlicher Mensch ist, liegt ihm der Wunsch ohnehin näher als der Befehl, sodass er den Mechanismus der Wunschpunkte lange Zeit nicht bemerkt und viele Ereignisse für Zufall hält. Erst gegen Ende von Eine Woche voller Samstage – und erst als die Wunschpunkte knapp werden – beginnt er zu verstehen:

„Du willst damit sagen: Alles, was ich mir wünsche, geht in Erfüllung?“, fragte Herr Taschenbier aufgeregt. „Aber natürlich“, rief das Sams zurück. „Hast du das denn nicht gewusst? […] Das ist doch immer so bei Samsen.“ (Maar 1973, 137)

Sprechakttheoretisch existiert ein solcher Automatismus der Anpassung von Welt an Wort nicht. Zwar gibt es deklarative Sprechakte, die einen neuen Zustand qua Sprache performativ herstellen – etwa bei der Taufe oder einer Rücktrittserklärung –, dieser Mechanismus ist allerdings an eine Institution wie die Kirche oder ein bestimmtes Amt gebunden. Da die Wunscherfüllung in Maars Romanen bei korrekter Formulierung des Wunsches garantiert wird, mutiert das Sams gleichsam zu einer ‚amtlichen Wunsch-Instanz‘.

Eine genaue Sprache ist dabei alles andere als nebensächlich und schon im zweiten Band, Am Samstag kam das Sams zurück, wird deutlich, was bei sprachlicher Nachlässigkeit passieren kann. Immer wieder muss das Sams eingreifen: „Ich habe es dir doch schon erklärt, Papa. Du musst viel, viel genauer wünschen“ (Maar 1980, 37). Durch ungenaue Wünsche landen die beiden beispielsweise auf dem Dachboden von Herrn Lürcher, weil Herr Taschenbier sie nicht ausdrücklich auf den Speicher im Haus von Frau Rotkohl gewünscht hat. Ein herbeigewünschtes Auto steht aus demselben Grund nicht auf dem Bürgersteig, sondern zunächst im Wohnzimmer, anschließend mitten auf der Straße. Auch im Bereich der Homonymie ist der Wunschmechanismus unberechenbar: Zum Frühstück wünscht sich die Titelfigur in Neue Punkte für das Sams, dass Herr Taschenbier ihm „ein paar Hamburger besorgt“. Dieser bringt jedoch keine Frikadellenbrötchen mit Salatgarnitur, sondern eine norddeutsche Reisegruppe mit nach Hause:

„Hamburger? Ihr wollt Hamburger sein?!“, fragte das Sams.
„Ja, sind wir“, sagte der Mann. „Ich komme aus Hamburg-Duvenstedt und Erna und Hinrich hier aus Hamburg-Poppenbüttel. Wir sind da geboren, sind also alle drei waschechte Hamburger, ja, doch, doch! Nicht, Erna?“ (Maar 1992, 92)

In Das Sams und der blaue Drache wird das Phänomen der Homonymie schließlich zum Auslöser der Geschichte. Zwar regelt der DUDEN zweifelsfrei, dass der ‚Drache‘ ein „geflügeltes, Feuer speiendes, echsenartiges Fabeltier“ ist, der ‚Drachen‘ hingegen ein „an einer Schnur oder einem dünnen Draht gehaltenes, mit Papier, Stoff o. Ä. bespanntes Gestell“, „das vom Wind nach oben getragen wird und sich in der Luft hält“. Damit sind Verwechslungen allerdings nur im Nominativ ausgeschlossen, wer wünscht, braucht dagegen den Akkusativ. Und weil das Sams endlich mit den anderen Kindern spielen will, sagt es: „Ich wünsche mir einen blauen Drachen!“ (Maar 2020, 43). Was dann erscheint, ist „kein Stoffdrachen. Kein Drachen, den man im Wind steigen lassen kann. Das Tier hatte kurze, zackige Flügel, eine lange Schnauze mit großen Nasenlöchern und dunkelblaue Schuppen“ (Maar 2020, 43). Auch wenn sich das Sams ausdrücklich bei der Wunschmaschine beschwert, es habe „einen Drachen gewünscht, und jetzt sitzt da ein Drache“ (Maar 2020, 44), gibt diese keine Antwort.

Sprache und Wirklichkeit stehen in Maars Sams-Romanen in einem unkonventionellen Verhältnis zueinander, das zeigt sich vor allem an jenem Wochentagszauber, der die Geschichte in Gang setzt. Auch die Namensgebung des Sams folgt schließlich einer sprachlichen Logik, sein Name wird aufgrund des Tages seiner Ankunft erteilt. Dadurch kann einerseits Komik entstehen, für das Sams ist Sprache andererseits nicht nur das Material für Wortspiele, sondern darüber hinaus eine „‚Waffe‘ in den Auseinandersetzungen mit den diversen Vertretern der kleinbürgerlichen Spießigkeit“ (Scholz 2017, 48). Thomas Scholz belegt das beispielsweise an einer kurzen Auseinandersetzung mit Frau Rotkohl:

„Für diese Beleidigung werden Sie mir büßen“, rief Frau Rotkohl durch die Tür.
„Welche Beleidigung?“, fragte das Sams.
„Sie haben gesungen: ‚Frau Rosenkohl ist innen hohl.‘ Ich habe es genau gehört!“
„Heißen Sie denn Frau Rosenkohl?“, fragte das Sams und tat ganz erstaunt.
„Natürlich nicht.“
„Dann geht es Sie auch überhaupt nichts an, was ich von der Frau Rosenkohl erzähle“, stellte das Sams fest […]. (Maar 1973, 36f.)

Scholz kommentiert, wie es dem Sams gelingt, in dieser Streitsituation die Diskurshoheit zu erlangen. Dazu muss man wissen, dass Frau Rotkohl ihren Mieter, Herrn Taschenbier, nicht selten mit ‚Herr Flaschenbier‘ anspricht.

Statt sich auf einen offenen Wettstreit im Beleidigen mit Frau Rotkohl einzulassen, entzieht sich das Sams dessen möglichen Regeln, indem es eine neue Lesart der vermeintlichen Beleidigungen etabliert. Während Frau Rotkohl versucht, durch einen neuen Signifikanten („Flaschenbier“) dem Signifikat (der Figur Taschenbier) neue (beleidigende) Eigenschaften zuzuschreiben, verweist das Sams auf die Möglichkeit, dass die von ihm gebrauchten neuen Signifikanten („Frau Rosenkohl“ etc.) auf neue Signifikate (bspw. eine Frau Rosenkohl) verweisen. Natürlich ist dies nicht der Fall, das Sams zahlt Frau Rotkohl die Beleidigungen durchaus mit gleicher Münze heim. Durch die scheinbare Referenz auf eine ihr unbekannte Figur entzieht sich das grüne Wesen aber möglichen Sanktionen. Es kann Frau Rotkohls Namen nach Herzenslust verunstalten, ohne dass sie eingreifen kann. (Scholz 2017, 40)

Ähnlich verfährt das Sams auch in den Disputen mit dem Verkäufer im Kaufhaus, dem Busfahrer oder Hubert, dem Jungen auf dem Spielplatz, mit Menschen also, die sich autoritär geben und grundlos Macht beanspruchen. Bereits hier wird das Verhältnis zwischen Sprache, Macht und Komik deutlich, Stefan Neuhaus (2007, 118) konstatiert: „Der Gegenpol von Macht ist Humor, mit ihm kann sich der Mensch seiner Humanität vergewissern und seine Identität sichern. Damit steht Maar, auf originelle Weise, in einer langen Tradition humoristischer deutschsprachiger Literatur, die bisher weit unterschätzt ist.“

(Sprachliche) Komik

Paul Maar ist ein „Meister des Komischen“, so würdigt ihn Günter Lange (2012, 15) und ergänzt: „Das komischste Wesen in allen phantastischen Kinderbüchern Paul Maars ist ohne jeden Zweifel das Sams“. In der Tat ist die Bandbreite komischer Formen in Maars Sams-Bänden groß. „Motive des Schelmenromans werden ebenso benutzt wie die im Slapstick aufgehobenen commedia-Motive. Till Eulenspiegel steht ebenso Pate wie die Gefräßigkeitskomik des Kasperle oder die Sprachspielereien einer Nonsens-Poesie“, erläutert Manfred Jahnke (1996, 42). Das Spektrum umfasst außerdem alle Ebenen, auf der Komikdefinitionen üblicherweise ansetzen. „[A]ls komisch bezeichnet man“, so definiert beispielsweise Beate Müller, „eine Handlung bzw. Situation, eine Figur bzw. Person oder eine sprachliche Äußerung, die zum Lachen reizt“ (Müller 2013, 383). Dabei steht das Phänomen der Inkongruenz im Vordergrund, es geht im weitesten Sinne um „das Missverhältnis zwischen Erwartung und Erfahrung“ oder jenes „zwischen normativen Vorstellungen und konkreten Verhaltensweisen“, heißt es in Tom Kindts (2011, 47) Studie Literatur und Komik.

Auf der Figurenebene finden sich in Maars Sams-Romanen viele normabweichende und karikierende Aspekte, vor allem die Figur des Sams selbst ist hier zu nennen, die von Jenny Wozilka (2021, 102) als „Prototyp der Leibgroteske“ bezeichnet wird. Die komische Wirkung macht sie zunächst an der äußerlichen Erscheinung mit Trommelbauch, Froschfüßen und Rüsselnase sowie – daraus folgend – an dem zwischen Mensch und Tier changierenden Aussehen fest. Günter Lange ergänzt:

Die Summe des Hässlichen, gepaart mit seinem frechen Wesen, seinem clownesken Verhalten, seiner schier unglaublichen Gier und Gefräßigkeit, seinem schrankenlosen Egoismus und einer Respektlosigkeit ohnegleichen, bewirken beim kindlichen und erwachsenen Leser einen ungeheuren Spaß. (Lange 2012, 16)

Hinsichtlich der Situationskomik sei die Restaurantszene im zweiten Band, Am Samstag kam das Sams zurück, näher betrachtet. Nachdem Herr Taschenbier und das Sams ein luxuriöses Speiselokal verlassen müssen, weil sich unter anderem ein Ehepaar über das Benehmen des Sams beschwert hat, bestellen sie nun an einer Imbissbude die letzten beiden vertrockneten Würstchen mit Ketchup, Mayonnaise und Senf. Anschließend wünscht Herr Taschenbier, dass die bestellten Gerichte im Restaurant und an der Würstchenbude vertauscht werden. Während das Sams und sein Papa also Trüffelsuppe, Lachsschnitzel, Entenpastete, Rebhühner etc. verspeisen, bekommt auch das Ehepaar im Restaurant sein Essen:

Unter der silbernen Haube, auf dem großen Silbertablett, lagen in einer widerlichen Soße aus Ketchup, Senf und Majonäse zwei halb verkohlte Würstchen auf zwei aufgeweichten Papptellern! (Maar 1980, 68)

Die Komik entsteht nicht nur durch die augenfällige Inkongruenz von Erwartung und Erfüllung – hier eine Spielart des klassischen mundus inversus-Motivs –, sondern darüber hinaus durch die übertrieben elitäre Form der Inszenierung. Der Kellner bringt die beiden Gerichte auf einem Servierwagen, außerdem sind sie mit Servierglocken abgedeckt. Nachdem er verkündet, dass sich das Warten gelohnt habe, nimmt er die Hauben „ganz langsam und feierlich hoch“, fragt rhetorisch, ob er zu viel versprochen habe, und „schaut[] seine Gäste Beifall heischend an“ (Maar 1980, 68). Erst dann wird der Tausch, den die Leserinnen und Leser bereits vorhergesehen haben, offenbar und das inszenierte Pathos fällt in sich zusammen.

Die Szene im Restaurant wird allerdings zusätzlich von jener Komik getragen, die für das Œuvre Paul Maars und die Sams-Romane die vielleicht größte Bedeutung hat, es sind die Wortspiele und Sprachexperimente. Er selbst hebt seine „Vorliebe für Sprachspielereien“ (Maar 2007, 78) immer wieder hervor und Jenny Wozilka (2021, 105) bezeichnet nicht nur den Autor, sondern auch seine Figur, das Sams, als „Sprachspielkünstler“. Exemplarisch nennt sie das Spiel

mit Wortbausteinen und Klangähnlichkeiten wie im Fall der „Erhebung hoffentlichen Ärgernisses“ [Maar 1992, 63] sowie Worterfindungen wie „wünschiger“ [Maar 1992, 77] und Wortumstellungen nach dem komischen Umkehrprinzip wie beim „freundlichen Herrn und herrlichen Freund“ [Maar 1992, 28], sprachliche Umkehrung in der Form des Rückwärtslesens [Maar 1973, 134f.], Alliterationen wie die des „ziemlich zwecklosen Zweikampfes“ oder der „richtig reizvollen Rauferei“ [Maar 1996, 79], die groteske Komparation eines „ganz arg sehr“ [Maar 1992, 154f.] oder die geheimnisumwitterten und gleichzeitig die erwachsene Sprachökonomie ironisierenden Abkürzungen wie die K.B.A. [Maar 1973, 114], des B.S.W. [Maar 1992, 80f.] oder der S.R.Tr. [Maar 1992, 157]. (Wozilka 2005, 70)

Ein wesentlicher Bereich Maar’scher Wortkomik sind die provozierten sprachlichen Missverständnisse, die daraus resultieren, dass das Sams übertragene Begriffe und Redewendungen wörtlich nimmt. Das deutet sich schon im Titel des ersten Bandes an, wo der Samstag zu einem ‚Tag des Sams‘ umgedeutet wird. In den ersten handschriftlichen Entwürfen findet sich dementsprechend noch die Schreibweise Eine Woche voller Sams-Tage. Auch in der oben geschilderten Restaurantszene provoziert das Sams den Kellner durch das Wörtlichnehmen: In der Speisekarte sieht es eine Karte zum Verspeisen, aber auch konventionelle Metaphern wie „an der Nase herumführen“ und „auf den Arm nehmen“ (Maar 1980, 62f.) werden wörtlich genommen. Andreas Bässler (2003, 18) bezeichnet jene „Kippfigur, die […] im Prozeß der Produktion aus einem übertragen verstandenen Sprachbild ein reales Bild bzw. eine Handlung konstruiert“, als „metaphorische Inversion“ und untersucht diesen Topos in der deutschsprachigen Literatur um 1500. In der Tat lässt sich das Sams hinsichtlich seiner ‚metaphorischen Inversionen‘ an die Seite von Schwankfiguren wie Till Eulenspiegel stellen, der nicht selten Redewendungen in einen realen Vorgang rücküberträgt. Der Vergleich stützt außerdem die Annahme Hans Heino Ewers’ (2023, 23), der den „schwankhaften Charakter der [Sams-]Serie“ betont.

Ähnlich hat das Sams im ersten Band bereits einen Kaufhausbrand ausgelöst, indem es das Präfixoid ‚brand-‘ in dem Kompositum ‚brandneu‘ wörtlich nimmt (vgl. Maar 1973, 62f.). Im zweiten Band berichtet es dem erstaunten Polizisten bei einem Verhör, dass es schon häufiger gestanden und gesessen hat:

„Aha, aha!“ Er tippte drei Ausrufezeichen hinter „Wiederholungstäter“.
„Was ist denn daran so erstaunlich?“, fragte das Sams. „Mein Papa hat auch schon oft gestanden und gesessen.“
„Dein Papa auch? Aha, aha, aha!“, sagte der Polizist und schrieb „Kriminelle Vereinigung!!!“ in die nächste Zeile. „Jetzt müssen wir nur noch klären, was er gestanden hat!“
Was? Du meinst, wo er gestanden hat! Das kann ich dir sagen: Meistens auf dem Fußboden, manchmal auf dem Schreibtisch.“ (Maar 1992, 64)

Das lustvolle Spiel mit Sprache, genauer gesagt das Phänomen der Homonymie, ist auch für die Komik in der Unterhaltung mit Studienrat Groll während des Schulbesuchs in Eine Woche voller Samstage konstitutiv, hier spielt das Sams mit dem Gleichklang von ‚Sie‘ als Höflichkeitsanrede und ‚sie‘ als weiblichem Personalpronomen:

„Du sagst Sie zu mir, verstanden!“, erklärte er.
„Sie?“, fragte das Sams verblüfft. „Bist du denn eine Frau?“ (Maar 1973, 95)

Bernd Maubach (2016, 278) geht zu Recht davon aus, dass „Komik in der Kinderliteratur“ nicht nur eine Unterhaltungsfunktion hat, sondern auch ein Mittel sein kann, „um Autoritäten zu demontieren und Abhängigkeitsverhältnisse aufzuheben“. Der Disput mit Studienrat Groll, der in kürzester Zeit eskaliert, ist ein ideales Beispiel für die gleichermaßen komische und perfide Taktik des Sams. Obwohl der Lehrer keinen grammatischen oder lexikalischen Fehler macht, unterstellt ihm das Sams ein sprachliches Defizit, als er fordert, mit ‚Sie‘ angesprochen zu werden. Indem es die korrekte Formulierung gezielt missversteht und im weiteren Verlauf des Disputs jegliche kommunikative Kooperation ablehnt, verwickelt das Sams den Studienrat „in ein pikareskes Gespräch […], aus dem es nicht durch die Überlegenheit des Arguments, wohl aber durch die des Witzes als Sieger hervorgeht“ (Maubach 2016, 283).

(Sprachkomische) Lyrik

Die Sams-Romane sind gespickt mit Reimen und Gedichten, Günter Lange (2012, 16) sieht darin „geradezu []ein Markenzeichen“ Paul Maars. Vom einfachen Kindervers bis zu komplexen Formen, vom Limerick bis zur Parodie finden sich sehr unterschiedliche Beispiele, sodass Lea Grimm (2017, 254) zu Recht die „Sprachvirtuosität des Lyrikers“ Maar hervorhebt (vgl. zu seiner Lyrik auch Schulz 2016). Die Verbindung von Epik und Lyrik ist freilich weder eine Erfindung Maars noch ein Privileg des Kinderbuchs. Im Gegenteil steht diese Verbindung in einem weiten literaturhistorischen Kontext:

Johann Wolfgang Goethe hat als erster Gedichte in einen Roman integriert. Sein 1796 erschienener Roman Wilhelm Meisters Lehrjahre, der mehrere Gedichte enthält, faszinierte insbesondere die Romantiker. Sie sahen in ihm ihre eigene Poetik der „progressiven Universalpoesie“ verwirklicht, die unter anderem zum Ziel hatte, „alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen“ [Friedrich Schlegel]. Der Roman schien ihnen am besten geeignet zu sein, alle anderen poetischen Formen zu integrieren. (Felsner/Helbig/Manz 2012, 217f.)

Viele klassische und romantische Gedichte, die zunächst innerhalb eines Romans erschienen sind, werden anschließend in Gedichtanthologien veröffentlicht, auch Maar hat einzelne Reime des Sams später aus dem Kontext der Romane herausgenommen und an anderer Stelle publiziert, etwa in dem Band Da bin ich gespannt wie ein Gummiband, aber auch in der Sammlung JAguar und NEINguar.

Sams Dichtstunde

aus: Eine Woche voller Samstage (1973)
© Oetinger, Paul Maar

Lyrische Einschübe in epischen Texten können unterschiedliche Funktionen erfüllen, sie „können dazu dienen, die Stimmung in einer Romanepisode wiederzugeben. Sie können Ereignisse des Romans spiegeln oder Entwicklungen vorwegnehmen, und manchmal charakterisieren sie auch die Figuren, die sie verfassen oder vortragen“ (Felsner/Helbig/Manz 2012, 218). Während das Sams gleich mit dem ersten Gedicht des ersten Bandes, Dick – Dicker – Dickerchen (Maar 1973, 16), die Passantinnen und Passanten provoziert, wird es in den folgenden Versen noch stärker als Vertreter einer Herrschaftskritik charakterisiert:

Studienrat, Studienrat
Hat den ganzen Kopf voll Draht
Studienrat Groll
Hat den Kopf mit Draht voll! (Maar 1973, 17)

Insgesamt ist die „Lyrik des Sams“, so Kai Sina (2021, 125), „nicht bloß reiner Schabernack“, es gehe vielmehr „um eine literarische Widersetzung gegen machtbesetzte, die Integrität des Individuums bedrohende gesellschaftliche Strukturen“. Der Spottvers auf Studienrat Groll kämpft also gegen dessen vermeintliche Autorität und erzielt außerdem eine befreiende Komik. Insgesamt sind die Gedichte des Sams zwar respektlos, aber niemals aggressiv, vor allem richten sie sich stets gegen Figuren mit ohnehin fragwürdigem Herrschaftsanspruch (vgl. auch Maubach 2016, 279f.). Damit korrespondiert ein kurzer Dialog, den das Sams mit Herrn Taschenbier führt und der sein dichterisches Ziel klar benennt:

„Wie war eigentlich mein Gedicht?“, fragte das Sams.
„Sehr frech.“
„Dann war es richtig. […]“ (Maar 1973, 86)

Trotz der anarchischen Attitüde hat das Sams genaue Qualitätskriterien und übt immer wieder Kritik, wenn mit lyrischen Konventionen gebrochen wird. In der Dichtstunde, die es gleich im ersten Band der Sams-Reihe hält, greift zunächst der Lehrer ein und kommentiert den lyrischen Versuch eines Schülers:

Zwar reimt es sich. Doch ist noch nicht
Ein jeder Reim auch ein Gedicht. (Maar 1973, 101)

Diesem gattungstypologischen Hinweis stimmt das Sams – sicher nicht nur wegen des Enjambements – begeistert zu und auch hinsichtlich der dichterischen Sprache ist es streng, wenn es beispielsweise im zweiten Band einen unreinen Reim bemängelt: „Na, schön ist das Lied noch nicht. ‚Tür‘ und ‚hier‘, das reimt sich nicht besonders gut“ (Maar 1980, 32). Grundsätzlich haben Verse in der Poetik des Sams eine exponierte Bedeutung. Besondere Formulierungen bekommen durch Metrum und Reim eine entsprechende Prägung, erst wenn etwas gereimt vorgetragen wird, ist es in seiner Endgültigkeitsform. „Doofe Regel!“, sagt das Sams über eine in Prosa formulierte Vorschrift. „Weil sie sich nicht reimt“ (Maar 1980, 56). Dabei steht die Forderung nach dem Reim bisweilen über jener nach einem Sinn. Den kühnen Vergleich „Papa war ein Miesepeter, jetzt grinst er wie ein Sanitäter“ kommentiert Herr Taschenbier dementsprechend: „Das sagt das Sams doch nur, weil es sich reimt“ (Maar 2011, 24). Die Endstufe ist erreicht, wenn ein Wort um des Reimes willen erfunden wird: „Ich will jetzt schlafen wie ein Wafen“. Auf die Frage, was das sei, antwortet das Sams: „Ein Wafen ist das Wort, das sich auf ‚schlafen‘ reimt. Weiß doch jeder“ (Maar 2009,15f.). Auch hier wird im komiktheoretischen Sinne eine Erwartung aufgebaut, die anschließend nicht erfüllt wird.

Zu den Gedichten, in denen das (sprach)spielerische Moment im Vordergrund steht, gehört beispielsweise Udakak und Lidokork:

Ein großes grünes Lidokork,
Das badete im Nil.
Dann stieg es rückwärts aus dem Fluss
– Und war ein Krokodil.
Da rennt zum kleinen Udakak
Das grüne Ungetüm.
‚Flieg rückwärts aus dem Wald heraus!‘,
Befiehlt es ungestüm.
Der Kleine schüttelte den Kopf.
Er war zu faul dazu.
Drum wurde aus dem Udakak
Niemals ein Kakadu. (Maar 1973, 135)

Bereits in der Dichtstunde ist von einem „Adsgnid“ (Maar 1973, 106) die Rede, dabei handelt es sich um ein „Dingsda“, das aus einem Spiegel kommt und deswegen rückwärts gelesen wird. Dieser Technik kommt in den späteren Romanen eine besondere Bedeutung zu, etwa wenn das Zauberwort „Gatsmas“ (Maar 1992, 44) – rückwärts für ‚Samstag‘ – neue Wunschpunkte hervorbringt oder „Trofos“ (Maar 2011, 32) – rückwärts für ‚sofort‘ – den Übertritt zwischen Primär- und Sekundärwelt befördert.

Geht man von der strukturalistischen Annahme aus, dass ein sprachliches Zeichen über eine Inhalts- und eine Ausdrucksseite verfügt – Ferdinand de Saussure spricht von Signifikat und Signifikant –, so hat man es hier vornehmlich mit der Ausdrucksseite zu tun. Udakak und Lidokork ist kein Gedicht über Tiere, sondern eins über Wörter. Nicht die Tiere Kakadu und Krokodil werden gespiegelt, sondern die Namen, mit denen sie benannt sind. Allerdings werden diese Wörter in jene Umgebung gesetzt, die eigentlich den Tieren zukommt, denn die Geschichte spielt nicht in einem Wörterbuch, sondern am Nil. Wiederum lassen sich die Normbrüche im Bereich der Sprache nennen, die hier für Komik sorgen. Rüdiger Steinlein sieht aus literaturwissenschaftlicher Perspektive die

besondere Qualität dieses Gedichtes […] vor allem darin, dass mit den Bezügen zur außersprachlichen Welt gespielt wird. Dabei wird eine Welt erschaffen, die nach ganz eigenen Regeln funktioniert – nämlich denen der Erfindung durch Sprache, und damit die Möglichkeit, lautmalend, reimend, Wörter vor- und rücklaufend bildliche Vorstellungen zu wecken.

In Maars Sams-Gedicht ist das wesentlich der Modus des Rückwärts, der komisierend wirkt: rückwärts lesen – eine rein mentale Praxis als faktisch gefordertes Bewegungsprinzip der beiden Lebewesen. Die exotischen Tiere Krokodil und Kakadu werden durch ihre anagrammatische Umschaffung zu Lidokork und Udakak zu komischen, also belustigend wirkenden Exoten. Die Leistung des Sprachspielers Maar besteht hier nicht zuletzt darin, solche Tiernamen ausgewählt zu haben, deren Umkehrung einen lautlichen wie semantischen Überraschungseffekt erzeugt, indem seltsame Assoziationen wachgerufen werden. (Steinlein 2009, 35; vgl. auch Scholz 2017, 37f.)

Ein letzter Blick soll auf die Parodien des Sams geworfen werden, auch hier verbinden sich Sprache, Komik und Lyrik. Neben Parodien auf Kinderlieder wie Schlaf, Kindchen, schlaf (Maar 1973, 33) oder Wer will fleißige Handwerker sehn (Maar 1996, 18), auf Theodor Storms Gedicht Von drauß’ vom Walde komm ich her (Maar 2017, 19) oder das Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht (Maar 2017, 144; Maar 2022, 18) ist besonders jene auf eine Ballade Goethes (Maar 2002, 82) in Sams in Gefahr hervorzuheben. Das Sams tritt hier in Menschengestalt auf und hospitiert als Referendarin unter dem Namen Frau Scheinbar im Unterricht von Herrn Schelling. Der trägt nicht nur einen großen Namen, sondern ist auch Direktor der Schule und führt im Lehrerzimmer, so ärgert sich Sportlehrer Daume, „hochgestochene Gespräche über die Literatur des 18. Jahrhunderts“ (Maar 2002, 22). Außerdem gebe er damit an, „wie sehr er seine ganze Klasse für gute Literatur begeister[n]“ (Maar 2002, 73) kann.

Als Herr Schelling im Unterricht Goethes Erlkönig besprechen will, mischt sich Frau Scheinbar ein, die diese Geschichte, so sagt sie, „stark an die vom wahnsinnig gewordenen Rasenmäher“ (Maar 2002, 80) erinnert. Schließlich singt sie die Parodie auf Goethes Ballade und wird dabei von Herrn Schelling begleitet, der – durch einen Wunsch gezwungen – „im Kreis herum[rennt] und […] das Brummen des Rasenmähers nach[ahmt]“ (Maar 2002, 82):

Wer rast so spät durch Gassen und Straßen?
Wen hört man so laut durch die Vorgärten rasen?
Es ist Herr Rüssmann, der rasende Mäher!
Das Rasen des Mähers kommt näher und näher.
‚Mein Vater, hörst du den Mäher nicht?‘
‚Jetzt halt die Klappe! Sei still, du Wicht!‘ (Maar 2002, 82)

Zunächst wird Goethes Ballade in eine komplett absurde Nonsens-Lyrik übertragen, die von dem homonymen Wortspiel mit dem Verb ‚rasen‘ und dem Substantiv ‚Rasen‘ ausgeht. Die Komik resultiert sowohl aus der grotesken Handlung als auch – und vor allem – dem Kontrast zu Goethes hohem Balladenton. Mahnt der Vater bei Goethe: „Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind“, so heißt es nun: „Jetzt halt die Klappe! Sei still, du Wicht!“. Jenny Wozilka (2021, 105) erläutert außerdem die phonetische Modifikation: „Während im Original die Vokale [a] und [i] überwiegen, dominieren in der Parodie das stimmhafte und das stimmlose [s]. Dies entspricht inhaltlich der komischen Kontrastwirkung, die sich dadurch ergibt, dass der ‚Erlkönig‘ durch einen Rasenmäher ersetzt wird. Die Zischlaute imitieren die Geräusche, die von der Maschine ausgehen, die zu einem ‚Herrn Rüssmann‘ personifiziert ist. Auf groteske Weise kommt diesem dadurch etwas Tierisches zu“.

Warum Maar gerade den Erlkönig als Vorlage der Parodie wählt, lässt sich nur vermuten. Einerseits zählt diese Ballade zu den bekanntesten Texten Goethes, wurde von Heinz Erhardt bis Otto Waalkes bereits häufig parodiert und könnte auch Kindern im Lesealter der Sams-Romane aus der Schule bekannt sein. Andererseits ließe sich eine ironische Verbindung zwischen der Balladenhandlung und der Situation in der Klasse zumindest konstruieren: So wie der Erlkönig bei Goethe den Knaben umgarnt und ihm „schöne Spiele“ verspricht, bietet auch das Sams als Lehrerin eine willkommene und unterhaltsame Abwechslung zu den traditionellen Lehrmethoden von Herrn Schelling. Und so wie der Vater die Existenz des Erlkönigs wiederholt bestreitet – „Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif“ –, ist auch Frau Scheinbar eben nur scheinbar Referendarin. Die Parodie des Sams richtet sich somit nicht gegen ihre klassische Vorlage, sondern vielmehr gegen die Institution, in der sie bildungsbürgerlich vermittelt wird.

Literatur

  • Maar, Paul: Eine Woche voller Samstage. Hamburg: Oetinger 1973.
  • Maar, Paul: Am Samstag kam das Sams zurück. Hamburg: Oetinger 1980.
  • Maar, Paul: Neue Punkte für das Sams. Hamburg: Oetinger 1992.
  • Maar, Paul: Ein Sams für Martin Taschenbier. Hamburg: Oetinger 1996.
  • Maar, Paul: Sams in Gefahr. Hamburg: Oetinger 2002.
  • Maar, Paul: Onkel Alwin und das Sams. Hamburg: Oetinger 2009.
  • Maar, Paul: Sams im Glück. Hamburg: Oetinger 2011.
  • Maar, Paul: Das Sams feiert Weihnachten. Hamburg: Oetinger 2017.
  • Maar, Paul: Das Sams und der blaue Drache. Hamburg: Oetinger 2020.
  • Maar, Paul: Das Sams und die große Weihnachtssuche. Hamburg: Oetinger 2022.
  • Maar, Paul: Vom Lesen und Schreiben. Reden und Aufsätze zur Kinderliteratur. Hamburg: Oetinger 2007.
  • Bässler, Andreas: Sprichwortbild und Sprichwortschwank. Zum illustrativen und narrativen Potential von Metaphern in der deutschsprachigen Literatur um 1500. Berlin: de Gruyter 2003.
  • Ewers, Hans-Heino: Ein Nachhall der Lachkultur der Renaissance. Versuch über schwankhaft-karnevaleske Kinderliteratur. In: Was gibt es da noch zu lachen? Komik in Texten und Medien der Gegenwartskultur in literaturdidaktischer Perspektive. Hg. v. Nicola König und Jan Standke. Trier: WVT 2023. S. 13-26.
  • Felsner, Kristin/Helbig, Holger/Manz, Therese: Arbeitsbuch Lyrik. 2. Aufl. Berlin: Akademie Verlag 2012.
  • Grimm, Lea: Alles vom Aal bis Buchstabe Z. Anwendungsbezogene Impulse zu Paul Maars Lyrik im Elementarbereich und in der Erwachsenenbildung. In: Paul Maar. Studien zum kinder- und jugendliterarischen Werk. Hg. v. Andreas Wicke und Nikola Roßbach. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017. S. 253-271.
  • Jahnke, Manfred: Wie das Sams überflüssig gemacht wird. Anmerkungen zu Büchern von Paul Maar. In: Fundevogel (1996) 120. S. 37-46.
  • Kindt, Tom: Literatur und Komik. Zur Theorie literarischer Komik und zur deutschen Komödie im 18. Jahrhundert. Berlin: Akademie Verlag 2011.
  • Lange, Günter: Paul Maars Kinder- und Jugendbücher in der Grundschule und Sekundarstufe I. Baltmannsweiler: Schneider 2007.
  • Lange, Günter: Paul Maar. In: Kinder- und Jugendliteratur. Ein Lexikon. Hg. v. Kurt Franz, Günter Lange und Franz-Josef Payrhuber. 45. Erg.-Lfg. Meitingen: Corian 2012. S. 1-58.
  • Maubach, Bernd: Komik und Autoritäten. Über Lachen und Strafen im Werk von Paul Maar. In: Paul Maar. Bielefelder Poet in Residence 2015. Paderborner Kinderliteraturtage 2016. Hg. v. Petra Josting und Iris Kruse. München: kopaed 2016. S. 277-292.
  • Müller, Beate: Komik und Komiktheorie. In: Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hg. v. Ansgar Nünning. 5. Aufl. Stuttgart, Weimar: Metzler 2013. S. 383-384.
  • Neuhaus, Stefan: Vom antiautoritären Kindermärchen zum postmodernen Film? Die Verwandlungen des Sams. In: Revista de Filología Alemana (2007) 15. S. 111-125.
  • Searle, John R.: A Classification of Illocutionary Acts. In: Language in Society 5 (1976) 1. S. 1-23.
  • Sina, Kai: Sprache im Glanz einer permanenten Revolution. Das Sams als Lyriker. In: Vom Sprachmeertauchen und Wunschpunkterfinden. Beiträge zu kinderliterarischen Erzählwelten von Josef Guggenmos und Paul Maar. Hg. v. Gabriele von Glasenapp, Claudia Maria Pecher und Martin Anker. Baltmannsweiler: Schneider 2021. S. 117-128.
  • Scholz, Thomas: Im Anfang war das Sams. Sprache, Macht und die Konstruktion von Realität in Paul Maars Eine Woche voller Samstage. In: Paul Maar. Studien zum kinder- und jugendliterarischen Werk. Hg. v. Andreas Wicke und Nikola Roßbach. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017. S. 33-48.
  • Schulz, Gudrun: Gedichte im Schaffen von Paul Maar. Jaguar, Neinguar und vieles mehr. In: Paul Maar. Bielefelder Poet in Residence 2015. Paderborner Kinderliteraturtage 2016. Hg. von Petra Josting und Iris Kruse. München: kopaed 2016. S. 103-119.
  • Steinlein, Rüdiger: Udakak und Lidokork. Komik in neuerer Kinderlyrik. In: kjl&m (2009) 2. S. 32-41.
  • Wozilka, Jenny: Komik und Gefühl in der Kinderliteratur. Baltmannsweiler: Schneider, 2005.
  • Wozilka, Jenny: Paul Maars virtuoses Spiel auf der Klaviatur des Komischen. In: Vom Sprachmeertauchen und Wunschpunkterfinden. Beiträge zu kinderliterarischen Erzählwelten von Josef Guggenmos und Paul Maar. Hg. v. Gabriele von Glasenapp, Claudia Maria Pecher und Martin Anker. Baltmannsweiler: Schneider 2021. S. 97-115.